Beiträge von Cerridwen

    Meine Hunde durften trotzdem nicht tun und lassen was sie wollten, auch wenn ich mich nicht 3 - 4 mal am Tag für 3 - 5 Minuten hingesetzt haben und sture UO wie Sitz und Platz mit denen gemacht habe.

    Wenn sich mein Hund von sich aus hin gesetzt hat und mich an geschaut hat, habe ich Sitz gesagt und das bestätigt und wenn er sich hin gelegt hat und ich habe es gesehen, habe ich Platz gesagt und es bestätigt. Wenn mein Hund im Freilauf freudestrahlend auf mich zu gelaufen kam, habe ich Komm gerufen und ihn animiert noch schneller zu mir zu kommen und das belohnt und fertig.

    In dem Alter standen bei uns Dinge wie Nein oder Pfui als Mantra gesprochen eher auf dem Plan und so haben wir den Knirpsen ihre Regeln erklärt.

    Richtig angefangen zu üben habe ich auch erst mit 6 Monaten und trotzdem war mein Hund immer weiter als gleichaltrige.

    Also lieber den Hund beobachten und das bestätigen, was er eh anbietet, als ihm Übungseinheiten vor zuschreiben.
    Es ist ja auch nicht nur, das der Hund dann später hibbeliger sein kann oder ähnliches. das Problem ist einfach, wenn du nun schon 3 - 4 mal 3 - 5 Minuten verlangst, fordert der Hund in 3 - 4 Monaten vielleicht dann 10 - 15 Minuten und das vielleicht 6 - 8 mal am Tag und so weiter. So kann man sich auch einen "Profisportler" erziehen, den man nicht mehr vernünftig in den Tagesplan integriert bekommt, weil er eine 24/7 Bespassung will und gar nicht mehr zur Ruhe kommt. Wie gesagt kann, nicht muss. Manchmal ist weniger eben mehr.

    gar nicht wirklich gezielt, sondern dann bestätigen, wenn er es anbietet und ansonsten nicht.

    Der Knirps hat noch so viel Zeit alles zu lernen.
    Zuerst sollte eure Bindung und das entdecken der Welt wichtiger sein, als Platz oder ähnliches.

    Zitat

    @ bibidogs
    Das Mittel heißt Globuli und ja ist homöopathisch, somit ungefährlich.
    Aber soll ich ihm jetzt den Rest seines Lebens jeden Tag ein Mittel geben?

    Das Mittel wird nicht Globuli heißen, Globuli ist die Darreichungsform also in dem Fall, das es die Kügelchen sind. Gibt es noch als Tropfen, Tinktur, Injektionslösung, Tabletten und Pulver.

    Propolissalbe kann aber auch gut nach hinten losgehen.
    Es hängt immer von der Art der Wunde ab. Trockene Wunden wie einfache Schrammen und Ratscher kann man gut mit Propolissalbe behandeln und verarzten. Aber feuchte Wunden besser nicht. Ich habe es schon oft gesehen und in der eigenen Praxis gehabt, das sie - die Wunden - von der Salbe "verklebt" wurden und darunter lustig "gärten" und es sich dann zu einer Abzessentwicklung kam, die nur noch schwieriger zu behandeln war, weil sich die Wunden danach dann nur noch schwieriger verschließen ließen und zum Teil sogar vom TA ausgeschnitten und mit AB behandelt werden mussten.
    Also bitte ganz vorsichtig mit Propolissalbe.

    Zitat


    Wenn du allen Rüden aus den Weg gehst wirst du es kaum merken.
    Kastraten reagieren nicht unbedingt auf die Läufigkeit.Nur wenn sie frisch operiert sind.

    Möchtest du mal meine beiden Großen haben? Mein eigener ist seit 1,5 Jahren kastriert und mein Sitterhund sogar noch länger und beide würden "Decken" wenn sie dürften. Von daher kann man nicht sagen, das Kastraten nicht darauf reagieren oder nur, wenn sie frisch operiert sind und der Hormonspiegel noch nicht eingepegelt ist. Ich kenne genügend Hündinnenbesiter in der Gegend, die ihre Hündin von einem Kastraten decken lassen, weil sich dann das Verhalten nicht ganz so in die Zickigkeit schlägt. Einen solcher Fälle habe ich fast täglich beim Spielen um mich und ich kann sagen, ja die Hündin ist zur Zeit deutlich angenehmer als sonst in der Phase. Sonst dürfte sich mein Feyd nicht bewegen, wenn die Hündin in der Nähe ist, gestern hat sie ihn verteidigt.

    Was die Abrufbarkeit angeht, da bin ich immer sekptisch. Eine Hündin hier läuft immer ohne Leine und normalerweise spurt sie auch wie einen 1 mit * aber in den Stehtagen ist dieser Gehorsam doch deutlich gemindert. Sie reagiert zwar auch und geht auch zurück, aber doch deutlich verzögert und wenn sie lustig ist, dann schiebt sie sich erst mal rückwärts unter meine Jungs. Was ich dann immer sehr prickelnd finde und den Spruch dazu " na die sind doch kastriert, da kann ja nix passieren" als Freischein zu nehmen ärgert mich alle halbe Jahre.

    Nun ich würde einen Fressparkour machen.
    Erst in der Wohnung, wenn das klappt, dann im Hausflur, in einer ruhigen Straße und so weiter und sofort, bis man an der normalen Gassistrecke angekommen ist.

    Also ohne Ablenkung beginnen und dann langsam die Ablenkung steigern. In der Zwischenzeit hilft nur, das man seinen Hund unter Kontrolle hält und das heißt im Zweifel Schleppleine.

    Bei uns ist es so, das ich den Clicker in die Hand nehme, den Leckerbeutel an die Hose machen und dann erst mal einige Klicks für um sonst verteile - aber nur dann, wenn ich etwas neues mit den Hunden machen möchte und nicht normalen Alltag. Dann fangen wir an mit den Übungen - sei es mit Target oder andren Dingen.
    Am Ende tue ich den Clicker in den Leckerchenbeutel und lege diesen zur Seite und sage "Feierabend" und Hund ist ausgeschaltet.

    Ich sage meinen Hunden im übrigen auch, was ich von ihnen will und wie das, was wir gerade aufbauen "heißen" soll, das ich es immer wieder abfragen kann und da die Übungen immer in kleinen Stücken aufgebaut werden, gibt es schon mal einen Klick auf dem Zwischenstück und am Ende einer Übung gibt es dann ein "Supi". Genauso wie ich zwischendurch mit der Stimme meine Hunde in die richtige Richtung lotse mit den Worten "richtig" oder "falsch" oder auch andere Anfeuerung, wenn sie auf den richtigen Weg sind.