Beiträge von Cerridwen

    Zitat

    Ironie on

    Staffy :roll:
    ihr Opa ( oder Vater???) hat jahrelang hunde ausgebildet und auch Diensthunde, da wird er ihr sicher mehr helfen können als eine HuSchu oder Ähnliches ;)

    Ironie off

    Der Schwiegervater wars.

    Hm Staffy vielleicht solltest du dir diesen beißenden, dominanten Terrorhund mal live anschauen und uns sagen, ob der wirklich so gefährlich und bissig ist.
    Kann ich mir bei einem Tier in dem Alter nicht vorstellen und ich habe gerade einen 19 Wochen alten Angsthund in der Welpenstunde, selbst der ist nicht gefährlich.

    Meine hatten das auch mal, besonders wenn ein Besuchshund da ist oder neue Mieter im Haus sind.
    Ich gehe dann in den Flur schaue proforma einmal durch den Spion und sagen dann ist okay und nehme die Hunde mit einem Komm mit wieder mit in das Zimmer wo ich bin und gut ist.
    Das einige male gemacht, kehrt dann bei jedem Hund wieder Ruhe ein und es wird nicht mehr bei jedem Geräusch angeschlagen oder angezeigt.

    Nun ich glaube nicht, das es auf die Größe der Rasse ankommt, sondern auf die Erziehung. Wir können unsere beiden (einen kleinen und einen mittelgroßen Hund) überall mit hinnehmen und sind auch immer gern gesehene Gäste, weil unsere Hunde nicht auffallen und sich zu benehmen wissen - im übrigen ohne sie jemals auszuschimpfen. Aber trotzdem nehmen wir sie nicht überall mit hin und die Jungs können auch sehr gut zu Hause, im Auto oder beim Sitter ihre Zeit verbringen und warten. Das finde ich auch ganz gut so, denn ich muss meine Hunde nun auch nicht jeden Stress aussetzen und kann halt auch mal in Ruhe etwas genießen.

    Du bist dir sicher, das du deinen dominanten, mit Gefährdungsabsicht beißenden Hund noch mit anderen zusammenbringen, damit sich dein mit 11 Wochen kein Baby seiender Hund noch mehr Dummheiten abschauen kann und du dann wieder schimpfen musst, weil das zur Erziehung gehört?
    Das würde ich mir aber ganz genau überlegen.... :hust: :lachtot:

    Ich glaube nach deinem Auftritt hier, wird sich im Forum bestimmt eher weniger jemand finden lassen, der mit euch geht. Zum anderen solltest du bei Spaziergängen die 5 Minuten Regel nicht außer acht lassen.
    An deiner Stelle würde ich mich nach einer Hundeschule mit einer schönen Welpenstunde umschauen, die auch wert auf Spiel und Sozialisierung legen, da hat dein Hund mehr von als vom schnöden spazieren gehen.

    Wenn du ein Platz möchtest, versuche es doch einfach das Lecker zwischen die Fingerspitzen zu nehmen und dann aus dem Sitz nach vorne unten zu führen (wie ein L) und wenn der Hund dann die gewünschte Position hat, kann man in auch leichter das Lecker geben. Zu einen wird das Lecker gesehen und verleitet damit nicht, mit der Pfote an der Hand zu kratzen.
    Eine andere Möglichkeit wäre, Den Hund unter ein angewinkeltes Bein zu locken, so muss sich der Hund dann zwangsläufig hinlegen, wenn er zu dem Leckerchen will und dann kann man auch das Signal sehr gut geben.

    Die Dinger heißen nur Softleckerchen, weil sie etwas weicher sind und schnell gefuttert werden können. Ich habe da bis jetzt noch nicht gehört oder gar mitbekommen, das die nicht vertragen werden. Ich nehme immer Starbone Superleckerlie und Starbone Superleckerlie Training. Die sind klein und schnell gefuttert.

    Bei Würstschen nehmen wir immer Wiener oder Geflügelwiender, hin und wieder auch Fleischwurst - aber die ohne Knoblauch. Die Hunde sollen sich daran ja auch nicht sattfressen.

    Ich empfehle mal das Büchlein "Waldi allein zu Haus"
    Das gibt viele Tipps und einen detaillierten Trainingsplan, der auch hilft, wenn der Hund keine Angst vor dem alleine bleiben hat.
    Zum anderen erwarte nicht zu viel, gehe lieber noch mal ein paar Schritte zurück. Das Tierchen ist erst 5 Monate und gerade mal 3 Wochen bei dir. Da ist das Vertrauen noch nicht ganz so groß, das man da wirklich still warten kann, besonders wenn man nicht weiß, was dem Tier vorher schon alles passiert ist.

    Nun der Hund ist das Produkt deiner Erziehung, so weit sind wir uns da nun schon mal einig.
    Dazu kommt vermutlich noch die Unsicherheit über die neuen Situation - Freundin, die dazu gezogen ist.

    Alleine wirst du aus diesem Kreislauf nicht mehr heraus kommen, im Gegenteil, es wird eher sich in der Spirale noch tiefer drehen. Du solltest dich schnellstens nach Hilfe umschauen und annehmen.

    Hier im Forum kann man dir bestimmt viele Tipps geben, aber in deiner Situation möchte ich eher keine mehr geben, denn die Gefahr, das es falsch umgesetzt wird oder das sich der Hund dagegenstellt finde ich schon sehr groß.

    Nur als kleiner Tipp, unterlasse jegliche Bestrafung, "Gewalt" oder Handgreiflichkeiten gegenüber deinem Hund. Wenn er was anstellt, dann ignoriere es und gibt ihm lieber eine Alternative, was er stattdessen tun kann. Verbiete ihm auf keinen Fall das Knurren - egal wer dir das sagt - wenn dein Hund nicht mehr knurren darf, ist die Gefahr, das er direkt zuschnappt deutlich höher.

    Hier wird halt sehr deutlich gesagt, das es kein Problem ist, welches in Laienhand gehört, sondern das Hilfe von jemanden mit Erfahrung benötigt wird. Drastisch gesagt, aber drastisch, damit schlimmeres - nämlich ein Übergriff mit Verletzungsabsicht - verhindert wird.

    In Berlin grasiert seit einiger Zeit ein Magen - Darm - Virus, aber bei uns scheint er schon eingedämmt zu sein. Unter unseren Bekannten gibt es keine mehr.

    Dann wurde wohl die Staupe bei den Füchsen und Waschbären noch nicht komplett ausgemerzt die seit dem letzten Jahr im Speckgürtel immer wieder aufflammt.

    Und einige haben Infekte der oberen Luftwege.