Beiträge von SirJack

    Klar,
    der Hundehass entsteht nur durch die <Ironie an> ""Pittbulls der Türken im Berliner Ghetto"" <Ironie aus>. :lol:

    Nicht durch die Labbis und ihre Mixe-die sind doch immer lieeeb. :headbash:

    Nein,
    die Abneigung vieler Leute, inbesondere Spaziergänger, Nordic Walker und Jogger kommt daher, weil soo viele Leute glauben, dass ihr Hund ja 'nix tut' und deshalb leinenlose Narrenfreiheit habe.

    Den Hund auf

    Zitat

    2m

    bis an die Familie heranzulassen, finde ich absolut rücksichtslos!
    Als Mensch läuft man ja auch nicht auf andere Menschen so weit zu, wenn man nicht was von denen möchte; die Individualdistanz ist dann nämlich schon fast unterschritten.

    Und man kann leider nicht von allen Mitmenschen erwarten, dass sie die Körpersprache des Hundes verstehen.

    Ein Hund der nicht absolut gehorcht, gehört in solchen Fällen zumindest an eine Schleppleine, wenn man sich fremden Menschen nähert.

    Einerseits heult immer jeder hier rum, von wegen Hundehass,

    aber dann versuchen, sich so rücksichtsvoll wie möglich zu verhalten, scheint dann nicht drin zu sein. :???:

    Die Quittung kriegen dann die HH, die sich immer bemühen Rücksicht zu nehmen...na vielen Dank auch. :headbash:

    Naja,

    also er Hund hat ja wohl nix an fremden Kindern zu suchen...

    Es gibt eine Menge kleiner Kinder, die eben vor Hunden Angst haben, egal welcher Herkunft.

    Das kann man sich doch denken und sollte so vernünftig sein, darauf Rücksicht zu nehmen, gerade bei kleinen Kindern, die das alles doch noch nicht einschätzen können.

    Naja,

    bei deiner Schilderung stelle ich mir das soo vor, dass sie dann erst Recht, aus der Öffnung der Hundehütte heraus, alles beobachten wird; sie selbst ist schön unsichtbar, und kann beobachten.

    Das mit dem Anleinen machen wir aber auch nur, weil wir den Hund ansonsten auslasten.

    Das sofortige Reinschicken fände ich bei euch noch besser, da sie ja alles überwacht. Denn dann ist die Frustration ausgeschlossen zu sein, quasi auf der stillen Treppe sitzen zu müssen, viiiel grösser.
    Einen so klaren Schnitt/Abbruch ihres Verhaltens fände ich wirklich besser fürs Erste.

    Also,
    meiner Meinung nach, machen die Hunde dieses Dauerbellen, weil sie sich nicht entspannen können und weil sie denken, sie müssten alles im Blick/Griff haben, eben weil Frauchen/Herrchen dazu nicht fähig ist.

    Unser Lösungsansatz:
    jedes Bellen im Garten wird abgebrochen mit einem Schuss aus der Wasserpistole und damit, dass der Hund sofort rein auf seine Decke und da mal schön 30 Minuten bleiben muss.

    Wenn wir im Garten sind, wird der Hund angeleint, wenn er unruihg ist und bellt, und dann neben uns abgelegt. Auch hier muss er wieder im Platz bleiben, bis wir das Kommando nach einer Weile mit Lauf auflösen.

    So konsequent verfahren wir bereits seit ein paar Tagen und es wirkt Wunder: der Hund, der nie im Garten schlafen und entspannen konnte, kann dies nun plötzlich von ganz allein: legt sich hin und pennt.

    Eine Hütte, damit der o.g. Hund noch beser alles kontrollieren kann, würde ich auf keinen Fall in den Garten stellen, sonst meint er doch erst recht, er müsste Polizist spielen und alles bewachen...
    Der Hund muss Ruhe lernen, nicht, dass er bespasst wird, wenn Gäste kommen.

    Wenn der Hund nicht vom ordentlichen Züchter stammt,
    ist es extrem schädlich für alle Bemühungen in der Aufklärung gegen Vermehrer/Schwarzüchter, einen solchen Hund als reinrassig zu bezeichnen.

    Dass der Hund auf den ersten Blick chi-typisch ausschaut, stelle ich nicht in Frage, aber wir sollten uns wirklich an die klaren Begrifflichkeiten halten, sonst hat hier keiner mehr ein Anrecht darauf, Leute bekehren/aufklären zu wollen, die bewusst oder aus Naivität beim Vermehrer billig den Pseudo-Rassehund kaufen.

    Da beisst sich doch Forenschaft selber in der Allerwertesten. ;)

    Es geht hierbei vorallem um Tierschutz und Verhinderung von Tierleid im Endeffekt und nicht darum, eine Wertigkeit zu verteilen! Die kann nur jeder HH selbst für seinen Hund ermessen!

    P.S.:
    Bei der Fragestellung der TA ist ja wohl klar, dass der Hund nicht reinrassig sein kann, sonst könnte sie dies ja jeden Tag in ihren VDH-Papieren nachlesen. ;)

    finnrotti schrieb:

    Zitat

    Leute, die zu geizig sind den heutzutage geltenen Preis für einen Hund mit Papieren zu bezahlen, sondern lieber einen günstigen aus einer "Unfall-", "Nachbars-" oder "Hinterhofzucht" nehmen haben für mich kein Recht ihre Hunde als reinrassig zu bezeichnen. Alle, die wir hier sind wollen diesem Rassenwahn entgegenwirkung und das geht mit Sicherheit nicht, wenn ich mir in Polen mal eben einen "reinrassigen" Hund hole und dann auch noch Stolz darauf sind.

    Genau so!

    Es geht um die Begrifflichkeit!
    Wenn wir uns hier in so einem Hundeforum schon nicht daran halten, die Begriffe korrekt zu gebrauhen, wie sollen wir denn dann Hundehalterneulinge aufklären, was das Problem mit der Schwarzzucht/Vermehrerei ist und wo man aufhorchen und hinterfragen muss, um nicht Vermehrer zu unterstützen?

    Von daher:
    Unsere TS-Dalmis sehen reinrassig aus, aber sie sind es nicht! Nie würde ich sie als reinrassig bezeichnen.
    Beide stammen ursprünglich vom Vermehrer, der Rüde sogar "schön billig" aus Polen.

    Zum Fred:
    Wenn der Hund vom VDH-Züchter ist und entsprechende Papiere hat, ist er reinrassig, ansonsten Finger weg davon!
    Gerade bei Chis muss man enorme Sorgfalt bei der Zucht walten lassen, um gesunde Hunde zu bekommen; zum Beispiel Thema offene Fontanelle etc. Ein Vermehrer wird das nicht leisten können.

    [/b]

    Ich würde auch zuerst alles Gesundheitliche austesten:
    insbesondere Allergien, durch das Futter ausgelöst, Grasmilben etc., was andere hier noch schrieben.

    Homöopathische Behandlung finde ich auch super, aber würde das nicht als das einzige Allheilmitel betrachten, sondern nur als Unterstützung.
    Den Hund weiterhin erziehen musst du trotzdem, und zwar mit extrem viel Konsequenz, sonst terrorisiert dich der Zwerg auf ewig.
    Hyperaktive Hunde sind meist sehr intelligent und wissen vor lauter Energie gar nicht, wo, wie und was sie mit ihrer Power überhaupt sinnvoll anstellen sollen. Das muss man ihnen, gemäß der Rasseigenschaften und Charakter beibringen. Wenn du einen Hütehundmix hast, musst du dich entsprechend beraten lassen, was der Hund braucht, und was ihn nicht aufputscht. Beim Dalmatiner sind das z.B. Apportieren und Suchspiele.

    Das Wichtigste zum Thema Erziehung finde auch ich, die Ruhephasen, langsam ansteigend mit ihr zu üben:
    Die Laicas schrieben so treffend:

    Zitat

    Wir haben uns gedacht, ach komm die spielen und beschäftigen wir tod. Das hat das ganze noch schlimmer gemacht. Erst duch viel Ruhe und wirklichen Phasen in denen wir sie nicht beachtet haben, damit sie zur Ruhe kommt hat geholfen.


    Die Erfahrung mussten wir auch machen; je mehr man diese Hunde stresst, auch durch zu viel Spielen, Spazieren gehen etc., um so schlimmer werden sie.

    Wie kamst du denn gerade zu diesem Hund aus diesen Umständen?

    Als wir unseren Rüden mit sechs Monaten vom TS bekamen, wussten wir naive -Ersthundebesitzer- :headbash: nur, dass er zuletzt von der Polizei beschlagnahmt worden war, da die Vorbesitzer mit der Haltung eines Hundes überfordert waren. Wir haben erst mit der Zeit verstanden, dass wir einen hyperaktiven und zutiefst traumatisierten Hund übernommen hatten.
    Das ist ein sehr schweres Erbe, aber wir konnten in den letzten Jahren grosse Fortschritte verzeichnen, aber sind immer noch am kämpfen mit seiner Hyperaktivität. Ganz weggehen, wird das nie, man kann nur damit Leben und versuchen, den Hund zu entspannen und richtig zu fördern.