Oh mein Gott, das geht gar nicht. Das arme Hundeherz ![]()
Beiträge von dragonwog
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Ein Aufbau durch shapen in diesem Fall hat nichts mit Harveys Fortgeschrittenheit zu tun sondern einfach damit, Problemlösungen zu finden...und da ist es manchmal ganz sinnvoll, einige Schritte zurückzugehen und neue Methoden auszuprobieren.
Cala kann auch perfekt apportieren - trotzdem shape ich bei ihr den Apport fürs Obe.
Im Hinblick auf das Knautschen während des Tragens vielleicht keine schlechte Idee
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Kathi, der Harvey kann doch schon perfekt apportieren, da sind diese Schritte doch gar nicht notwendig.
Mo: Das ist ne ganz normale Halteübung, das macht er gut aber das beherrscht er ja bereits. Bind doch den Felldummy (vielleicht hast du auch eine leichtere Variante) an eine Reizangel, lass ihn hetzen hetzen hetzen und dann das Ding apportieren und im Vorsitz abgeben.
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Jo klar, und dafür ist das Video auch ein tolles Beispiel! Aber es war vorher die Rede von Hunden, die auf Drückjagden gebraucht werden, und sehr selbständig sehr weit suchen - da wird man sich schwerer tun mit dem absoluten Gehorsam.
Die von mir erwähnten Terrier werden zwar auf Drückjagden eingesetzt, sind aber alle ausnahmslos Kurzjäger (Radius ca. 500 m). Das macht eben auch einen erheblichen Unterschied aus
.Generell lassen die Terries sich allerdings auch recht gut belohnen, die finden einen fliegenden toten Marder toll, die Bracke würde einen höchstens blöd anschauen.
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Ich hatte übrigens vor Kurzem eine Unterhaltung mit jemandem, der seinen Terrier jagdlich führt und den "in der Freizeit" tatsächlich vom Wild wegpfeifen kann. Allerdings war das von Anfang an sehr systematisch trainiert und der Hundeführer selbst war auch skeptisch, dass es funktionieren würde. Okay, kleine Einschränkung - es war kein Jagdterrier, sondern ein Parson Russell...
Also bei den Terrierleuten kenn ich einige, die ihren Hund absolut unter Kontrolle haben. Es gibt sogar Meuteführer mit Parsons und Deutschen Jagdterriern, die via Clicker und so ganz ohne positive (ich sags extra, damit keine Diskussion entsteht) Strafe ausbilden und deren Terrorier lassen sich dann vom Wild, ja sogar von verhassten Katzen
abrufen.Bei Bracken sieht die Sache ein wenig anders aus.
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Ich sprach auch eher vom Stöbern im Alltagsgebrauch - damit man es auch als Otto-Normal-Hundehalter versteht. Nenn es von mir aus schlicht suchen. Ich hab auf die Schnelle nix mit einem deutschen Hund gefunden... dürfte auch schwer zu filmen sein. Du hast doch immer dreitausend Links parat - dazu gibt es doch bestimmt auch was.
Hey, ich sags nur vorsichtshalber, weil ich bereits von Wachtelhaltern für das nicht richtige Verwenden des Begriffes "Stöbern" fast geköpft wurde
.Ich such nachher Videos.
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Hier mal ein Beispiel für das Stöbern... Und gleich am Anfang kann man sehen, dass der Hund auf Kommando loslegt
Das ist kein Stöbern sondern Buschieren
.Yapping: Was für Jagden in welchem Gebiet organisiert ihr denn? Welche Bracken laufen primär bei euch? Achtet ihr auf die Gebrauchsprüfung der Bracken?
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Drückjagdhunde, die sich hinter Wild abrufen lassen und mit genügend Training keine Leine im Alltag brauchen??
Das sind Nadeln im Heuhaufen!
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Gerade bei einem Angsthund würde ich auf jegliche Form der positive Strafe verzichten und schon gar nicht körperlich werden. Hatte gerade so ein Exemplar von Pointer hier, da wurde ziemlich großer Bockmist gebaut und der Hund wird lebenslang ein absolut schwieriger Kandidat sein. Mit einem durchdachten Training ohne Strafe hätte das anders ausgesehen.