Beiträge von Cerridwen

    Die letzte Phase der Pubertät scheint gekommen zu sein.
    Ich würde verstärkt mit der Schleppleine arbeiten und den Rückruf wieder vermehrt üben.

    Was du in solchen Situationen machen kannst: in die Händeklatschen, hinhocken, einige Schritte rückwärts laufen und den Hund dazu bringen, dich als interessant zu sehen und mit dir spielen zu wollen, ein Spielzeug kann dabei hilfreich sein, genauso wie Leckerchen. Verstecken und in die andere Richtung rennen kann auch Wunder bewirken.

    Gesund sind sie in der Regel, zumindest gibt es eine Eingangs- und eine Abgangsuntersuchung. Was aber nicht hießt, das alle gesundheitlichen Dinge abgeklärt werden.

    Ich habe gerade einen ehemaligen Tierheiminsassen im Training und dort hat man diese sehr gut über den Tisch gezogen und nicht viel über Macken gesagt, denn eine Leinenaggression hätte dem Personal auch nach 3 Tage auffallen müssen und ein unsauberer Gang eigentlich auch.

    Meiner persönlichen Erfahrung mit diesem Th sind keine guten und ich persönlich werde dort niemals wieder hinfahren.

    Ich habe als Helfer auf einem Hundeplatz angefangen, später als Helfer beim Training von Tierheimhunden und habe dann schrittweise immer mehr Aufgaben übernommen.
    Anfänglich hatte ich nicht einmal einen eigenen Hund, weil dieser durch die ganzen Jobs zu kurz gekommen wäre. Nach meinem Umzug nach Berlin, wo ich eh ganz von vorne anfangen musst, kam auch erst wieder ein eigener Hund dazu - und inzwischen sind es 2. Man kann die eigenen Hunde ja auch nicht immer mitnehmen und so muss man immer die Waage finden und darauf achten, das die eigenen nicht zu kurz kommen.

    Ohne das geregelte Einkommen von meinem Mann, wäre es manchmal recht schwer zu überleben. Aber ich würde nichts andere mehr machen wollen.

    Der Anfang ist immer schwer, du musst dir einen Namen machen und dich gegen Konkurrenz durchsetzen, wenn du aber erst einmal den Fuß in der Tür hast und einige Kunden hattest, die mit dir zufrieden waren, dann geht es schon einfacher.

    Zitat


    :hust: Die oben aufgeführten Situationen sind nicht aus dem Leben einzelner User gegriffen und haben nichts, aber auch rein gar nichts, mit Usern dieses Forums zu tun, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen dieses Forums sind rein zufällig! :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    Tschuldigung Silke, kannst du mir noch einmal verzeihen :lachtot: aber immer wenn ich über das Thema nachdenke, habe ich deine Geschichte im Kopf.

    und die Erlaubnis des Vermieters sollte man auch schon dabei haben und ein Schreiben, das alle Familienmitglieder mit dem Tier einverstanden sind. Sonst bekommt man nämlich kein Tier mit.

    Man sollte sich auch nicht verschätzen, das Berliner Tierheim verschlingt richtig Geld am Tag - das geht da an Unterhalt schon gerne in die Millionen und das nicht im Jahr, sondern im Monat.

    Ja ich weiß, ein heißes Eisen, aber zur Zeit drängt sich mir das Thema leider wieder förmlich auf.

    Ein kleines Beispiel hatte ich erst heute wieder auf den Hundeauslaufplatz, als eine Dame meinte, ihre Hündin ist erst 8 Monate alt und kann noch gar nicht läufig sein. Solche Aussagen geben mir wirklich zu denken.

    Für mich persönlich kann ich sagen, gibt es keine Unfallwürfe. Ich bin der Meinung, das der Halter einer Hündin wohl in der Lage sein sollte, mal 4 Wochen entsprechend auf seine Hündin zu achten und entsprechen vorsorgen und reagieren.
    Jeder der Hunde hat, der weiß auch, wie erfinderisch Hündinnen und Rüden sein können und sollte das dann halt mitberechnen.

    Eine kleine Ausnahme von Upswürfen habe ich, nun gut eigentlich sind es zwei. Zum Beispiel, wenn man eine trächtige Hündin aus dem Tierschutz holt - meist bekommen diese Menschen noch nicht einmal gesagt, das die Hündin trächtig ist und diese dann mit der Tatsache überrascht werden. Der zweite Fall ist, wenn sich ein Hundeanfänger eine Hündin holt, die ihm als kastriert übergeben wurde und dieses dann doch nicht der Fall war.

    Nun es gibt dann noch den Fall, wo der Halter alles versucht, um die Hündin zu schützen und dabei dann von einem wildgewordenen Rüde überrannt wird oder gar als Ersatz genommen wird. Da kann es vielleicht - wenn es ganz dumm läuft, mit Besitzer verletzt auf dem Boden - zu so einem Unglück passieren.

    Alles andere ist in meinen Augen gewollte und billigend in den Kauf genommen. Denn einen einbrechenden Rüden oder eine ausbrechende Hündin kann man verhindern und auch draußen kann man einen Rüden auf Freiersfüßen abwehren.
    Aber wer mit einer läufigen Hündin ohne Leine geht, mit ihr auf einen Auslaufplatz oder in ein Auslaufgebiet geht, legt es meiner Meinung darauf an. Ebenso, wer es nicht schafft. den Hintern der Hündin "zu schützen" und dann lächelnd daneben steht und die Hunde machen lässt.

    Wer "züchten" möchte, soll es bitte schön tun. Doch wer es tut, sollte es bitte richtig tun. Das heißt nicht, das es in einem Verein sein soll, sondern, das man sich die Arbeit macht, die Stammbäume über Geschwister, Eltern, Tanten, Onkel, Großeltern und die ganzen Zweige auf Erkrankungen und Fehler durchforscht und das bei beiden Zuchttieren. Dazu sollten alle wichtigen Untersuchungen vorliegen, die für die entsprechende Rasse relevant sind - aber auch bei der ganzen Verwandschaft und nicht nur bei den Elterntiere. Diese Punkte sind über die Zuchtvereine recht einfach, denn dort sind die Daten zur Verwandschaft ja schon gespeichert und einige Klicks genügen um dort entsprechend sicher zu sein. Das ist halt das positive an einer Zuchtzulassung in einem Verein und eben auch, das man dort einige Kandidaten angeboten bekommt, die zu einer Verpaarung passen.
    Inzwischen gibt es Zuchtseminare nicht mehr nur in den Zuchtvereinen, sondern auch immer mehr Sportvereine und Tierärzte bieten solche Veranstaltungen an, damit die "Züchter" so gut wie möglich auf alles vorbereitet sind und dieses sollte das wenigste sein, was man besucht haben sollte um sich zumindest über die Risiken und Gefahren zu informieren. Dazu kommt ja auch alles, was man bei der Aufzucht beachten sollte, die Sozialisierung und was alles sonst noch dazu gehört.

    Alles andere finde ich mehr als verantwortungslos und im Anbetracht der Tatsache, das es viele Tiere im Tierheim sitzen und genauso viele aus dem Ausland zur Vermittlung stehen auch nicht nötig. Egal wie hübsch oder gut gelungen das eigene Tier ist, aber das kann doch nicht der Grund sein, das man dieses dann unbedingt "vermehrt".
    Wenn es der Grund ist, das man einmal Welpen aufziehen möchte, in den Tierheimen oder Tierschutzorganisationen werden immer wieder Menschen gesucht, welche eine trächtige Hündin aufnehmen und entsprechend die Aufzucht der Würmchen übernehmen. Ist das denn nicht eine Alternative? Bei diesen Hunden ist es dann doch eh schon zu spät und sie brauchen genauso Betreuung und Unterstützung in der Zeit. Immer wieder werden Menschen gesucht, die Hundebaby´s mit der Hand aufziehen, weil die Mami gestorben ist oder Mami die Baby´s nicht angenommen hat und es auf die schnelle keine Amme gibt. Auch das ist eine Alternative, einmal dabei zu sein und zuzusehen, wie sich kleine Hundekinder entwickeln und ins Leben wackeln.
    Es gibt so viele Möglichkeiten, dieses Phänomen zu erleben, ohne das man selber dafür verantwortlich ist.

    So das musste mal raus, nach dem morgen.