Beiträge von dragonwog

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    Das ein Hund ohne Fell empfindlicher ist als einer mit, erschließt sich aber eigentlich auch jedem, der das sehen will.....

    Chinese Cresteds haben eine höhere Körpertemperatur und frieren daher nicht mehr als viele Rassen ohne Unterwolle wie Pinscher, Deutsch Kurzhaar etc....

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    Es gibt dort genug Trainer, die anders arbeiten. Es liegt an den Haltern sich zu bilden, alle Informationen sind verfügbar - die Hundeerziehung ist dort nicht auf dem Stand vor 20 Jahren - die Halter sind es.

    Hüst hüst, woher kommen nochmal Karen Pryor, Nicole Wilde, Karen Overall und noch zig andere :hust: :hust:

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    gg ... schöner Thread! :gut:

    Also, mir geht es da ähnlich: Unterhalte ich mich sachlich (oder gar wissenschaftlich) über Hunde, benutze ich die Fachterminologie, soweit wirklich verinnerlicht.

    Alles zu seiner Zeit am richtigen Ort, ist meine Devise.

    Genau! :gut:

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    Allzu gerne belohnen Leute Hunde, die gerade gar nicht an der leine giften. Toll! leckerli!! In wirklichkeit hat der Hund vielleicht gerade fixiert, und man hat da belohnt.

    Wenn man mit einem Konstrukt wie "positiv verstärken" hantieren will, dann muss man sich im Klaren sein, was man da wirklich tut.

    Tja, dem wäre nur so, wenn man die klassische, emotionale Konditionierung dabei vergisst. Sämtliches im Wahrnehmungsspektrum wird in Richtung positive emotionale response geschoben, wenn positive Verstärkung angewendet wird. Das "Reinclicken" in das Fixieren funktioniert daher gut, da die emotionale Grundlage bearbeitet wird und nicht die Spitze des Eisberges, das äußerlich gezeigte Verhalten.

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    Dragonwog,

    wie ist denn die neurobiologische Bezeichnung für das, was mit "negativer Verstärkung" in der Psychologie gemeint ist?

    ich finde es schade, wenn diese Begriffe verwischen, weil ich es sehr wichtig finde, sich die unterschiedlichen Mechanismen klarzumachen und sinnvoll zu nutzen - statt sie einfach nur unbewusst anzuwenden.

    Neurophysiologische positive Verstärkung: Positive Verstärkung und negative Verstärkung, da das Verhalten in Zukunft öfter gezeigt wird

    Neurophysiologische negative Verstärkung: Negative und positive Strafe, da das Verhalten zukünftig weniger gezeigt wird

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    Ach ja....
    Ich habe in einem meiner "bitte-bitte-helft -mir-Threads" mal die Frage aufgeworfen ob es anders nicht auch funktioniern könnte:
    Gutes Verhalten ignorieren und schlechtes bestrafen. Weil es meiner bescheidenen Meinung nach auch so in der "Hundewelt" gehandhabt wird. Und es funktioniert ja.

    Das funktioniert wegen den Nebenwirkungen der (positiven) Strafe eben gar nicht so einfach.
    In der Hundewelt geht es primär bei Konflikten ausschließlich um Ressourcen.