Beiträge von PocoLoco

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    Am Mittwoch fahren Emmy und ich Muneca ansehen.
    Hab vorhin 1 Stunde mit der PS telefoniert.
    Wenn es bei Emmy und mir "Klick" macht, darf sie am Mittwoch schon mitkommen.
    Erst mal 4-5 Wochen auf Probe und wenn es passt für immer. :smile:


    Daumen und Daumenkrallen sind selbstverständlich äusserst feste gedrückt.


    Ich persönlich wäre ja in meinem Rudel für einen Quotenmini. Doch leider würde ich ihn nicht bekommen...

    Suza

    Wie lange ist die Züchterin jetzt nicht mehr für euch erreichbar?

    Bedenke das in jeder Familie unvorhergesehene Sachen passieren können. Die Flut ist auch ein großes Thema momentan (weiß ja nicht, woher eure Züchterin stammt). Vielleicht macht sie Urlaub, jetzt wo die Welpen aus dem Haus sind. Probleme mit Internet und Telefonanbieter sind ebenfalls an der Tagesordnung. :)

    Vielleicht löst sich alles in Wohlgefallen auf und es gibt eine gute Erklärung für den Kontaktabbruch.

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    Meine Hunde haben keine Feinde, das dürfen sie auch nicht.


    Dürfen tun meine es auch nicht. Aber leider spielt das Leben nicht immer so, wie man es gern hätte. So kann aus einem guten Bekannten ganz schnell ein Erzfeind werden (wie in unserem Fall) und dann ist es passiert und man kann nichts dran ändern, ausser die Hunde daran zu hindern, irgendwie aneinander zu geraten.

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    Nein, mein Hund hat keinen Feind weil ich es nicht dazu kommen lasse.
    Ich lasse ihn nicht einfach zu anderen Hunden laufen die ich nicht kenne und mitenander auszumachen haben Hunde schonmal garnichts.
    Kommt ein Tutnix auf uns zugelaufen, wird er von mir verjagt.


    Wie gesagt... das Leben. :) Unser Erzfeind war kein unbekannter und wurde immer akzeptiert. Bis es eines Tages mal geknallt hat (ein bisschen Rüdengeprolle und völlig falsche Reaktion des anderen Halters, vielleicht auch von mir, ich weiß es nicht, ist schon lang her) und seitdem geht es nimmer. :ka: Da ist nur noch Schadensbegrenzung angesagt. Ich kann nicht einmal zu 100% sagen, von wem es wirklich ausgeht. Der andere Hund ist sehr selbstbewusst und prollig und meiner eben auch.

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    Ja, anleinen macht halt nicht jeder oder können beide nicht immer rechtzeitig, dann wäre es ja einfach und gar keiner Frage wert.


    Naja. Du hast gefragt ob mein Hund einen Lieblingsfeind hat und ich habe geantwortet. Du wolltest wissen, wie wir mit der Situation umgehen. Auch darauf habe ich aus meiner Sicht geantwortet. :) Und das ist bei uns eben das Ranrufen der Hunde und anleinen.

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    Da greife ich im Vorfeld am liebsten nicht ein, sondern gehe weiter, das reicht normalerweise.


    Sagen wir mal so: Weder mein Hund noch der andere pöbelt und motzt an der Leine. Die Kommunikation zwischen beiden läuft zum allergrößten Teil über die Körpersprache ab (was für mich ein Zeichen für den Ernst der Lage ist). Das ich bei "Feindkontakt" nicht stehen bleibe sollte klar sein. Auch ich laufe weiter und nötige meinen Rüden sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Nämlich dem Laufen. :D

    Im Freilauf würden beide Hunde kurzen Prozess machen. Da könnte ich nicht weiterlaufen, ich MUSS da eingreifen. Die Situationen in denen ich weitergehe, sind einfache, banale Rüdenprotzereien, wo ausser viel Gewese nicht viel hintersteckt. Bei dem einen echten Feind gibt es diese typischen Aufbauten wie "Fell hochstellen" "Knurren" "Motzen" etc nicht. Da geht es sofort ans Eingemachte und das ohne viel Getöse und Getue.

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    Achso und ich rede von gleichgroßen/gleichstarken Hunden.


    Du hast gefragt ob mein Hund einen Lieblingsfeind hat. Und ich habe lediglich geantwortet. Das der Lieblingsfeind auf Dackelhöhe läuft ist leider nunmal so. :) Gleichgroße Feinde hat mein Rüde nicht.

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    Was ist, wenn du auf den fremden Hund zuspringst und er greift dann dich an? So eine Bisswunde hat man schneller als man mit der Leine um sich schlagen kann.


    Ich bilde mir ein schon erkennen zu können, ob der anpöbelnde Hund nur einen auf dicke Hose macht, oder es ernst meint. Ehrlich gesagt: Wenn er es ernst meint, würde ich erst recht alles tun, um ihn von meinem Hund fern zu halten. Da wir aber einem solchen Hund freilaufend noch nie begegnet sind, kann ich dir nicht wirklich sagen, wie wir, bzw ich reagieren würde. Hunde die kläffend hinter uns nachgeifern werden von mir abgewehrt. Und das bisher immer erfolgreich, weil die einen anglotzen wie ein Auto, weil der Mensch sich nicht so verhält wie sie es gewöhnt sind. :)

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    Was machst du, wenn Ihr ihn trefft?


    Wir haben hier einen solchen Erzrivalen. Wenn wir uns treffen, leinen wir unsere Hunde an und gehen unserer Wege.

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    Normalerweise finde ich, Hunde sollten Streit untereinander ausmachen


    Finde ich gar nicht. Mein Hund braucht und hat sich nicht mit fremden anderen Hunden zu prügeln. Was sollen die denn "unter sich" ausmachen?

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    Nehmt Ihr eine Wasserflasche und spritzt dem Gegner schonmal vorsichtshalber Wasser ins Gesicht, um ihn zu vertreiben? Stellt Ihr Euch vor Euren Hund oder was macht Ihr?


    Da der Besitzer des Erzrivalen um seinen Hund besorgt ist und dieser einige Tacken kleiner als mein Rüde, leint er seinen Hund an. Bzw. er hat seinen Hund recht gut unter Kontrolle. Ich meinen auch und somit gibt es keinen Grund für mich einzuschreiten.

    Aber allgemein versuche ich (wenn meine Hunde an der Leine sind) Begegnungen mit freilaufenden und pöbelnden Hunden selbst zu regeln. Und nein, ich schleppe keine Utensilien dafür herum sondern nutze nur Körpersprache, bzw den Überraschungsmoment, da die meisten Hunde es nicht kennen, von ihnen fremden Menschen eingegrenzt und ausgebremst zu werden. Das reicht meist schon um sie zu verwirren. In meinem Fall ist es ein forscher Schritt auf den fremden Hund zu und ein lautes: "Verpiss dich!" oder "Hau ab!" reichen da schon. Sollte das mal nicht der Fall sein: Ich habe immer noch Leinen dabei, die man zu mehr als nur anleinen benutzen kann. :D

    Um es vorweg zu sagen: Bei einem Hund mit Jagdtrieb, den er auch auslebt, sind 4 Monate (eher weniger, weil sie seit 4 Monaten bei euch ist) nichts. Meine Jägerin ist mittlerweile wieder auf dem Stand, dass sie leinenfrei laufen kann (nicht immer! Aber das habe ich mittlerweile im Gefühl) und dieser Stand hat mich ein gutes Jahr Arbeit gebraucht. Von daher ist es eher schlecht zu schnell aufzugeben. Meine Hündin wird nie, wie zB mein Rüde, einfach nebenher laufen können, weil ich wohl ihr Leben lang immer wieder mit Jagdattacken rechen kann.

    Zum Thema Unsicherheit deinem Freund gegenüber. Ist es wirklich IMMER so, oder kommt es auch schon mal vor, dass sie nicht flüchtet, wenn er sich bewegt?

    Ich verstehe auch ehrlich gesagt nie, warum um das Futter immer so ein Trara gemacht wird. Kein Wunder wenn der ein oder andere Hund zu knurren beginnt.

    Es gibt ein einfaches Kommando um einen Hund am Fressen von unerwünschten Gegenständen zu hindern. Bei uns ist es ein "Pfui". Denn mal ehrlich. Wenn Hund in 10 Metern Entfernung eine Frikadelle findet, bin ich nicht rechtzeitig da um ihn diese aus dem Maul zu nehmen.

    Zu Hause gibt es das Kommando "Stopp!" wenn etwas im Napf landen sollte das da nicht hingehört. Und ich nehme den Napf dann auch nicht weg, sondern entferne den Gegenstand oder was auch immer gleich da, wo der Napf steht. Theoretisch könnte ich bei meinem Rüden im Napf rühren während er frisst, es wäre ihm egal.

    Meine Hündin ist da anders (gewesen). Die wurde stocksteif wenn ich dem Napf/Futter zu nah kam. Sie kannte es halt nicht anders und musste ihr Futter verteidigen, sonst ging sie leer aus. Da dann den Napf wegzunehmen hätte eskalieren können. Stattdessen habe ich es einfach akzeptiert und mich fern gehalten. Ab und an gab es mal einen Nachschlag, so das sie merkt das es nicht immer schlecht ist, wenn ich ihrem Futter zu nahe komme und mittlerweile ist da nichts mehr mit Steif werden (ausser es handelt sich um eine Beinscheibe, aber da ist es mir egal). Und trotzdem spuckt sie draußen alles aus, was mit Pfui abgebrochen wird.

    Untereinander haben sich die Hunde nicht beim Fressen zu stören. Da würde der Störenfried mit mir Probleme bekommen.

    Es ist schwer darüber zu urteilen was da gerade passiert ist, wenn man nicht selbst dabei war. Deswegen kann ich weder sagen, dass der TE es gut oder schlecht gemacht hat. Ich weiß es einfach nicht. Es ist auch nicht so einfach zu erkennen, wie ernst die Situation da nun wirklich ist, oder wie ernst man sie durch Eingreifen macht.

    Ich habe einen potenten Rüden, der durchaus anderen Rüden (auch aus dem Spiel heraus) einfach mal sagt, wie weit sie gehen dürfen, bzw sich gegen andere Rüden verteidigt. Ich habe bei meinem Rüden bisher die Erfahrung gemacht: Je lauter er ist, desto weniger "ernst" (im Sinne von "Dich leg ich um!") ist es. Da dann einzugreifen könnte die Situation erst recht kippen lassen, so das aus Schau schnell bitterer Ernst wird. Von daher habe ich bei mir die Regel: Ich zähle innerlich bis 5 und ist bis dahin das Problem nicht erledigt, muss ich eingreifen. Bisher bin ich nie bis 5 gekommen, da es meist schon vorher vorbei war.


    Naja, lange Rede kurzer Sinn: Ich war nicht dabei, kann die Situation nicht beurteilen und somit weder den TE noch den anderen Hundehalter verurteilen. Wie es rechtlich aussieht, keine Ahnung.