Beiträge von Subleyras

    Zitat

    (Ihr Platz eine Decke + ihr Stofftier "umzäunt" mit einem Hundegitter, so das sie uns immer noch sieht -direkt vor unserem Bett).

    Hallo Rottifan,

    wenn sie "nur" eine Decke hat, dann würd ich ihr als allererstes mal ein Körbchen kaufen und es dann mit ein paar Decken "auffüllen". Körbchen mit einem schönen Rand (wie eine Grube) geben den Kleinen viel Sicherheit. Und Hunde "kuscheln" sich gerne ein, vor allem in dem jungen Alter. Bisher hat sie doch immer dicht an ihre Geschwister gedrängt geschlafen und diese Kontakt-Sicherheit kannst Du ihr mit ein paar "zerwühlten" Decken nachstellen (dann kannst Du auch das Körbchen gleich passend für ihre "Endgröße" kaufen), zur Not auch noch den Tip mit der Wärmflasche beherzigen.

    Des Weiteren würde ich "ihren Platz" für die erste Zeit direkt neben Euer Bett stellen, dann kannst Du zum Einschlafen eine Hand ins Körbchen hängen und sie ein bißchen streicheln. Dann spürt sie den Kontakt zu Euch und fühlt sich nicht so einsam, braucht aber dennoch nicht mit ins Bett genommen zu werden. Wenn sie dann erstmal älter ist, bzw. ruhig schläft, darf ihr Plätzchen gerne auch immer weiter weg wandern.

    Und noch etwas: Ich weiß, in dieser Frage scheiden sich wiedermal die Geister, aber ich würde nicht nachts mit ihr rausgehen.
    Nachts wird geschlafen! Und darauf wollt ihr sie doch auch konditionieren.
    Wir haben die ersten Wochen neben dem Körbchen (an unserem Bett!) 1,5 m2 Fläche mit einem Wäscheständer abgeteilt und dick mit Zeitungen ausgelegt, für die allerdringendsten Bedürfnisse. Die wenigsten Welpen wagen sich bei Dunkelheit gerne aus ihrer Höhle und ihren Schlafplatz beschmutzen sie auch nicht gern - da hilft dann wohl nur "weiterpoofen".
    Bei meinem ersten Welpen hat es kaum etwas über eine Woche gedauert, bis er durchgeschlafen hat, bei Rabauke ist sogar nur zwei Mal nachts "etwas daneben gegangen".


    LG, Sub.

    Oh Gott, ja!
    Danke für den Thread!

    Ich kenn das so gut...
    Eigentlich ist Rabauke ziemlich auf mich fixiert, er hört auch super und lässt sich toll abrufen und schläft nachts in seinem Körbchen an meiner Bettseite, ist dauernd um mich rum, legt sich zu meinen Füßen, wenn ich arbeite, kommt zum Kuscheln... und (leider) heult er immer ganz erbärmlich, wenn er sieht, dass ich ohne ihn weggehe.

    Aber wenn er meine Mutter sieht....dann bin ich abgemeldet.
    Anfangs war ich sogar recht eifersüchtig, aber irgendwie ist das ja auch klar: Wenn meine Mutter kommt oder wir sie besuchen, dann macht sie mit dem Hund ja nichts anderes, als nahezu pausenlos mit ihm zu spielen und ihn zu knuddeln - wir dagegen haben ihn erzogen, wozu auch gehört, dass er halt mal abgemeldet ist, wir ihm etwas verbieten oder mit ihm schimpfen.

    Natürlich liebt mich mein Hund - aber ich glaube, das ist wie bei Kindern: Da ist Oma auch die größte....

    Ich denke, der Schlüssel heißt wie so oft einfach: Aufmerksamkeit.
    Wenn Du den Hund den ganzen Tag um Dich rum hast, kannst Du Dich logischerweise nicht 24 Stunden lang mit ihm beschäftigen und das sollst Du ja auch nicht. Wenn Dein Freund heimkommt, ist das für den Hund natürlich etwas ganz Besonderes, weil der ihm in der kurzen Zeit, die er dann da ist, natürlich viel mehr Beachtung schenkt.
    So etwas merken sich Hunde, weil das natürlich u.a. ihre "Stellung im Rudel" aufwertet (Hach, ich bin ja sooo wichtig...) - welcher Hund ist denn nicht gern der "Star"? (bzw. ist das ja auch auf Menschen übertragbar)
    Aber ich glaube nicht, dass das Eure Beziehung beeinträchtigt, schließlich beruht eine gute Bindung auf wesentlich mehr als nur auf Spaß und "Huldigung".
    Eure gemeinsamen Erlebnisse werden mit der Zeit überwiegen.

    LG, Sub.

    Zitat

    So mache ich das auch. Und zusätzlich gehe ich normal an den Leuten vorbei, d.h. ich bleibe nicht stehen.

    Das versuch ich ja schon und trotzdem treffen wir immer wieder solche "Experten"... sowohl denen als auch meinem Hund ist es dann egal, ob ich dazwischen stehe....

    Na gut, da muss ich wohl durch. Zum Glück ist er ja in wenigen Wochen schon so groß, dass bestimmt nur noch die wenigsten den Mut haben werden, "das süße Hüüündi" umarmen zu wollen... :/

    LG, Sub.

    Die "Rüdin" hat mir bisher am besten gefallen... :D

    Aber Berliner sind noch immer die besten:

    Ich: "Ach, was für ein hübscher Ridgeback!"
    Sie: (pampig) "Dit issn Rohdesa!"

    Mein Nachbar: "Is dat 'n Bremer Sennenhund?"
    ...wusste gar nicht, dass Bremen so hügelig ist.

    Anderer Nachbar: "Ach, Königs-Biiigel, wa, wegen die Größe!"
    ...nein, auch andere Hunde sind mehrfarbig.

    Bekannter: "Ja meine Kollegin hat ja 'n Golden Red-Reiwer"
    ...wie war das nochmal mit der englischen Aussprache?

    Bekannter: "Ick wollt ja immer so'n Dartar Terrrja"
    ...na dann züchte mal los!

    LG, Sub.

    Hallo liebes Forum,

    hach, es ist doch zum Haareraufen... Ich habe da ein Problem.

    Mein Hund (4Monate) bellt Passanten an. Nein, nicht alle und nicht immer, zum Glück, sondern nur in einer bestimmten Situation: Nämlich dann, wenn sie sich zu ihm herunterbeugen. Da kann ich mir den Mund fusselig reden, dass so etwas für den Hund eine Drohgebärde ist, es passiert einfach immer wieder und natürlich bin ich immer Schuld...

    Wenn wir spazieren gehen und an Passanten vorbeilaufen ist das für ihn überhaupt kein Thema, dann schaut er vielleicht mal interessiert hoch oder ignoriert fremde Menschen gleich komplett. Aber die meisten Leute gehen ja nicht einfach so an einem kleinen Hund vorbei, sondern müssen sich dann mit ausgetreckten Armen vorbeugen und "ooooch du Süßer!" machen und erwarten dann natürlich, dass "Hundi" ganz toll lieb wedelnd angeschmust kommt.
    Tut er aber nicht - er stellt die Ohren auf und bellt aus vollem Halse los, manchmal knurrt er schon richtig, wobei er meist noch einen Schritt zurück macht und schräg hinter mir in Deckung geht, da er sich ja bedroht fühlt...

    Das Ende vom Lied ist dann meistens, dass ich angepöbelt werde, weil ich ja so einen aggressiven Hund hätte... Allein heute ist mir das 4 (!) Mal passiert!

    Idiotischer Weise passiert das auch, wenn ich vorher mit den Leuten ins Gespräch komme und ihnen sogar mitteile, dass sie, wenn sie meinen Hund begucken oder streicheln möchten, bitte in die Knie gehen, aber nein, was machen sie - ...
    (Wenn sich so ein Gespräch ergibt, dann lasse ich Rabauke schon immer "Platz" machen, wo er auch ganz artig wartet, bis ich fertig geplaudert habe, es sei denn, jemand "wagt/beugt sich wieder vor".)

    Das geht aber natürlich nicht immer - ich kann ja schließlich nicht jedem Passanten schon von weitem zurufen, er möge sich nicht zu meinem Hund herunterbeugen...

    Wir haben schon versucht, das gezielt mit ihm zu üben, aber da wir häufig Besuch bekommen und er auch immer mitdarf, wenn wir verabredet sind, kennt er schon alle unsere Freunde - beugen die sich dann in einer "fingierten" Situation herunter, werden sie von ihm sofort erkannt und nett begrüßt.

    Also was kann ich da tun? Einfach weiter ausharren, bis mein Hund nicht mehr "gedutschi-dutschied" werden wird? Jedem Passanten ausweichen, weil ich ja nicht weiß, wer gleich wieder - zack!- einen Diener machen wird? Mir ein T-Shirt drucken lassen?
    Oder verhalte ich mich da total falsch?

    Ich bin mit meinen Ideen am Ende.
    Ich hab einfach keine Lust mehr, ständig angemacht zu werden.

    Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen.
    LG, Sub.


    PS: Wenn Fremde in die Hocke gehen, ist Rabauke immer sehr höflich und lässt sich - nach einem fragenden Blick in meine Richtung - auch gern streicheln.
    Ansonsten ist er auch kein bißchen ängstlich, sondern sehr gelassen.

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    er fiept, legt sich in die leine, will nach hause und macht einen auf 'ich bin der bedauernswerteste welpe der ganzen welt'. :kopfwand:

    Ach Gott, ja, das Theater kenne ich. Und dabei hab ich hier einen Schweizer-Allwetter-Berghund!! (Nur er weiß davon offenbar nichts...)
    Aber da musst Du ehen stoischer sein, als er. Rabauke macht das Theater jedes Mal, ich geh dann einfach weiter und nach ein paar Metern bzw. nach ein paar Spielen hat er sich eingekriegt.
    Nur nicht nachgeben, Regen tut schließlich nicht weh.

    Ob er seine Blase schon richtig kontrollieren kann, merkst Du u.a. daran, ob er noch "Bäche" pieselt oder nur "Seen".
    Passiert es noch, dass er im Laufen "etwas verliert"? Also einfach pullert, und es hat den Anschein, als bekäme er das gar nicht mit?


    LG, Sub.

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    Soll ich es ihr erst dann zur nächsten Fütterungszeit geben eher schon eher?

    Ich würds ihr einfach zur normalen Fütterungszeit geben. Ihr habt schließlich auch noch einen Tagesplan, den ihr einhalten wollt, und ein bißchen warten wird sie nicht gleich umbringen.
    Außerdem belohnt Ihr sie beim "Üben" (Sitz, Platz, usw.) doch bestimmt mit Leckerchen, da wird das Hungerloch nicht so groß sein.

    Übrigens die Leckerchen immer von der Tagesfuttermenge abziehen, gell!?

    LG, Sub.

    cornaron:
    Ich verwende diese Weisheit nur äußerst ungern, aber dennoch: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

    Ich hatte Dir bereits erklärt, wie es sich mit Deiner - offenbar aus Unwissenheit - pauschalierten Aussage verhält:

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    Im Eiweiß ist ein Protein enthalten, dass das Biotin bindet, so dass es vom Körper nicht mehr aufgenommen werden kann.
    Übrigens nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Menschen.

    Und wozu ein Hund einen Knochen "braucht", das fragst Du ihn am besten selbst, wenn er ihn gerade verzehrt.
    Ich möchte gar nicht wissen, was Du da mit "Mittelchen" meinst.

    LG, Sub.

    Hallo Lucy,


    erstmal schließe ich mich da Ulixes an, möchte aber dazu noch etwas bemerken:

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    Den ganzen Tag über kann er an sein Trockenfutter. Das macht er aber nicht. :???:

    A) Warum sollte er auch, es gibt ja schließlich morgens und abends "etwas Besseres" ?

    B) Du solltest ihm nicht den ganzen Tag über Futter zur Verfügung stellen, egal welches. Ich weiß zwar nicht, was ein PON ist und ob Dein Hund tatsächlich zu dünn ist (was Du auch eher den TA fragen solltest), aber ein ständiger Futterzugang ist nicht besonders empfehlenswert:

    1. Ist Futter für einen Hund eine wichtige Ressource, die vom "Chef" kontrolliert werden sollte und das bist Du.

    2. Sind geregelte Mahl"zeiten" für die Verdauung eines Hundes sehr wichtig. Und für Dich doch auch - wenn Du weißt, wie viele Stunden nach seinen Mahlzeiten er normalerweise ein Häufchen macht, kannst Du viel besser überblicken, ob er z.B. mal an Verstopfung leidet oder die Häufigkeit seiner Geschäftchen auffällig wird. (Beides können unter Umständen wichtige Indizien für Krankheiten sein)

    3. Kann seine Futter"verweigerung" auch nur eine Phase sein, aus der er bald herauskommt. Wenn er dann ständig welches zur Verfügung hat, kann es vorkommen, dass Dein Problem ins Gegenteil umschlägt und Du demnächst ein kleines Moppelchen daheim hast. Wenn Du seine Schüssel dauernd auffüllst, ist es sehr schwer zu ermessen, welche Mengen er wirklich zu sich genommen hat.

    LG, Sub.

    Hallo Doris,

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    Hab auch schon versucht ihr das Futter etwas feucht zu machen, ihr es aus der Hand zu füttern, bei ihr sitzen zu bleiben, sie gefüttert zu dem Zeitpunkt wenn wir beim Essen sind, aber sie will nicht mehr.

    Lass das mal lieber sein. Wenn Du keinen Appetit hast, dann würdest Du Dich doch auch bedrängt fühlen, wenn jemand ständig mit dem "Löffelchen für Maa-ma" vor Dir herwedelt.

    Stell Ihr das Essen hin und geh mal raus, vielleicht frisst sie dann besser. Oder gib ihr etwas richtig Leckeres, vielleicht schmeckt ihr das TroFu einfach nicht?

    Und wenn Dein TA sagt, dass sie in Ordnung ist, dann mach Dir doch bitte nicht so viele Sorgen. Soweit ich weiß ist noch kein Welpe vor einem vollen Napf verhungert... ;)

    Das wird schon.

    LG, Sub.