Beiträge von Cerridwen

    Wenn ich übe, rufe ich immer, das sie bitte den Hund zurückrufen und nicht zu uns lassen sollen - meist funktioniert es.

    Dann kann ich die Impulskontrolle - such mal danach - nur empfehlen. Impulskontrolle läßt sich in ganz vielen Bereichen des Lebens immer wieder gebrauchen und einsetzen.

    Also 5 - 7 Tage würde ich das Toben etwas einschränken.
    Aber danach kann sie dann schon wieder etwas toben, nicht zu viel, aber kontrolliert ist das schon in Ordnung.
    Die Hündin einer Bekannten hat schon nach 2 oder 3 Tage schon wieder mit der 2. Hündin herumgetollt.

    Sag doch beim nächsten Anruf, das dein Tierarzt keine Notwendigkeit für eine Kastration sieht - weil kein gesundheitliches Problem - und es deswegen aus Gründen des Tierschutzgesetzes ablehnt.
    Oder sprich mit deinem TA, das du sie eigentlich nicht kastrieren lassen wolltest, wenn es nicht unbedingt nötig ist und das die Orga aber eigentlich darauf besteht. Wenn du mit dem Doc gut klar kommst, vielleicht stellt er dir ein Schreiben aus, das er die Kastra durchgeführt hat, auch wenn er es nicht getan hat. Dazu braucht es aber schon einen wirklich guten Kontakt zum Doc und ein sehr gutes Vertrauensverhältnis.

    Eine Bekannte hat ihre Hündin nun auch kastrieren lassen, dort hat es sich zum besten gewendet. Das kleine zickige Mädel, was nur bei ihren Menschen saß, kann mit einem mal spielen und toben. Dort war es der richtige Weg.

    Wie es dann bei deiner Maus aussieht, kann hier niemand sagen, das ist so individuell, das man es nicht vorher sehen kann.

    Zitat


    Man kann den Hund zwar auspowern, mit anderen Mitteln, aber wirklich "erfüllt", bekommt man ihn nur, wenn er
    seiner Aufgabe nach gehen kann... :roll:

    Man kann ihm auch andere Aufgaben geben .... es müssen nicht immer Schafe sein.
    Natürlich gibt es Zuchtlinien, die dort gezielt diese Eigenschaft hervorheben, aber ich habe schon viele Border kennengelernt, die mit Schafen nichts anfangen konnten. Das lag aber einfach an der Zuchtlinie. Was aber nicht heißt, das diese weniger anspruchsvoll sind oder weniger Auslastung brauchen.

    Nordische Rassen stelle ich mir im übrigen genauso anstrengend vor, wie einen Border. Diese haben oft einen recht ausgeprägten Jagdtrieb und wollen auch gern arbeiten und brauchen entsprechend auch eine Aufgabe und ihre Auslastung.

    Wenn man es genau nimmt, ist jeder Hund für irgendeine Aufgabe gezüchtet worden und hat diese immer noch in sich - mal mehr oder mal weniger stark ausgeprägt.

    Ich gebe 3x die Woche etwas Knoblauch dem Futter bei und komme damit sehr gut klar. Bei der toxischen Wirkung hängt es, wie bei allem von der Menge ab.
    Bierhefe geht noch.
    Aber auch viele ätherische Öle, von Lavandin, Citronella, Rosmarin, Thymian und noch einigen anderen.

    Unser Feyd hatte mal eine an der Wange, die war so schnell verschwunden, wie sie gekommen war.

    Lenny hat eine an der Nase, also eher unter der Nase. Bei der Kastration haben Tierärztin und ich darüber gesprochen, ob wie diese chirurgisch entfernen oder nicht. Wir haben uns dann gemeinsam dagegen entschlossen. Seit 1,5 Wochen behandel ich den kleinen jetzt homöopathisch und die Warze ist bereits zu 2/3 geschrumpft.

    Manchmal ist es auch ein psychologisches Problem, was hinter einer Warze steckt. Bei Feyd war es, das er mit einem Sitterhund gar nicht klar kam und wie der weg war, war die Warze auch schnell wieder weg.
    Bei Lenny sind es wohl auch die Hormone, die etwas an der Warze schuld war und vielleicht auch das ewige hin und her, was er hatte, bevor er zu uns kam.

    Es lohnt sich also die Warze einem THP zu zeigen und dann etwas Geduld haben.

    Zitat

    Also warum möchte ich ein Halti einsetzen?
    Zur Festigung von Kommandos, zur Ablenkung/Aufmerksamkeit bei Spaziergängen, Blickkontakt, Leinenführigkeit usw.

    Klar könnte man es dafür einsetzen, aber was geschieht, wenn das Halti dann wieder abkommt? Dann beginnst du doch auch bei einem Punkt, das erst einmal ohne zu üben.
    Warum machst du es nicht gleich richtig und machst es ohne? Das macht allen mehr Spaß und ist effektiver.

    Ich habe ihr mehr als ein Halti liegen und ich nutze es auch und ich empfehle es auch schon mal, aber dann sind es Hunde, die man ohne Halti siuationsbedingt nicht Herr werden kann, weil dann das Kräfteverhältnis nicht stimmt.

    Mein eigener Hund ist ein Rocker vor dem Herren - im Moment, typisch pubertär - und da habe ich auch schon mal zu kämpfen, besonders wenn er mal wieder seine 5 Minuten an der Leine bekommt und die bösen Menschen wegbeißen möchte. Aber auch da kommt das Halti nicht zum Einsatz, auch wenn er es kennt und gewohnt ist. Lieber spiele ich Baum und warte und arbeite im Moment etwas extremer an der UO. Es gib Tage, da werde ich den ganzen Tag von dem Hund ignoriert, ja und, dann mache ich das auch.

    Ganz einfach, weil man nicht sagen kann ab dem oder dem Monat.
    Es hängt davon ab, was es für ein Problem ist, ob man das Problem anders lösen kann und ob ein Halti überhaupt nötig ist.

    Ein Halti ist halt kein Alltagsgegenstand, wie ein Geschirr oder Halsband, das man täglich einfach mal so verwendet, sondern es ist ein Trainingszubehör, welches halt auch entsprechend nur zum Training eingesetzt werde sollte.

    Genau aus diesem Grund kann man nicht sagen, ab wann man es einsetzten kann und da wird dir auch niemand eine verlässliche Antwort darauf geben können und genau aus diesem Grund findest du darüber auch keine Antwort im Netz.

    Es gibt keine Pauschalantwort.