Beiträge von Cerridwen

    Egal welchen Hund man hat, jeder Hund muss erzogen werden, bevor er von der Leine kann. Entsprechend spielt das Verhalten des Menschen, welcher zu dem Hund gehört, auch in die gesamte Berechnung mit hinein.

    Ich ärgere mich auch über Hundehalter, die ihre Minihunde einfach so laufen lassen und dann hinterher sprinten müssen, um ihre Hunde einzufangen.
    Oder dann die Aussage, "Stell dich nicht so an, die kennen sich doch". Ja toll, deswegen brauchen meine Hunde trotzdem keinen Besuch an der Leine.

    Es ist nicht nur wichtig sich auf einen Hund zu einigen, sondern auch auf den Weg der Erziehung und was der zukünftige Hund können soll und was nicht.

    in der Regel kann man jeden Hund in der Stadt halten, wenn man weiß, was dieser Hund braucht und es ihm auch entsprechend bieten kann.

    Bedeutet, das ein Border Collie dann auch entsprechend gefördert und gefordert werden will und wenn er dann einen Hütetrieb hat, diesen auch ausleben muss und man jemanden im Umland kennen sollte, der Schafe hat.

    Ein Boxer ist es genauso. Es gibt Viele Boxer in Berlin in allen Farben. Doch auch da sollte man sich genau die Frage stellen, wie kann und will man den Hund auslasten.

    Nur Hundeauslaufplatz, Park und Wald reicht keinem Hund, weder in der Stadt noch auf dem Land. Jeder Hund braucht in gewisser Weise eine Aufgabe.

    Ich bin wenigstens einmal die Woche im Wald und gehe dort dann auch Fährten oder wir spielen Versteckspielchen, wo die Hunde ihre Nase gebrauchen müssen. Wir machen fast täglich - trotzt mindestens 3 Stunden Auslauf (über den Tag zusammengerechnet) - immer noch gezielte Übungen, sei es im Garten oder auf der Wiese, manchmal auf auf dem Hundeplatz, wenn keine anderen Hunde da sind. Bei uns geht es über Tricks und DogDance, zu Dummy, Apportieren und Suchspielchnen, über Grundgehorsam und Obedience, ein bisschen Agility (in der Wohnung, auf dem Platz im Wald) und viele kleine Denkaufgaben zwischen durch. Damit kann ich meine Hunde auslasten und glücklich machen, selbst wenn es am Tag mal nur 15 Minuten sind.

    Stadthunde können sehr glücklich sein, wenn man als Halter genau weiß, was man will, was man mit dem Hund machen will und was man mit den Hund erreichen will. Aber der Hund braucht auch genauso seine Ruhephasen und soll Spaß am Leben haben.

    Die 5 Minutenregel bezieht sich auf das sturre Laufen mit dem Menschen, als wirklich die reinen Gassiegänge.
    Wenn man aber mit dem Wurm auf eine Wiese geht und diesen dort nach seiner Idee herumflitzen lässt, dann ist das auch okay, wenn es mal eine Stunde spielen ist.

    Macht man also einen Ausflug und lässt die Hunde spielen, dann kann man auch schon mal warten, bis der Hund umfällt. Es sei denn es ist ein Hund, der nicht von selbst zur Ruhe kommt.
    Man bedenke, das die Welpenstunden ja auch in der Regel 1 Stunde Action ist.

    Ironie on
    Es ist Mitte des Monats und geht auf Ende des Monats zu. Da ist das Geld zu Ende und noch so viel vom Monat übrig. Da kann man doch erst einmal im Forum fragen, was es sein kann und was man machen kann. Wenn man dann keine passende Antwort bekommt, wird eine befreundete Tierarzthelferin angerufen - mit viel Glück vielleicht noch nach Hause bestellt - und diese stellt dann die Diagnose, das man noch warten kann und keine Panik machen soll.
    Ironie off

    Zitat

    Bin gespannt wie Ihr "Mehrhundehalter" das so praktikabel macht?

    Nun in dem das Pfeifensignal für beide gleichermaßen gilt. Da ist es mir völlig egal, ob einer jetzt zum Beispiel nur 5 m weg ist oder der andere 50m. Wenn gepfiffen wird, dann haben beide zu kommen, basta.

    Gerade triebstarke Familien Hunde - besonders mit Jagdtrieb - kann ein Pfiff manchmal noch das einzige sein, was zu dem Hund durchdringt. Je nach Erregungszustand des Hundes, kann es auch schon mal passieren, das auch dieser nicht mehr durchkommt.
    Von daher finde ich einen gut konditionierten Pfiff - egal ob auf Pfeife oder ohne, ich persönlich brauche die Pfeife, weil ich ohne keinen Ton herausbekomme - immer besser als in hysterisch brüllenden Hundehalter, dessen Hund sich gerade in den Wald verabschiedet hat.
    Mir wurde mal gesagt, wie man es doch bewundert, wie ruhig in einer kritischen Situation bleibe und wie man das könnte. Meine Antwort darauf war, das ich in solchen Situation einfach die Pfeife rausholen muss und wenn ich dann Hektik machen, bringt es meinen Hund auch nicht schneller zurück und egal wie ruhig ich nach außen wirke, mein Hund hört die Anspannung und das ist auch nicht gut.

    Es wurde ja schon gesagt, das es von beiden Seiten eine Kommunikation geben sollte und natürlich ist es nicht nett - für beide Seiten - wenn man vom anderen Geschlecht belästigt wird.

    Aber es ist doch nun mal so, das viele Menschen - in dem Fall leider Hündinnenbesitzer - recht sorglos mit der ganzen Situation umgehen. So stellt es sich für mich zu mindest da. So Dinge wie "die ist erst 8 Monate, die kann noch nicht läufig werden" bringen mich dann nicht mehr zum schmunzeln, sondern eher zum verzweifeln.
    Und mal ganz ehrlich, bei vielen Geschichten hier aus dem Forum frage ich mich allerdings auch gerne und immer wieder, warum oder wie es zur Deckung gekommen ist und wo die Besitzer waren. Denn viele der Huch und Ups und ist halt passiert Geschichten wären doch locker zu verhindern gewesen. (zwar habe ich nur Rüden, aber ich habe auch schon mit läufigen Damen zu tun gehabt und musste da auch entsprechend adäquat reagieren und handeln, damit es keinen Nachwuchs gibt. Die aus der Auffangstation hätten mich erschlagen, wenn es zu einer Deckung gekommen wäre.

    Ich meine, wenn ich von einem Hund belästigt werde und kein Besitzer in Sicht ist, dann rufe ich die Polizei und lasse den Hund abholen und ist Tierheim bringen. Oder über den Tierschutzbeauftragten. Das geht bei uns eigentlich recht fix.