Beiträge von dragonwog

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    :lachtot: :gott:

    Das ist ja nun mal die manipulativste "Statistik", Gegenüberstellung, die ich jemals gesehen habe. Das muss doch selbst Lieschen Müller auffallen, dass man diese Aufzählung überhaupt nicht für voll nehmen kann. :lachtot: Weder die eine, noch die andere.

    Was soll denn das? Sorry, aber das ist wirklich lächerlich - mehr gibt's dazu wirklich nicht zu sagen. :lachtot:

    Ja natürlich, die Autoren wollten natürlich den Pudel nur ins schlechte Licht rücken. Ich habe genau das geschrieben, was dort zu den einzelnen Rassen steht. Mit Meinung machen hat das nix zu tun, und ehrlich gesagt nervt es mich ein bisschen, dass du in jedem Post von mir einen Affront gegen dich witterst :muede: . Zu einigen Krankheiten steht sogar das relative Risiko.

    Es gibt auch Rassen, bei denen sehr wenig aufgezählt ist und die doch relativ häufig vorkommen, so zum Beispiel der Australian Kelpie und Spitz.

    EDIT: Die aufgeführten Krankheitren stehen nur dann in dieser Liste, wenn von einer Rassedispositon ausgegangen wird. Es geht NICHT um Krankheiten, die einfach mal bei der Rasse vorkommen können. Die erwähnten Alozepien des Pudels sind sehr wohl genetisch bedingt.

    So, jetzt aber...Rassedispositionen von Chinese Crested und Pudel:

    Chines Crested:-Alozepie (haha), produzieren dominates Gen für Hypotrichose, das mit dem Gen für langes Haar kombiniert ist, Tiere, deren Gene für Hypotrichose homozygot (HH) sind, sterben bereits pränatal, persistierende Milchzähne

    Pudel: Persistierender Ductucs arteriosus (relatives Risiko Toy: 6,7, Zwerg: 5,9), Endokardiose, Dilatative Kardiomyopathie, Malassezia Dermatitis, Tollwutvakzine induzierte Vaskulitis, Flankenalozepie, Wachstumshormonmangel, Kogenitale Hypotrichose, Farbmutantenalozepie, Primäres Lymphödem, Zink reaktive Dermatose, Granulomatöse Sebadenitis (autosomal rezessiv). Idiopathische chronische ulzerative Blepharitis, Idiopathische sterile moduläre Pannikulitis, Hauttumore, Hypothyreose, Hypoadrenokortizismus (nur Großpudel), Diabetes mellitus, erhöhte Insulinom Inzidenz, Primärer Hypoparathyreoidismus, Speicheldrüsenzysten, Cricopharyngeal Achlasia, Magendilatation, Hämorrhagische Gastroenteritis (Zwerg/Toy), Lobulardisecting Hepatitis, Cholelithiasis, Nichtsphärozytäre hämolytische Anämie (Zwerg), Immunvermittelte hämolytische Anämie, Immunvermittelte Thrombozytopenie, Systematischer Lupus, Willebrandt Krankheit, Hernia inguinalis, Hernia perinalis, mediale Patellaluxation, Femurkopfnekrose (Zwerg/Toy), Multiple Enchodromatose des Zwergpudels, Multiple Epiphysendysplasie des Zwergpudels, Pseudochondroplasie des Zwergpudels, Basalzellentumor, Trichoepitheliom, Pilomatrixoma, Talgdrüsentumore, Lymphosarkom, orales Melanom, Testikulare Neoplasie, Vestibularsyndrom, Kogenitale Taubheit des Zwergpudels, Diskopathien, Lysosomale Speicherkrankheit, Zerebelläre Degeneration beim Zwergpudel, Primäre Epilepsie, Hydrozephalus (häufig beim Toypudel), Narkolepsie, Hypoglykämie (Toy), Demyelisierende Myelopathie, Granulatomatöse Meningoenzephalitis (Zwerg/Toy), Entropium, Karunkel Trichiasis, Aplasie des Tränenpunktes (Zwerg/Toy), Medial canthal pocket syndrome (Großpudel), Keratitis pigmentosa, Mikrokornea, Refraktäres Ulcus cornae, kogenitale subepitheliale geographische Korneadystrophie, Glaukom (Zwerg/Toy), Degernation des Vitreums (Zwerg), Linsenluxation (Toy), PRA, Mikropapille (Zwerg/Toy), Pseudopapillenödem, Ektopischer Ureter (Zwerg/Toy), Trachealkollaps (Zwerg/Toy)

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    Ja davon kenne ich einige Beispiele. Wozu war eigentlich nochmal Östrogen gut? Und jetzt erzähl mir bitte nicht, dass eine Hündin das nicht braucht

    Tja, wozu brauch eine Hündin Östrogen? Unter anderem, um während der Entwicklung in der Jugendzeit (Pubertät), den praefrontalen Cortex und Hippocampus wachsen zu lassen. Nur ist dabei das Östrogen der Gonaden irrelevant, das benötigte Östrogen wird im Hirn selber produziert. Generell, im Gehirn und in den Nebennieren wird auch trotz Kastration weiterhin Östrogen produziert.

    http://www.uke.de/institute/zell…/index_4679.php

    Luca, es gibt noch ein ganz anderes Problem. Hunde mit der kurzkettigen Variante des Serotonintransportergens und einem hohen Testosteronspiegel haben einen hyperaktiven Mandelkern, was zu schnellerer Entwicklung von Angstproblemen führt. Werden diese Rüden kastriert, entwickeln sie weniger schnell Ängste und zeigen sich weniger reaktiv.

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    Der große Vorteil daran ist, dass die Hündin erwachsen werden kann.

    Das kann sie auch mit Kastration. Vom Gehirn produzierte Geschlechtshormone sind für das "Erwachsenwerden" und die Reifung der Persönlichkeit verantwortlich und nicht die in den Gonaden produzierten.

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    Das Gefühl habe ich nicht. Es ist aber unbestreitbar die einzige vollkommen idiotensichere Methode, auch echte Ups-Würfe zu verhindern.

    Der Flak, mit dem Leute niedergemäht werden, die es wagen, ein glückliches Hundeleben nicht zuvorderst an den Geschlechtshormonen festzumachen, ist ja schon unglaublich....

    Ja, es nervt nur noch. Fakten werden dabei gar nicht beachtet :muede:

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    MEIN Hund ist definitiv glücklich, solange er seiner Raserei nachgehen kann.. alles andere ist kurzweiliger Zeitvertreib, aber zur Auslastung nicht zwingend nötig.

    Genau! :D

    Da ich jedoch anscheinend so "unhöflich" geantwortet habe, ziehe ich mich natürlich wie gewünscht aus diesem Thread zurück.