Nun ich verstehe schon, was man mit dem Training bezwecken will, aber ich verstehe nicht, was man mit dem Ignorieren über eine Woche zum Beispiel bezwecken will.
Wie auch schon gesagt, es ist eine gute Methode, aber dann bitte Situationsbedingt. Wenn du kochst, dann stehst du doch oder? Wenn man alles vorher vorbereitet, dann bewagt man sich da nicht mehr groß, wie kann sie denn dann noch hinterher laufen? Da kann man sie dann wunderbar ignorieren und sich auf die Arbeiten beim Kochen konzentrieren. Wenn sich Hund dann sehr entspannt hinpackt und vielleicht sogar einnickt, dann kann man sogar mal ein Stückchen Möhre geben - zum Beispiel.
Zum anderen draußen Freilauf und so was ist egal, weil da haben wir keine Probleme? Hm entweder ganz oder gar nicht, aber da gehört auch draußen dazu.
Im Bett schlafen sehe ich selber nicht als Problem, klar sollte es ein Privileg sein, aber wenn ich schlafe und sie kommen ins Bett und ich werde wach, dann fliegen sie wieder raus, wenn ich es nicht will.
Wie gesagt mein Mann hatte auch so Probleme - ich persönlich haben mich köstlich amüsiert - und der hat es in 2 Tagen gelöst. Ohne quatsch, es hat bei ihm klick gemacht, wie er hinter uns her gelaufen ist und er gesehen hat, wie sich die Hunde bei mir verhalten und fragte dann warum nicht bei ihm. Ich habe es ihm zum xten mal erklärt und habe es ihm noch mal gezeigt und habe ihm die Mischung aus Amichin Bonding nach Jan Fennell und der Ampel nach HTS noch einmal erklärt und er hat sich daran gehalten. Das war Freitag und Sonntag war der Spuck vorbei. Ohne das wir die Hunde aus dem Bett verbannt haben, ohne das wir sie irgendwo angebunden haben, ohne das wir sie nicht gekuschelt haben oder nicht mit den gespielt oder getobt haben.
Unser Alltag war wie immer, nur das mein Mann sich konsequenter daran gehalten hat, das er eine Interaktion einleitet und nicht die Hunde. Es gab kein zusätzliches Gehorsamstrainig oder langweilige Spaziergänge.
Ich sehe ihr Absplitterungen. Hunde eine Woche ignorieren. Ein Hund lernt nicht, was er richtig macht, wenn er nur ignoriert wird, wenn er nicht für eine ruhige Phase belohnt wird. Hunde anbinden, damit sie einem nicht folgen, meiner Meinung nach lernt der Hund dort, das er dir nicht folgen kann, wenn er angebunden ist. Dann lieber ein verstärktes Üben von "auf deinen Platz" - von mir aus auch mit Leine, in dem man den Hund immer wieder auf diesen Platz zurückbringt. Keine Belohnung, weil der Hund soll es ja für den Menschen tun. Ja aber woher soll der Hund dann wissen, was er richtig macht. Belohnungen sind meiner Meinung nach sehr wichtig und man kann sie ja auch wieder abbauen - nein man sollte sie ja auch wieder abbauen.
Was mir persönlich nicht einleuchten will, ist, dass ihr nun erst mal ignorieren sollt. Nächste Woche kommt denn der nächste Schritt. Wie lange habt ihr denn für diese Grundproblem veranschlagt?