Beiträge von Subleyras

    Genau das: Hinterher. Und schön wieder auf ihren Platz setzen, genau an die Stelle, von der sie aufgestanden ist.
    Wenn sie auf Dein erstes "Nein" nicht hört, würde ich das auch absolut kommentarlos machen.
    Mit 15 Monaten sollte sie ja schon gelernt haben, dass es ein Freilauf-Kommando gibt. (Was Du ihr ja bisher auch gerne bewilligt hast.)
    Sie ist jetzt ein "Teenager" der natürlich testet, ob "Mamas" Worte immer noch Geltung haben.
    Das kann gut und gerne 347 Versuche brauchen...je nach Temperament Deiner Kleinen. Wichtig ist nur, dass Dein Geduldsfaden immer der längere bleibt.

    LG, Sub.

    Einen Puppy-Kong gibt es aber auch in 8cm, das ist für die Kleinen etwas besser geeignet, weil sie den bis zum Ende ausschlecken können.
    Den haben wir inzwischen ausgemustert.
    (Sönnchen, wo wohnst Du? Ich hätte den abzugeben...)
    LG, Sub.

    Hallo Lankwitzer!

    Ich muss da wohl eine ganze Menge verpasst haben - erstmal herzlichen Glückwunsch, dass Ihr nach dieser unglücklichen Geschichte doch noch ein vierbeiniges Familiemitglied gefunden habt!!!

    Darf ich mal kurz fragen, wie alt Ivy jetzt ist und wie lange Ihr sie schon habt?

    Also mit Rabauke haben wir das Abrufen in den ersten Wochen nur im Garten und auf einer gut einsehbaren Wiese geübt. Waldspaziergängen wären für ihn sowieso noch zu anstrengend gewesen, als er so klein war.
    Er hat uns eigentlich von Anfang an kaum aus den Augen gelassen und ist auch an sich mehr als anhänglich.

    Inzwischen gehen wir regelmäßig mit ihm ins Auslaufgebiet und er kommt abolut zuverlässig. Eine Schleppleine haben wir noch nie benutzt. Wenn er sich jedoch mal etwas weiter weg traut, dann verstecken wir uns sofort hinter dem nächsten Baum...

    Je nachdem, wie lange Ihr Eure Ivy schon habt, würde ich jetzt primär an der Bindung arbeiten. Ihr solltet für sie die absoluten Superstars werden, damit sie Euch in jedem Fall toller findet, als alles Neue, was der Wald so bieten könnte.

    Wenn sie noch nicht hört - wie der "Versuch" ja gezeigt hat - würde ich die Schleppe eher dran lassen. Sie lernt schließlich nichts dabei, wenn Ihr ihr hinterherrent...außer: "Ach, ich muss mich nicht umsehen, die finden mich schon!"
    Und das ist ja das Gegenteil zu dem, was Ihr erreichen möchtet.

    Übrigens könnt Ihr Euch ja auch ein etwas weniger belebtes Stück Wald aussuchen - an der Königsallee gibt es auch der anderen Seite vom Grunewaldsee ein Sägewerk, da sind auch schöne Wege und viiiiel weniger Leute. Da kann man prima in Ruhe üben.

    LG, Sub.

    Rabauke kann sich grade nicht entscheiden, ob er vielleicht doch ein Hai werden will... :D
    Seine neuen Schneidezähne sind schon draußen, während die Milchzähne noch drin stecken. Das sieht vielleicht witzig aus! Aber unser TA meinte, so wie die schon gewackelt hätten sei das ganz unbedenklich.

    Einer der unteren Reißzähne fehlt ihm auch schon. Jetzt klappt die Lefze drüber und der obere Reißzahn steht manchmal ein bißchen raus. Von der linken Seite sieht er aus, wie der Kleine Vampir! :vampirebat: :kopfstand:

    LG, Sub.

    Hallo Mexnicky,

    Wir haben das auch so gemacht, wie Lucyka es schon beschrieben hat.
    Allerdings würde ich Dir auch empfehlen, das gezielt im Garten o.ä. zu Üben, mit "ausgelegten Ködern" (Wurst, Apfelgriebsche, was auch immer.) Dann hast Du zumindest während der Übungszeit die Gewissheit, dass sie keinen Schaden nimmt und evtl. giftige Dinge frisst, wenn Du doch einmal zu langsam bist.

    LG, Sub.

    Ich würde mir da nicht so einen großen Kopf drum machen.
    Die Hündin unserer Nachbarn ist auch eine richtige Kampfzicke, die ständig durch den Zaun meinen Hund verbellt hat. Von wegen, nur Rüden würden ihr Revier mit dem Leben verteidigen...
    Eines Tages schaffte es Rabauke, unbeobachtet einen Limbo unterm Zaun durch zu machen und schnüffelte freudig in ihrem Garten rum.
    Die Nachbarin kam gleich angstbleich um die Ecke geschnellt, weil sie befürchtete, dass ihre Hündin meinen Kleinen dramatisch vermöbeln würde, wie sie es schonmal mit einem anderen Hund in einer ähnlichen Situation getan hatte.
    Aber nix war. Die beiden haben sich ganz friedlich begrüßt und ich bin mit Rabauke wieder abgedampft.

    Seither droht sie ihm zwar immer noch lautstark, wenn sich ein Zaun zwischen ihnen befindet (was Rabauke übrigens völlig kalt lässt), aber so bald sie ungehindert aufeinandertreffen, egal ob auf der Straße oder den Grundstücken, vertragen sie sich gut.

    LG, Sub.

    Hallo Frank,

    habt Ihr Euch mal eingehender mit seinem Hütetrieb beschäftigt? Entlebucher sind in erster Linie zum Viehtrieb gezüchtet. Ich weiß ja nicht, wie er geschnappt / gebissen hat, aber z.B. das "Fersen-Beißen" machen viele Rassen, u.a. die Senner instinktiv, um die Herde z.B. zusammenzuhalten.
    Vielleicht schlägt das jetzt bei ihm durch?

    Ich würde mich an Deiner Stelle auch mal an einen kompetenten Trainer wenden, wenn Ihr schon mit ihm in einer Hundeschule wart, dann fragt die doch mal um Rat, die kennen den Hund ja schon.

    LG, Sub.

    Also um hier mal Licht ins Dunkel zu bringen: JAAA, die Begebenheit mit dem wildgewordenen Moposfrauchen so wie alle weiteren Tatsachen sind mir tatsächlich passiert!

    Vielleicht mag es an meiner Schreibweise liegen, dass man die Situation für etwas zugespitzt hält (ich gebe zu, dass ich mich um eine pointierte Ausdrucksweise bemüht habe) womit ich jedoch nur meine Belustigung darüber ausdrücken wollte, wie schnell selbst Kleinigkeiten, die in kompetenten Händen recht nützlich sein können, im Berliner Grunewald durch Mund-zu-Mund-Propaganda und -anleitung als "trendiges must-have" enden, über deren Funktionsweise sowieso niemand mehr bescheid weiß.

    Beliebig einsetzbar sind hier übrigens Nordic-Walking, PDAs und neuerdings auch Wurfkellen.

    In diesem Sinne,
    Sub.

    So, jetzt ma Butter bei die Fische Leute:
    ICH KLICKER NICH!!!
    Und ich werds auch nie tun! Das gelobe ich feierlich!
    Und wenn mir noch mal jemand so ein blödes Ding unter die Nase hält, dann wird die Sohle meiner Sneakers ein Machtwort sprechen!

    ...ich weiß...ich bin ein BÖSES BÖSES FRAUCHEN!!!

    Gestern war im Wald mal wieder die Hölle los. Und das selbst an den weniger populären Stellen.
    Ich komm mit Rabauke so um die Ecke geschlendert, da treffen wir einen Mops.
    Mops begrüßt meinen Hund Darth-Vader-mäßig (war warm gestern), ich überleg noch, ob eventuell eine Mund-zu-Maul-Beatmung angebracht wäre, da erschallt ein Pfiff aus den Tiefen des Waldes und Mopsi hechtet los.
    Knacker-knacker-knacker-knacker-knacker...
    "Oh Mann!" dachte ich, "das arme Ding hat auch noch ersthafte Gelenkprobleme!" und stiefelte ebenfalls in Richtung Mopsfrauchen-hinterm-Baum.
    Wollte mich grade nach dem Befinden des kleinen Viertaktmotors erkundigen, als mir gewahr wurde, dass Mutti offenbar klickert.

    Da sich die Hunde gut verstanden haben und mir auch versichert wurde, dass Mopsis Atemgeräusche offenbar keine Vorboten eines Kollapses seien, gingen wir also ein Stück weit gemeinsam des Weges.
    Persönlich vergnügten wir uns mit dem üblichen Fabulieren über Wetter, Welpen und Waldbesuche.

    Zwischenzeitlich entfernten sich unsere Vierbeiner ein wenig zu weit von uns...
    Ich: "Rabauke - komm her."
    Sie: Pfiff - Knacker-knacker-knacker-knacker-knacker....
    Als nächstes fanden wir die sterblichen Überreste einer Krähe auf dem Boden.
    Ich: "Rabauke - Nein!"
    Sie wieder: pfiiitt - knacker-knacker-knacker-knacker-knacker...
    Ein paar Reiter kreuzten unseren Weg.
    Ich: "Bauke - Platz."
    Sie:...-...- ...-... (ja, genau.)

    So langsam ging meinen Musikeröhrchen diese ständige Penetrierung durch ihren Knallfrosch auf die Nerven. Da sie offenbar ein feinfühliger Mensch war, schnitt sie das Thema von sich aus an und befragte mich mit den Augen eines Vierjährigen, der grade erfahren hatte, dass es keinen Weihnachtsmann gibt: "JA, KLICKERN SIE DENN NICHT?"
    Ich war leichtsinnig genug, zuzugeben, dass ich damit noch keine Erfahrungen hätte, worauf sie mit stolzgeschwellter Brust anbot, mir eine kleine Einführung zu geben.
    ...allerdings gleich an meinem Hund...
    Da Mopsel auch noch recht jugendlich und instruktionsbedürftig war, unterbrachen wir den Spaziergang für ein paar Übungen, "Sitz", "Fuß" usw.
    Zunächst erklärte sie mir eingehend, wann ich zu klickern hätte (nämlich immer dann, wenn mein Dicker eine erwünschte Verhaltensweise zeigt) und übernahm die Geräuschkulisse vorsorglich gleich selbst, damit ich nichts falsch machen würde. Vermutlich sah man mir meine Inkompetenz schon an...

    Mein armes Hundi wurde nun von der fürsorglichen Dame im permanenten Stakkato vollgeknackert, wann immer sein kleines Hinterteil auch nur den Boden berührte...Offensichtlich war es total wichtig, während der gesamten "Platz" Zeit den Ticker laufen zu lassen, damit mein Hund auch ja toll bestätigt wird...

    Zum Glück (für uns *hähä*) hatte Moppel nicht die stoische Gelassenheit meines Kälbchens und versuchte unsere Proben durch permanente Ignoranz der Anweisungen zu sabotieren.
    Ein Bild für die Götter!
    Beide Hunde machen "Platz", sie klickert...Mops springt auf..sie: "Scooter,Platz" (stoppt kurzfristig das Klickern, da Scooter ja nicht hörte)..."Ach, nee, ja - " klickert demonstrativ in Richtung meines Hundes, versucht dabei, Moppi zum "Platz" zu überreden, Mopsi total verwirrt...die Lady sichtlich überfordert... und ich kurz vor einem Erstickungstod, ausgelöst durch Lachanfall.

    Da sie etwas angespannt wirkte, half ich ihr durch ihre peinlich berührte Betretenheit, indem ich auf das heiße Wetter hinwies und die Abzweigung zum See vorschlug.
    Hatte ich erwähnt, dass sonntags die Love-Parade durch den Wald zieht?
    Wir erwischten den Zug direkt am Hundestrand.
    Ich traute meinen Ohren nicht...
    klacker-klacker-klacker - links...
    klacker-klacker-klacker - rechts...

    Und mittenmang ein Haufen wild durcheinander rennender Hunde.
    Eh ich mich versah, fand ich mich zwischen zwei weiteren Frauchen wieder und das so um mich versammelte Nasenflötenorchester hatte natürlich sofort ein Gesprächsthema.
    Schnell wurde mir bewußt, dass die Damen offenbar von meinen leeren Händen etwas irritiert waren. Doch die Mopsmutti war so freundlich, die anderen Anwesenden sofort über meine bemitleidenswerte Situation aufzuklären: "Sie klickert nicht..."
    Die Blicke sprachen Bände. Armes, armes Mädchen.
    Ich fühlte mich wie Oliver Twist. Mindestens.
    Und schon fanden sich die neuen Samariterinnen bemüßigt, mir jede Menge "Gute Tips für Einsteiger" mit auf den Weg geben zu wollen...
    Mit Rücksicht auf meine Nerven empfahl ich mich, nicht ohne ausführlichste "Buch-zum-Knaller-Lektüreliste" unserer ambitionierten Wegbegleitung, versteht sich.

    ...

    Vorhin drehte ich grad noch mal eine Runde mit Rabauke um den Block und traf auf meine ehemalige Nachbarin, ebenfalls mit Hund.
    Schon von weitem erkannte ich dieses sehr markante Scheppern...
    Gemeinsam wollten wir die Straße überqueren, ich sagte: "Rabauke - Sitz."
    Und dann kam der Satz, auf den ich ja schon gewartet hatte.
    "Was denn? Du klickerst nicht???"

    :gott:

    LG, Sub.