Beiträge von Cerridwen

    und noch einmal...

    Wenn ich etwas neu aufbaue - also auch ein Signal aus der UO - dann nutze ich den Clicker. Sitz aber das Verhalten und ist dieses Verhalten mit einem Signalwort verknüpft und entsprechend abrufbar, dann baue ich den Clicker ab und nutze den nicht mehr in der normalen UO. Weil er dann einfach überflüssig geworden ist.
    Genauso wie es überflüssig geworden ist, wenn Hunde gewisse Tricks beherschen und diese ebenfalls generalisiert sind. Dann gibt es für diese Dinge auch keinen Clicker mehr, sondern eine entsprechende verbale Belohnung und am Ende einen Jackpott.

    Wenn einer meiner beiden Hunde gerade nicht dran ist, dann schicke ich ihn von mir weg. Was er dann hinter mir macht oder ob er auf seiner "Decke" bleibt ist mir egal, solange er mich und den anderen Hund nicht stört.

    Zitat


    Du nutzt den Clicker also für "Hempeleien", aber nicht für Dinge wie Sitz/Platz/Fuß? Versteh ich das richtig?
    Das empfinde ich, sorry :ops: , als "Perlen vor die Säue". Denn gerade die wichtigen Dinge können auch absolut freudig und sicher mit dem Clicker aufgebaut werden.

    Richtig lesen vielleicht?
    Steht doch drin, wenn wir an etwas neuem arbeiten, dann....
    Weil Sitz, Platz, Fuß ist doch irgendwann drin und wenn die Vokalbe sitzt, dann kann ich den Clicker auch abbauen und brauche den für diese Dinge nicht mehr und belohne variabel.

    Wenn ich einfach nur in der Beschäftigung bin - und das können Hunde sehr schön unterscheiden - dann machen wir "Hempeleien" und da gebrauche ich so zum einen erst einmal keine Signale und wenn die was neues aufgebaut haben, dann kommt das Signal am Ende dazu und somit kommen sie auch nicht mit den Alltagssignalen in Berührung. Von daher kann sich dann einer meiner Hunde ruhig schon mal aus der Wartepositon lösen und sich ein Spielzeug auf seinen Platz holen.
    Sind wir aber in Wald und Flur unterwegs und ich fordere was, tun sie das auch ohne wenn und aber, egal ob ich den Clicker dabei habe oder nicht.

    Clicker ist für mich schon wichtig, aber er ist eben nicht alles und nach dem ich den 5 Clicker verloren hatte, habe ich die auch nur noch dabei, wenn ich "Hempeleien" machen will.
    Perlen vor die Säue geworfen habe ich da garantiert nicht.

    Mal ganz ehrlich, als ich noch regelmäßig in NRW, zwischen Dortmund und Düsseldorf mit der Bahn unterwegs war, standen wir häufig auf der Strecke. Der Verkehr wurde dort auch gesperrt, wenn ein Hund oder eine Katze sich im Gleisbereich aufhielt. Von "spielenden Rotzblagen", wie es ein Lokführer mal nannte, ganz zu schweigen. Gut das ist 2,5 Jahre her, aber ich kann mir nicht vorstellen, das sich das so großartig geändert hat.
    Von der Gefahr wurde ja schon gesprochen, die für die Fußgänger ausgeht. Aber es ist auch eine Gefahr für die Lockführer oder das Zugpersonal. Von daher kann ich mir irgendwie nicht wirklich vorstellen, das die eine Einfangaktion starten - mit mehreren Leuten - und dabei einen Unfall riskieren, weil sie die Strecke nicht sperren. Und wenn sie das schon nicht gemacht haben, weil es so schnell ging, danach nicht sperren und nachsuchen.
    Was mich dann noch wundert, wenn diese Aktion schon am Wochenende war, warum erst am Dienstag eine Meldung an den Besitzer gemacht wurde.

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    habt ihr vllt auch mal dran gedacht das die TE wegen dina völlig runter ist mit den nerven, nichts machen kann und vllt etwas ablenkung gut tut?

    Meine ganz persönliche Meinung dazu: Wenn ich meine ich müsste mich von der Suche ablenken oder von den Gedanken an meinen verschwundenen Hund ablenken, dann kann mir der Hund nicht sehr fiel wert sein.

    Auch wenn die Katze schon vorher geplant war, so würde jeder Tierschutz und jeder Züchter verständnis haben, wenn man in der Situation das Tier erst einmal da läßt wo es ist.
    Und wenn ich mir den Suchthread so anschaue, sorry aber der ist auch schon ziemlich planlos und ziemlich verworren.

    Klar ist das Kitten jetzt da, aber dort kann man jetzt eh nichts mehr machen außer abwarten und meiner Meinung braucht man dazu nicht in dem selben Zimmer zu sitzen, sondern kann die Katze Katze sein lassen und sich weiter der suche widmen. Denn wenn ich mich dann nun auf den Boden setze und der Katze meine Anwesendheit präsentiere, dann habe ich keine Zeit mehr für die Suche und das ist für mich völlig unverständlich, weil für mich erst einmal das abgänige Tier vorgeht.

    Tja nun ich würde in einer solchen Situation gar nicht auf die Idee kommen, mir eine solche Aufgabe aufzuhalsen und he ich war heute schon mit einer Längsfraktur der Kralle beim Tierarzt und meine Jungs schlafen.

    Zum anderen Katzen kommen wenn sie wollen und nicht wenn der Mensch es will. Also läßt man das Kitten in Ruhe. Wenn es sich mit der Umgebung angefreundet hat und es für sicher hält, wird sie von selbst kommen.

    Also kann man die Katze, Katze sein lassen und auf die Straße gehen und seinen Hund suchen. Alles andere ist in meinen Augen mehr als verantwortungslos dem Hund gegenüber.

    Gab es seit Samstag noch weitere Sichtungen? Wenn nicht, dann braucht ihr einen Hund mit extremer Erfahrung und davon vermutlich nicht nur einen. Denn gerade in der Stadt wird eine Fährte schnell überlappt und durch andere Spuren verleitet. Bedeutet die Chance dann auf der richtigen Fährte zu bleiben ist sehr gering.

    Zum anderen Hunde sind in der Lage viele 100te km zurück zu legen und es ist von daher auch nicht auszuschließen, das sich der Hund zurück bewegt, wo er eigentlich herkommt. von daher wäre es schon gut gewesen, direkt das TH das den Hund vermittelt hat zu informieren - kein Vorwurf, nur ein Hinweis. Zum anderen sind die Th untereinander viel vernetzter und wenn dann ein TH um mithilfe bei der suche bittet, gehen die TSV das noch mal ganz anders an.

    Ich würde neben TH, TA, TK, Polizei und Feuerwehr und Taxen auch sämltliche Hundeschulen, Hundesportvereine, Ortsgruppen und so weiter in der mittelbaren Umgebung mit einem Suchplakat versorgen und um Mithilfe bitten, so wie alle Gassigänger und Dogsitter, die man auftreiben kann. Die sind nämlich auch noch mal ganz anders vernetzt und können das ganze dann noch einmal weiter streuen.

    Zitat

    In der Stadt sollte man sowieso nur eine kurze Leine benutzen, oder?
    Ein Hund ist ein Instinkt-Tier. Selbst der beste erzogene und führiger Hund kann mal anders als erwartet reagieren und beim 10.000 Mal doch über die Straße rennen.
    Da kann auch mal die beste Flexi ihren Dienst versagen.
    Also ich habe meine Hunde in der Stadt grundsätzlich an der 1- oder 2-Meter-Leine geführt.

    Ich habe auch schon Hunde an einer 1 oder 2 Meter Leine auf die Straße rennen sehen, die sich von ihrem überraschten Besitzer losgerissen hatten oder diesen zu Fall gebracht hatten.
    Das ist also auch keine Garantie, das man sicher ist.

    Nun in der Stadt ist es aber meist nicht möglich, die Schlepp schleifen zu lassen und dann bedarf es etwas Übung und sehr viel Konzentration. Denn dann muss man die Schlepp auch in der Hand halten und auf- bzw. abwickeln.