Nun es deute auch nicht unbedingt auf Sicherheit hin, wenn ein Hund viel kommuniziert, bzw. wenn er für den Menschen offensichtlich kommuniziert.
Vieles in der Hundekommunikation ist so winzig, das der Mensch es nicht wirklich sehen kann, egal wie intensiv man darauf achtet.
Das wird allerdings erst wirklich so klar, wenn man mehr als einen Hund hat und die Interaktionen dieser Hunde 24 Stunden am Tag beobachten kann und die daraus folgenden Handlungen.
Meine Hunde sind auch noch nicht in Beißereien geraten und werden auch immer wieder als Sozial bezeichnet. Aber meine Hunde orientieren sich an mir und wenn ich zum Beispiel meine Großen alleine in eine Situation lassen sollte, dann würde man sehr schnell sehen, das er sehr viel Kommuniziert und zwar nicht, weil er sozial und sicher ist, sondern eher weil er nicht genau weiß, wie er gerade diese Situation lösen soll, wenn er sich nicht orientieren kann. Das geschieht ganz besonders bei Hunden, die in das Schema "großer, breiter Kopf" fallen. Wenn mein Großer dann bemerkt, das nichts passiert, dann findet er solche Hunde auch ganz toll. Ähnlich ist es mit Hunden, die zum Beispiel mit gesenktem vor gestreckten Kopf auf ihn zu laufen, die sich ablegen und fixieren, bellend auf ihn zulaufen oder ähnliches.
Nur weil ein Hund kommuniziert, hießt es nicht, das er richtig kommuniziert und gerade im Grunewald finde ich kann man sehr gut beobachten, das viele Hunde nicht vernünftig Kommunizieren können und wenn sie es für sich können, dann mit bestimmten Rassen doch Probleme habe, sei es mit Terriergang, langen Haaren, die Gesichter verdecken, zu lange Lefzen oder faltige Gesichter haben oder was auch immer.
Es ist also sehr schwer zu sagen und gar es so zu verallgemeinern, das wenn sich Hund xyz so und so verhält, dann verhält er sich respektlos oder er ist nicht sozial oder es passiert ihm nichts.