Beiträge von Bruno + Heike

    Ich mache hier eindeutig Unterschiede.

    Und zwar nach dem Anlass der OP und nach der Schwere der Operation.

    Ein Hund der eine Magendrehung hat - keine Frage - der kommt in Narkose ob ich dabei bin oder nicht.
    Und im Notfall wacht er auch ganz alleine auf.

    Anders sieht es schon aus wenn es um eine leichte Narkose
    zB beim Röntgen der Hüfte oder zum Zahnsteinentfernen geht.
    Da bestehe ich als HH drauf beim Einleiten der Narkose dabei zu sein und auch beim Aufwachen.
    Denn dieser Aufwachzyklus dauert etwa 10 - 15 Minuten, dann ist der Hund wieder so weit fit, dass er mitgehen kann.

    Nun nehmen wir noch eine schwere OP als letztes Beispiel.

    Bruno hatte im Oktober solch eine Operation an der Hüfte.

    Die Narkose wurde eingeleitet und Bruno schlief einfach in meinen Armen ein.
    Dann nahm der Doc Bruno und brachte ihn in den OP.
    Dort durfte ich selbstverständlich nicht mit hinein.
    Als die OP vorbei war, kam Bruno in eine Art "Intensiv" Abteilung
    wo er ganz genau beobachtet wurde, seine Werte in regelmäßigen Abständen kontrolliert wurden.
    Auch dort durfte ich nicht hinein.
    Als nach etwa 3 Stunden die Aufwachphase begann, hieß es:
    "Er kommt langsam zu sich.
    Wir wollen seine Vitalfunktionen aber noch genau beobachten
    In ca. 15-20 Min. bringen wir ihn in Raum XY, dort dürfen Sie dabei sein bis er endgültig aufgewacht ist.
    Alle 10 Minuten wird jemand vorbei kommen um den Hund zu kontrollieren.
    Bitte rufen Sie wenn etwas außergewöhnliches passiert."

    So war es auch.
    Sie brachten mir dann Bruno in den Raum XY in der Aufwachphase.
    Es hing noch die Zunge aus dem Maul, die Augen waren noch völlig verdreht,
    aber er fing an seine Umgebung wieder wahr zu nehmen.

    Bis er dann endgültig so weit wach war, dass er aufstehen konnte,
    war noch mal gut 1 Stunde rum.

    Bruno ist sicherlich der Überzeugung (vermenschlicht ;) ) in meinen Armen eingeschlafen und wieder aufgewacht zu sein.

    In fand das Handling in dieser TK prima - und zwar für Tier und seinen Menschen.

    Was ich damit sagen will,
    die medizinische Versorgung geht vor.
    Ich würde mir niemals anmaßen, einem Arzt dem ich vertraue, oder mein Tier anvertraue,
    vorzuschreiben, wie er nach eine OP vorzugehen hat.
    Das ist sein Beruf - und weil ich ihm da vertraue - akzeptiere ich auch sein Handeln.

    Danke Tina

    Bruno und ich wünschen auch Allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

    britta: Brunos Diät besteht darin, dass er nur noch 2 x die Woche Kohlenhydrate bekommt, sein Futter mit seeeehr viel Gemüse gestreckt wird und die Bewegung gesteigert wird.

    Wobei ;) : Zur Zeit ist der Herr Kragenbär wieder echt faul.
    Wenn er will - dann kann er. :headbash:
    Aber wehe er will nicht und sieht keinen Sinn darin zu Laufen, wo es doch zu Hause so schön kuschelig warm ist in seiner Kudde.