Beiträge von Cerridwen

    Nun mein kurzer überlegt gerade etwas länger, ob er raus will oder nicht, kuschelt sich etwas mehr ein und ist wieder häufiger auf Plätzen an der Heizung zu finden.

    Aber ansonsten eher nicht. Sie sind wie eh und je, aufmerksam und verspielt mit Spaß pur, wenn sie draußen sind.

    Zitat

    Angedacht ist einiges für meinen Räuber. Aber alles zu seiner Zeit. Als erstes steht auf jedenfall BH auf`n Plan und danach muß ich mal schauen. Möglichkeiten gibt es ja genug und festlegen möchte ich mich noch nicht. Und wenn mich nicht irgend eine Krankheit dahin rafft, werde ich es wohl schaffen ;)

    Ich glaube, das du es dir zu einfach vorstellst. Wenn du nun zum Beispiel Mittags 2 Stunden laufen gehst, dann kann es dir passieren, das dein Hund später einmal 4 Stunden forderst. Ebenso mit den Spieleinheiten, was heute vielleicht 30 Minuten sind, sind später schnell mal eine Stunden.

    Schon allein wenn man dein Tagspensum sich jetzt anschaut, dann stellt sich mir schon die Frage, wie man es dann händeln möchte, wenn man es nur mal 2 nimmt.

    Ich persönlich kann nur dazu raten, jetzt erst mal etwas runter zu fahren und den Hund Hund sein zu lassen und nicht so ein Tagespensum zu bringen.
    Der Hund sollte lernen, das es auch Ruhe gibt und nicht nur in der Ablage, sondern auch ganz normal im Alltag.

    Ich kenne Hunde, die erst mal auf Entzug gesetzt werden mussten, weil die Besitzer nur das beste wollten und immer wenn Knopf wach war auch Action gemacht haben und sich dann wunderten, das der Hund mit der Zeit immer zickiger wurde und sich nicht mehr benahm wie gewünscht. Ganz einfach aus dem Grund, das er immer viel gemacht hat und einen vollgestopften Tagesablauf hatte und das dann auch immer gesteigert wurde, desto Älter der Hund wurde und dann kamen die Probleme.
    Der Tag hat nur 24 Stunden.
    Zum anderen darf man nicht vergessen, der Hund ist gerade mal 22 Wochen. Wenn du so weiter machst, wirst du dir über kurz oder lang einen Hochleistungssportler heranziehen. Manchmal ist etwas weniger einfach auch mehr.

    Ich persönlich finde das auch schon ganz schön viel für das Alter.
    Aber weniger, das er es nicht schaffen würde, als vielmehr der Gedanke, was willst du in einem Jahr mit dem Hund machen, wenn du nun schon so ein Programm fährst? Der Hund wird älter und wird mit der Zeit immer mehr fordern und dann stehst du da und bist überfordert, aber dein Hund noch lange nicht.

    nun wenn man keinen Hund in einer Wohnung halten sollte, weil alle Hunde brauchen Bewegung, dann würde unser Leben sehr arm sein und so manches lebendiges Stadtbild sterben.

    Ich lebe mit meinem Mann und unseren Tiere in einer 3 Zimmer Stadtwohnung ohne Balkon und auch noch mitten im Kiez. Wir haben 2 Hunde, beide sind sehr lauf- und bewegungsfreudig.
    Die werden aber draußen bewegt und zwar richtig und so haben sie in der Wohnung gar nicht mehr das Bedürfnis sich zu bewegen.

    Auch wenn wir nun in ein Haus mit großem Garten umziehen, werde ich wohl kaum die Tür aufmachen und sagen lauft und beschäftigt euch selber, sondern werde weiterhin gemeinsam mit meinen Hunden für Bewegung, Spaß und Abenteuer bewegen.

    Sorry aber auch nach der DVD oder dem Buch - auch wenn es da in dem Bereich der Orientierungsübungen eingefügt wurde - würde ich - ich persönlich - es nicht als Orientierungsübung auslegen. Es ist eine Zeitfensterübung und ich persönlich habe noch keinen Hund erlebt, der sich auf Grund dieser Übung an seinen Besitzern orientiert hat und ein jagdambitionierter Hund schon mal gar nicht. Diese Übung mag mit allen anderen Übungen in dem Bereich Orientierung (Leineübungen, Rückblicke bestätigen, selbständige Kontaktaufnahme mit seinem Besitzer fördern) förderlich sein, weil man darüber Zeitfenster sehr gut definieren kann, aber ansonsten im einzelnen gesehen, hat es nichts mit Orientierung zu tun. Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung.

    Ich für mich würde ein Kontrollverhalten niemals an den Fragen fest machen, weil es kann ja auch nur ein Indiz sein.

    Meine Jungs kommen auch, und wollen gekuschelt werden, sie "knutschen" rum und laufen mir nach. Der Kurze hat auch Problemchen mit dem alleine bleiben und liegt auch mal vor mir und schaut mich an. Aber trotzdem haben wir kein Kontrollproblem, sondern nur eine ganz normale Interaktion und wirklich im Rahmen eines Team´s normale Umgangsweise.

    Zitat

    Hallo!

    Ich habe das jetzt nicht so recht verstanden:
    Ist das "Schade-Signal" das gleiche wie ein Korrekturwort? :???:

    Nein kein Korrekturwort in dem Sinne, einfach nur ein Wort, das die Übung oder das was der Hund angeboten war, nicht richtig war und er aus diesem Grund auch keine Belohnung bekommt.

    Allerdings würde ich es persönlich auch nicht als Orientierungstraining sehen.

    Nun als erstes solltest du dir abgewöhnen, dich zu schämen. Es ist halt so und basta. Wem´s nicht passt egal.

    Unsere lösen nur bei bestimmten Hunden - und es ist eigentlich nur noch einer - im Kiez aus.
    Leinenaggressiv in dem Sinne waren sie eigentlich auch nicht, sie haben immer nur gegengemoppert, wenn sie von einem anderen "Pöbbelhund" an der Leine angemacht wurden. Mir war es immer egal, ich haben meinen Großen am Geschirr oder Halsband geschnappt und bin einfach stur weiter gelaufen. Der Kleine wurde an der Leine zwangsweise mitgenommen. Wenn ich den betreffenden Hund das nächste mal aus der Entfernung gesehen habe, habe ich einfach Abstand zwischen uns gebracht und wenn das nicht mehr ging, habe ich beide einfach am Wegrand abgesetzt - weil mit einem Hund ist es leichter an uns vorbei zu gehen, als ich mit 2en (manchmal sogar 3en) an einem einzelnen.
    Die anderen Halter waren mir sehr dankbar und wir haben dann sozusagen gemeinsam das Problem gelöst und ich freue mich dann, wenn ich die Leute treffe, die mit ihren Hund nur friedlich an anderen vorbei gehen können.

    Wwichtig ist halt wirklich, das es einem selbst egal ist, man ruhig und gelassen bleibt und an seinem Problem arbeitet.

    Ich denke, neben dem hier genannten spielt - ist aber meine persönliche Meinung - auch die Auslastung, Beschäftigung und damit die Ausgeglichenheit des Hundes mit rein.
    Ein Hund, der nur mal kurz an der Leine um den Block laufen darf um sich zu lösen und ansonsten in der Wohnung ein trauriges Dasein fristet, wird deutlich eher auslösen, wenn er mal etwas mehr Bewegungsraum hat. Ebenso ist ein Hund, der regelmäßig Abenteuer hat, mit sich und seiner Umwelt zufrieden und im Reinen ist, deutlich weniger auslösen.

    Die Erfahrung habe ich mit meinen auch schon gemacht. Wenn ich mal etwas eingespannter war und die Jungs dabei etwas zu kurz kamen, dann waren sie auch deutlich zickiger gegenüber ihrer Umwelt und es bedurfte mehr Korrektur. Wo hingegen sie an "normalen" Tage ich sehr ausgeglichen Hunde habe, die auch mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen sehr neutral umgehen.