Ich sage jetzt einfach mal vorweg, das ich nur die 1. Seite gelesen habe.
Ich habe auch zwei Hunde, arbeite weitestgehend von zu Hause aus, habe aber auch Auswärtstermine. Es gibt und gab Zeiten, da ist auch alles an mir hängengeblieben, weil mein Mann einfach morgens das Haus verlassen hat und irgendwann mitten in der Nacht wieder von der Arbeit heimkam.
Ich hatte auch keine Lust auf gar nichts mehr und habe mir vor gestellt, wie schön es doch wäre, einfach mal wieder so ohne Vorwarnung für einige Tage ganz spontan in den Wald zu fahren.
Da dies aber nicht ging, habe ich einfach dafür gesorgt, das in meinem Tagesplan auf jeden Fall pro Tag wenigstens eine Stunde ganz allein für mich mit drin ist und in der ich dann auch - mehr oder weniger - völlig ungestört bin und dem nachgehen kann, was ich möchte. Daneben noch eine halbe Stunde bis Stunde pro Tag, wo ich Sport machen kann.
Dazu habe ich eingeführt, das sich in der Zeit, wo mein Mann da ist, sich dieser um die Hunde zu kümmern hat. Es sei denn mir ist danach, dann machen wir auch alle was zusammen - was meistens Sonntag ist.
Gut ich habe nun einen straff durchorganisierten Tag und es mag Tage geben, wo mein Plan einfach nicht machbar ist und wo dann auch mal was liegen bleibt. Aber das ist mir wirklich völlig egal und das ist dann halt so und basta.
Ich denke, wenn es über 5 Jahre hinweg irgendwie machbar war, dann wird es auch weiter machbar sein, man muss es nur anders organisieren und den Rest der Familie entsprechend mit einbinden. Vielleicht ist für den Fall x auch ein Hundesitter ganz gut, dem man mal den Hund für ein oder 2 Stunden anvertrauen kann oder man lässt die Hunde halt alleine und nimm dir einfach die eine Stunde am Tag und mach einfach nur was für dich - meist sieht dann die Welt schon ganz anders aus.