Beiträge von Cerridwen

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    Der große Unterschied zu dem ganzen Hund wegschicken, weiterlaufen bis er aufgibt, nur aus der Hand füttern, rufen wenn er ruhig liegt, .... ist, daß Diana überhaupt keinen Konflikt mit ihren Hunden hat. Alles geschieht ruhig und bedächtigt, kein Schimpfen, kein Herumkommandieren, überhaupt nichts böses. Im Gegenteil ... weniger ist oft mehr !

    Nun ich habe auch keinen Konflikt mit meinen Hunden, wenn ich sie wegschicke, weiterlaufe, aus der Hand füttere, sie rufe, wenn sie ruhig und entspannt liegen. Das geschieht auch alles ruhig und bedächtig, ohne schimpfen und kommandieren oder sonst etwas böses.

    Ignorieren oder nicht beachten ist ja auch völlig in Ordnung, dagegen sagt ja auch keiner etwas, aber bitte wo sind die anderen Elemente, die eine gute Beziehung ausmachen? Wo ist der Lohn für den Hund, wenn er zum Beispiel sich beruhigt hat? Warum sollte ich den Hund eine Woche nicht beachten, wenn ich es am Tag doch mehrfach anwenden kann, weil sich immer Situationen bieten werden? Wie kann plumpes Ignorieren eine Situation lösen, in der Hund bewacht? Gehören da nicht noch eine ganze anderer Dinge, diesen Kreislauf zu durchbrechen?

    Nun ich verstehe schon, was man mit dem Training bezwecken will, aber ich verstehe nicht, was man mit dem Ignorieren über eine Woche zum Beispiel bezwecken will.

    Wie auch schon gesagt, es ist eine gute Methode, aber dann bitte Situationsbedingt. Wenn du kochst, dann stehst du doch oder? Wenn man alles vorher vorbereitet, dann bewagt man sich da nicht mehr groß, wie kann sie denn dann noch hinterher laufen? Da kann man sie dann wunderbar ignorieren und sich auf die Arbeiten beim Kochen konzentrieren. Wenn sich Hund dann sehr entspannt hinpackt und vielleicht sogar einnickt, dann kann man sogar mal ein Stückchen Möhre geben - zum Beispiel.

    Zum anderen draußen Freilauf und so was ist egal, weil da haben wir keine Probleme? Hm entweder ganz oder gar nicht, aber da gehört auch draußen dazu.

    Im Bett schlafen sehe ich selber nicht als Problem, klar sollte es ein Privileg sein, aber wenn ich schlafe und sie kommen ins Bett und ich werde wach, dann fliegen sie wieder raus, wenn ich es nicht will.

    Wie gesagt mein Mann hatte auch so Probleme - ich persönlich haben mich köstlich amüsiert - und der hat es in 2 Tagen gelöst. Ohne quatsch, es hat bei ihm klick gemacht, wie er hinter uns her gelaufen ist und er gesehen hat, wie sich die Hunde bei mir verhalten und fragte dann warum nicht bei ihm. Ich habe es ihm zum xten mal erklärt und habe es ihm noch mal gezeigt und habe ihm die Mischung aus Amichin Bonding nach Jan Fennell und der Ampel nach HTS noch einmal erklärt und er hat sich daran gehalten. Das war Freitag und Sonntag war der Spuck vorbei. Ohne das wir die Hunde aus dem Bett verbannt haben, ohne das wir sie irgendwo angebunden haben, ohne das wir sie nicht gekuschelt haben oder nicht mit den gespielt oder getobt haben.
    Unser Alltag war wie immer, nur das mein Mann sich konsequenter daran gehalten hat, das er eine Interaktion einleitet und nicht die Hunde. Es gab kein zusätzliches Gehorsamstrainig oder langweilige Spaziergänge.

    Ich sehe ihr Absplitterungen. Hunde eine Woche ignorieren. Ein Hund lernt nicht, was er richtig macht, wenn er nur ignoriert wird, wenn er nicht für eine ruhige Phase belohnt wird. Hunde anbinden, damit sie einem nicht folgen, meiner Meinung nach lernt der Hund dort, das er dir nicht folgen kann, wenn er angebunden ist. Dann lieber ein verstärktes Üben von "auf deinen Platz" - von mir aus auch mit Leine, in dem man den Hund immer wieder auf diesen Platz zurückbringt. Keine Belohnung, weil der Hund soll es ja für den Menschen tun. Ja aber woher soll der Hund dann wissen, was er richtig macht. Belohnungen sind meiner Meinung nach sehr wichtig und man kann sie ja auch wieder abbauen - nein man sollte sie ja auch wieder abbauen.

    Was mir persönlich nicht einleuchten will, ist, dass ihr nun erst mal ignorieren sollt. Nächste Woche kommt denn der nächste Schritt. Wie lange habt ihr denn für diese Grundproblem veranschlagt?

    Nun ich könnte in einer solchen Situation auch nicht die Hand ist Feuer legen und sagen, mein Hund macht nichts. Denn wenn er sich erschreckt oder mit mal ein Hund aus dem nichts auf ihn zugeschossen kommen - ohne zu kläffen, vielleicht auch noch mit einer Zeichnung, die er vielleicht gar nicht ab kann, dann kann es schon passieren, das der austillt. Auch wenn er sonst ein Lamm ist. Was soll ich machen, ihn immer einen Mauli aufziehen, weil er beißen könnte?

    Es wird ja immer wieder darauf hingewiesen, das man bei angeleinten Hunden erst einmal den Kontakt suchen sollte. Vielleicht ist er zu halten oder regt isch nicht gleich ganz so auf und ist nur ausgrastet weil er sich erschrocken hat? Wer weiß es denn.

    Die Frage, die sich mir stellt, ist wie ernst sind die Verletzungen. Ward ihr beim TA und wurden Verletzungen attestiert? Wenn ja würde ich eine Kopie der Rechnung an den Besitzer weiter geben, vielleicht in einem persönlichen Gespräch und dort dann schauen ob man auf eine Einigung kommen kann und vielleicht dann auch noch einmal genauer nachfragen, ob der Hund jetzt generell so auf andere Hunde reagiert oder ob es nun ein bedauerlicher Zufall war.
    Wenn es so keine Einigung gibt oder das Gespräch ausartet, dann kann man sich immer noch überlegen, ob man offiziell Meldung macht oder ähnliches.

    hm bei uns ist es eher umgedreht, das Menschen uns ein Futter empfehlen, was sie für gut halten (weil Fleisch an erster Stelle steht) und das weil es doch günstiger ist als unseres und der Hund des Menschen der empfiehlt es ja so gut verträgt.

    Von daher es ist völlig egal was man füttert, es gibt immer jemanden der etwas besseres hat und das an den Mann oder die Frau bringen möchte.

    Nun du darfst aber bei der ganzen Geschichte nicht vergessen, das die Hunde aber auch eine Belohnung brauchen - eine Motivation oder ein Gehalt oder wie auch immer man es nennen möchte. Du gehst doch auch nicht für deinen Chef arbeiten, damit es nette Schultern tätscheln oder einen feuchten Händedruck gibt.

    Ich denke das man es von Anfang an verbinden sollte. Halt situationsbedingt ignorieren, aber das richtige Verhalten auch bestätigen.
    Hunde leren nun mal situationsbedingt und sie verstehen viel schneller was man von ihnen möchte, wenn man sie für ein richtiges Verhalten entsprechend belohnt und das "abrufen" aus einer Ruheposition ist doch auch gleich eine gute Gehorsamsübung.

    Für mich persönlich ist es unverständlich, warum man erst einmal eine Woche die Hunde ignorieren soll um dann einen Schritt weiter zu gehen. Wenn es doch viel sinnvoller ist, diese Schritte zu verbinden.

    Hm ich muss sagen, das ich gerade etwas geschockt bin.
    So das eine oder andere erschließt sich mir nämlich gar nicht.

    Ignorieren okay, aber eine Woche lang? Sehe ich als absolut übertrieben an. Natürlich ignorieren, wenn sie ankommen und was wollen, aber wenn sie irgendwo entspannt liegen, dir nicht hinterher trappeln oder sich aufdrängen, dann kann man die Hunde schon zu sich rufen und entsprechend betüdeln, kuscheln oder was auch immer. Wichtig finde ich, das man die Hund situationsbedingt ignoriert und sich dann nicht erweichen lässt. Da würde ich euch eher zu der "5 - Minuten - Regel" nach Jan Fennell raten. Hund macht Terz und will Aufmerksamkeit, bekommt sie aber nicht. Wenn Hund sich sichtlich entspannt, wartet man noch 5 Minuten und dann kann man die Hunde zu sich rufen und das machte man im Haus, wie auch draußen.

    Aus dem Schlafzimmer raus? Aus welchem Grund? Haben sie einen Korb im Schlafzimmer? Wenn ja, dann können sie doch da rein geschickt werden und entsprechend dort schlafen und immer noch in eurer Nähe sein.

    Anbinden an der Heizung oder ähnliches? Was will man damit bezwecken? Das sie dir nicht hinterher laufen? Na da kann man doch eher wirkungsvoll die Tür zu machen oder man bleibt in der Zeit immer in Bewegung, bis es dem Hund zu dumm wird.

    Wenn ich das so lese, was hier jetzt so wieder gegeben wird, denke ich eher weniger, das es das Problem oder die Probleme lösen wird. Denn es ist nur ein Teil, den Hunden das Zepter abzunehmen. Um die "Führung" zu übernehmen und den Hunden die Aufgabe, die sie ja sichtlich überfordern, abzunehmen und ihnen gestatten nur noch Hund zu sein, da gehört noch einiges anderes zu als Ignorieren und Erziehen. Da muss die gesamte Beziehung stimmen und wenn das nicht passt, dann wird es auch nicht besser werden.
    Ich habe es ja bei meinem Mann erlebt, bei dem hat es auch endlich klick gemacht und es geht nun deutlich besser mit den Hunden und ihm.

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    wenn sie hin macht und ich erwische sie dabei dann pack ich sie am kragen und zeig ihr das ungeschickt und sag ihr das es böse ist und dann schüttel ich sie.. aber interessiert sich nicht,..

    und du glaubst, dass das hilft?
    Das würde ich einfach mal sein lassen. Wenn du sie erwischst, dann wortlos schnappen und raus und das geschehen drinnen wortlos wegmachen ohne großes aufheben oder in den Nacken packen und schütteln.

    Das könnte auch ein Grund sein, warum sie draußen nicht unbedingt macht oder auch auf verschiedenen Orten.
    Ich würde auch nicht machen wollen, wenn in meiner Nähe eine Person ist, die mich zwischendurch umbringen möchte - das vermittelst du mit Nackenschütteln.

    Nun eigentlich sollte es erst eine Abmahnung kommen, aber manche Hausverwaltungen machen das nicht, sondern die kommen direkt Hunde weg bis und wenn nicht Kündigung.

    Was ich aber immer empfehle, nimm dir einen Mp3 Player und nimm das alleine sein auf. Du kannst es für dich selber überprüfen, wie es ausschaut und ob etwas an der Geschichte dran ist. Gerade in Mehrfamilienhäuser kann es schon schnell gehen, das etwas als störend empfunden wird oder man einfach mal einen Grund erfindet.