Beiträge von Cerridwen

    Klar ist es gut zu warnen, aber ich finde diese Panikmache immer etwas unangebracht.

    Hm im Speckgürtel haben wir die Staupe, ganz schlimm bei Füchsen und Waschbären.
    Ist genauso schlimm und nun? Alle Hunde raus aus Berlin oder zu Hause in Watte packen? Nicht mehr in die Auslaufgebiete fahren, weil gerade auch noch wieder Halsentzündungen im Umlauf sind?

    Nun natürlich ist eine Bitte legitim, aber das bedeutet nicht gleich, das alle anderen nicht mit Fragen oder ähnlichem sich hier in Schweigen zu hüllen haben.

    Es mag gute Dinge geben, aber ich denke, einen Radius zu haben, der dem Hund eigentlich wider der Natur ist, kann nicht im Sinne einer Ausbildung sein.
    Genauso wie einige andere verstehe ich nicht, warum das sein muss, wenn der Hund doch gut abrufbar ist.

    Es ist tatsächlich so, das sich die HH, die mit einer bestimmten Methode arbeiten wollen und davon auch ganz begeistert sind, sich oft und gern widersprechen. Hier hat man leider auch schon Widersprüche gelesen. Es ist doch schön, wenn das der Weg von jemanden ist, aber man sollte sich doch bitte nicht den Tatsachen verschließen, das es auch nach hinten losgehen kann, weil die Methode als solches nichts für den Hund ist.
    Es muss nicht nur zum Halter passen, sondern auch zum Hund. Und warum soll ein Hund nach einer Methode in einen Rahmen gezwängt werden, der nicht für ihn geschaffen ist?

    Zitat

    Find ich toll :gut: :lol:
    Glaubt ihr, dass ich mit meinem Alter auch schon mal so ein bisschen in einer HuSchu aushelfen kann? Eher nicht oder?

    Ich bin mit 14 als Helfer auf dem Platz gelandet und habe so angefangen zu lernen. Später dann alles mögliche an Seminaren und Ausbildungen und Grundlagenfernstudien und dann wieder Praktikas, Seminare und ehrenamtlichen Arbeiten.

    Also Fragen schadet nicht und wenn du es in der Zeit als Praktikum siehst und nicht auf das große Geld hoffst, dann könnte es sogar klappen.

    Ich habe anfänglich es auch nur aus Spaß an der Freude gemacht und dann hat man mir immer mehr Aufgaben übertragen und dann auch mein Taschengeld aufgebessert.
    In Hundesportvereinen wirst du eh nur ehrenamtlich helfen können.

    Es hat doch keiner gesagt.

    Klar ist es eine Frage des Geldes, aber ich habe doch nur gesagt, das es für mich das wert war und nein eigentlich hätten wir da das Geld auch nicht wirklich für gehabt oder besser gesagt, vielleicht in etwas anderes investieren können. Bei uns gab es auch erst Krach, eben weil wir schon einiges an Besen und ähnlichem da stehen hatten. Aber wie gesagt 100%ig zufrieden war ich mit keinem. Mit dem jetzigen bin ich es und warum soll man das nicht sagen?

    Es ist meine Meinung und nicht mehr oder weniger. Für mich ist klar, dass das Ding seinen Preis wert ist und das sich sogar mal Teppiche schnell abfegen lassen und die Polster mal schnell ausgebürstet oder die Kleidung abgebüstet sind, ohne das ich (zur Zeit) nach jedem Gassigang den Staubsauber rausholen müsste und das Ergebnis hatte ich halt mit eine 5 - 10 Euro Besen nicht - und das ist meine Erfahrung.

    Darf man diese nun nicht mehr äußern?

    Zitat

    Ja ne, is klar! :schockiert:
    Der Besen kostet 24,95€ und der Handfeger nochmal 14,95€! :headbash:

    Nun V7 Besen sind halt nicht billig, aber er ist wirklich jeden Cent wert, aber muss halt jeder selber wissen.
    Hatte vorher auch die billigen aus dem Discounter und muss sagen, die habe ich alle schnell wieder abgeschafft, weil sie nicht das waren, was ich gesucht hatte.
    Es gibt noch eine Polsterbürste davon und nennt sich "Karl", die hat sich meine Mutter gegriffen als wir da waren und sie die Wirkung gesehen hatte.

    Bei Basler gibt es die Besen auch.

    Also ich denke, das hängt auch ganz von Hund und Halter ab.

    Ich persönlich würde mir nicht 2 Hunde ins Haus holen, die den selben "Charakter" und die selben "Merkmale" haben. Sondern würde schon darauf achten, das sie sich ergänzen und das einer der Wirbelwind ist und der andere der ruhende Pol.
    Damit bin ich mit meinen auch ganz gut gefahren und finde es weniger anstrengend mit meinem Russlfox und meinem Borderlabbi, denn die ergänzen sich hervorragend in allen Situationen - gut nicht immer unbedingt positiv, zum Beispiel wenn sie anfangen andere zu mobben oder ähnliches -, aber man kann schon sagen, das sie ein sehr gut eingespieltes Team sind.

    Wenn ich aber an die Zeit denke, wo ich den Labrador zur Betreuung hatte, das war echt anstrengend oder auch wie der Jacky zur Betreuung da war. Da hatte ich mehr Arbeit die "gleich und gleich gesellt sich gern Mentalität" aufzulösen, damit die Hunde auch mal zur Ruhe kamen. Als ich das dann beobachtet hatte, war ich schon ganz froh darüber, das ich zwei eigene doch so unterschiedliche habe.
    Natürlich ist es schön, zwei Terrier zusammen flitzen zu sehen und es ist schön, wenn zwei Hunde miteinander spielen, aber das können auch zwei völlig gegensätzliche Hunde.

    Ich würde den Zweithund daher nicht von er Rasse abhängig machen, sondern davon, wie sich die Hunde zusammen verstehen. Dann ist es fast völlig egal ob es ein Terrier und ein Mops ist, ein JRT und ein Malimix oder French Bull und ein Jagdhundmix - diese Kombinationen kenne ich halt auch.

    Ich würde dem Hund auch Schutz geben, aber mich nicht zu ihm runter hocken und beruhigen. Da wäre mir die Gefahr zu groß, das sich der Hund umdreht und ich Verletzungen davon tragen würde.

    Eher würde ich ihm Schutz geben und auch versuchen, den Abstand zu der Situation zu vergrößern.

    Wenn man dann die Status hat, wo der Hund noch andere Hunde ertragen kann, kann man dort die Ruhe und die Entspannung bestätigen und dann ganz langsam diese Abstände verringern.

    Also mein BorderMix bleibt von sich aus in einem Radius von max. 50 Metern, egal was passiert und lässt sich gut stoppen und ich denke, das ist das wichtigste, woran man arbeiten sollte.
    Wir haben es immer ohne Schleppleine getan und können durch den Wald, am Strand entlang und auf Feldern laufen.

    Ich finde das wichtigste ist, was man erreichen sollte ist eine freiwillige Gemeinsamkeit und das geht eher mit Motivation. Nichts gegen die Schleppleine, ich arbeite selbst mal ganz gerne damit, aber eher nicht um eine Radius aufzubauen, sondern um meinen Hund in der Ausbildung abzusichern.