Mein Rüde hatte anfangs gewaltige Probleme beim Autofahren. Ihm wurde immer soooo schlecht, dass er irgendwann anfing das Einsteigen ins Auto zu meiden. Der wollte partout nicht mehr einsteigen.
Experimentiere eine Weile. Jeder Hund ist da anders. Ich habe damals versucht ihn auf verschiedenen Plätzen zu transportieren: Rücksitz und Kofferraum (habe nen Fiesta) und (auch wenn es verboten ist) auf dem Beifahrersitz. Ich habe versucht ihm den Rundumblick zu geben, damit er alles sieht und auch ihm die Sicht komplett verstellt, so das er nicht nach draußen schauen konnte.
Bei uns hat folgende Strategie den Durchbruch gebracht: Nachts kurze Strecken fahren, die der Hund kennt. Hund saß auf dem Beifahrersitz (zur Nachahmung nicht empfohlen). Mit der Zeit hörten die Übelkeitattacken auf und der Hund wanderte auf den Rücksitz. Seitdem hat er nie wieder ins Auto gebrochen. Man muss auch wissen, dass Hunde ein Gedächtnis haben. Die wissen irgendwann: Hier drin wird mir immer so schlecht, das ich breche! und ihnen wird dann schon vor Beginn der Reise übel.
Also probiere, was bei deinem Hund helfen könnte. Er sieht recht klein aus auf dem Avatar. Ich würde eine Box versuchen (an die er gewöhnt wird) und ihm die Sicht nach draußen verstellen. Vielleicht hilft es ihm schon. Die Position des Hundes wechseln (weiter nach vorn oder weiter hinten). Bloß nicht deswegen aufhören Auto zu fahren. Lieber regelmäßig kleine Strecken mit möglichst wenigen Kurven und Stopp und Anfahrmöglichkeiten. Distanzen langsam steigern.
Mein Hund schläft übrigens mittlerweile während der Fahrt. Hätte ich auch NIE gedacht. Es war wirklich von einem auf den anderen Tag vorbei mit dem Brechen.