Beiträge von PocoLoco

    So ist es, QuoVadis. Wenn das Getreide das Gros des Futters ausmacht, ist es nicht empfehlenswert. Allerdings kann komplett ohne Getreide zu füttern auch in die Hose gehen. Ich müsste meinen Hunden so viel tierisches Fett zuführen, dass ich um die Nieren Angst hätte (gerade weil meine Hündin bereits auffällige Werte hatte). Um das zu umgehen, packe ich Haferflocken und ähnliches Getreide ins Futter, um Gewichtsabnahmen zu vermeiden.

    Es gibt aber auch, genau wie in allen Sparten bzgl Hund, die Menschen, die daraus eine Religion machen und alle verteufeln, die sich erlauben auch nur ein Körnchen Getreide ins Futter zu mischen.

    Aber wie gesagt, die gibt es überall. Ob in Gesundheits, Erziehung, Haltungs oder eben Fütterungsfragen.

    Kommt drauf an. Ich persönlich denke, dass meine Hunde zu mir gehören und somit ihre Zeit auch möglichst da verbringen, wo ich auch bin. Ansonsten brauche ich mir keine Hunde anschaffen.


    Aaaaaber: Ist der Hund im Zwinger während zB der Halter arbeiten ist, ist es für mich okay. Hat der Hund trotz Zwingerhaltung genug Kontakt zu seinem Halter/Familie und wird ausreichend beschäftigt und Gassi geführt und hat zB den Job Meldung zu geben wenn auf einem Hof komisches passiert, lasse ich auch noch mit mir verhandeln.

    Ich halte nichts von Zwingern (egal wie groß sie sind) wenn es sich um dauerhafte Hundelagerstätten handelt, aus denen der Hund nicht heraus geholt wird.

    Im übrigen kann auch ein im Haus gehaltener Hund vereinsamen.

    Edit: Mehr zum Thema: Einfach mal runterscrollen. Da sind themenverwandte Threads aufgelistet.

    Heute Morgen war es irgendwie echt ereignisreich für unseren Arbeitsweg und Mensch, bin ich stolz auf meine Hunde.

    Erst haben wir eine Katze getroffen. Rosie an der Leine (weil Straße), Poco war schon frei. Ich sehe nur die Katze rennen und sortiere sofort meine Hunde. Poco hat es nicht weiter interessiert, Rosie war interessiert ließ sich aber von einem "Nein!" umlenken. Meine kleine Jägerin....

    Am See angekommen (Rosie nun auch frei) laufen wir die halbe Runde, als ich was felliges am Wegrand sehe. Eine tote Ratte auf dem Rücken. Recht groß. Poco denkt "Dummy! Apport!" und will das Tier ins Maul nehmen und ich rufe "Nein! Aus! Pfui!" (alle Verbotsworte auf einmal) und Poco läßt einen Millimeter von der Ratte entfernt ab. Puuuuh.... Rosie hat es gar nicht erst gecheckt.

    Dann, die letzten Meter durch die Kleingartenanlage. Beide Hunde wieder an der Leine. Wir biegen ums Eck, sitzt da ein Reh im Gebüsch und starrt uns an. Poco sofort in "Will Freund machen und am Popo schnüffeln"- Modus umgeschaltet. Rosie in "Will töten und fräääässsäääään!"- Modus. Ich habe trotz Leine "Steh!" gerufen und BEIDE sind stehen geblieben (Reh ist abgedampft). Rosie hat sich, trotz Modus ins Sitz manövrieren lassen. Vor ein paar Monaten wäre das nicht möglich gewesen.

    Dann auf Arbeit angekommen und beide Hunde waren sofort entspannt. Auch super, denn früher wären die erstmal ne Stunde nicht runtergekommen.

    :gut: Super gelaufen. Das Gewitter heute Mittag wurde verschlafen.

    Ich würde einen Hund nicht mit Tricks dazu zwingen mehr zu trinken, nur weil wir als Menschen der Ansicht sind, es ist zu wenig.

    Solange der Hund gesund ist (also keine Erkrankungen hat, die zu vermehrten Wasserverlust führen wie Durchfall, Erbrechen) und er keine Anzeichen eine Dehydration zeigt, würde ich ihm Wasser hinstellen (vielleicht verschiedene Schüsselsorten ausprobieren) und das wars. Merke: Viel Wasser ist nicht automatisch auch immer gut!

    Genauso wenig wie ein gesunder Hund vor einem gefüllten Napf verhungern würde, würde ein gesunder Hund verdursten. :)

    Meine beiden Hunde trinken im Winter gar nichts, im Sommer wenn es sehr heiß ist jeder vielleicht so zwischen 500 und 1000 ml. Den Rest nehmen sie über die Nahrung auf, oder wenn wir draußen waren und sie ins Wasser gegangen sind übers trocken putzen.

    Ich denke eher, dass es keine so große Hundeklappe geben dürfte. Die TE könnte dann gleich eine Stalltür einbauen, wo man Ober und Unterteil getrennt von einander öffnen kann.

    Was den Hund angeht: Wenn er bisher draußen gelebt hat, ist drinnen sein unter Umständen eine Qual für ihn. Ich würde diesen Hund niemals in einen Raum einsperren und schauen was er dann macht. Gott sei Dank läßt er seinen Frust nur an Gegenständen aus. Das ist schon mal ein großes Plus für diesen Hund.

    Ansonsten würde ich ihm die Wahl lassen. Ihn Draußen halten, ihm aber die Möglichkeit geben das Haus zu betreten wenn er möchte.

    Wie lange ist der Hund denn nun schon in der neuen Familie?

    Mir ist das mal spät Abends passiert. Es war schon dunkel, ich war damals noch "einhundig" unterwegs. Gehe nichts ahnend den Weg entlang, als mir plötzlich was mit voller Wucht in den Rücken springt. GsD bin ich recht standfest (bei einer älteren Person hätte das sicher anders ausgesehen). Da ist mir ein recht großer Labbi-Rüde mit allen 4ren in den Rücken gesprungen... Kommentar des (eigentlich recht ansehnlichen) Besitzers (was mir in dem Moment aber egal war): "Der freut sich halt immer so bei anderen Hundebesitzern!"

    Zu Hause habe ich dann gesehen, dass ich eine Jack Wolfskin-Atrappe besitze. 4 Pfotenabdrücke...

    Mein Rüde ist 2006 geboren und hat auch schon für mich deutliche Abnutzungserscheinungen an den Zähnen. Er ist Apporteur, dass heißt er trägt häufig schon mal was im Maul und mag leider auch Stöcke ganz gern.

    Schau mal:

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    Der Schwarze links ist mein Rüde. Der hellbraune Hund vor ihm hat es genauso gemacht wie du es beschreibst: Herangerannt kommen und sich vor die Pfoten geschmissen und hat dafür von meinem Hund einen Rüffel kassiert (beide Hunde kannten sich da aber schon von mehreren Treffen). Den Rüffel gab es dafür, dass die Unterwerfung einfach zu extrem und aufdringlich passierte. Normalerweise ignoriert mein Rüde nach kurzem Check Welpen und Junghunde... aber nur wenn diese sich "vernünftig" verhalten.


    Zitat

    PocoLoco:
    Mist, jetzt hatte ich dir zurückgeschrieben und dann wars weg... Also mit dem Rudel meine ich z.B. den Wurf mit den Geschwistern. Dass fremde Hunde nicht einfach so daher kommen sollten ist ja klar, man weiß ja auch nie wie der andere Hund im nächsten Moment reagiert.


    Ah okay. Ja dann stimmt es.

    Doch ich würde eingreifen. Und zwar schon in dem Moment wo sich der eigene Hund hinlegt um anschließend einen Renn"angriff" auf den anderen Hund zu starten. Da kann man beinahe drauf wetten, dass dieses Verhalten ihm mal ordentlich Dresche einbringen wird.