Beiträge von dragonwog

    Zitat

    ich denke man lässt das Reh dann einfach weiter laufen und wartet bis es sich ins Wundbett legt - was denn nun ?

    Deine Frage ist doch hier nun auch schon mehrere Male beantwortet worden..

    Zitat

    wenn ich mit dem Hund am Schweißriemen an das im Wundbett liegende Wild herankomme wird es mit dem Schuß aus der Langwaffe oder mit dem Messer erlöst.

    Der Hund wird nur hinterhergeschickt wenn es vor mir noch flüchtet...dann ist seine Aufgabe klar.
    Ein kläffend hinter dem Stück herlaufender Hund...der es nicht festhält und nach seinen Möglichkeiten nicht abwürgt nutzt also nichts. Weil es dann eben irgendwann entkommt weil ich nicht rankomme und irgendwo gnadenlos verreckt.

    Wenn der Hund das Tier finden konnte, lässt man es doch nicht nochmal entkommen. Das würde a) die Leidenszeit erheblich verlängern, b) kann es sein, dass es dann nicht mehr auffindbar ist und irgendwo qualvoll sterben muss...

    Hetzen können duchaus über mehrere Kilometer gehen. Das Argument mit der Fitness passt da einfach nicht, sorry.

    Zitat

    aber das wurde doch auch schon geschrieben,das es wohl evtl begebenheiten gibt,in denen man einfach nicht so flott hinter dem tier herkommt wie eben der hund

    Jo, man soll mir bitte erklären, wie man hinter einem schnell flüchtenden Reh hinterherkommt :???: Das geht einfach nicht.

    Anyway, es gibt ja doch genügend Leute hier, die Urmunds Auführungen verständlich und interessant fanden :gut:

    Zitat

    Irgendwie haben alle Hundis den selben Gesichtsausdruck, wenn sie einen Mantel anhaben. Nur Pepe nicht, denn der grinst immer :D

    Das ist mir auch aufgefallen und ich kanns ehrlich gesagt nicht verstehen :lachtot: . Keiner meiner Hunde schaut so mit Mantel.

    Zitat

    Nun, es ist doch bereits geschrieben worden, dass Rehe sich wohl nicht immer am Platz binden lassen, weil sie sich den Hunden nicht stellen. Außerdem gibt es evtl. Situationen wo das Gelände nicht zulässt, dass der Hundeführer dem Hund (schnell genug oder überhaupt) hinterher kommt. Ich (auch Laie) habe es so verstanden, dass der Hund nur in diesen Situationen "abtun" soll. Richtig?

    Genau :gut:

    Vollkommen richtig verstanden, Salmiak :hug: , nur ein klitzikleiner Einwand...Die Nachsuche muss nicht unbedingt "schief gehen" manche Vorbedingungen führen eben nunmal zu dieser Notwendigkeit, bedingt durch die Art der Verletzung, der individuellen Tierart und Geländegegebenheiten.

    Die Nachsuchenführer müssen ihre Hunde mit sehr großem Aufwand trainieren und selber körperlich sehr fit sein. Weiterbildung wird als selbstverständlich angesehen. Sie müssen zu allen möglichen und unmöglichen Tageszeiten zur Verfügung stehen und fahren zig Kilometer ab, um zu den entsprechenden Einsatzorten zu fahren. Und Nachsuchen können sowohl für den Hundeführer als auch für den Hund gefährlich werden. All das nur, damit die Tiere möglichst schnell und effektiv von ihrem Leidensweg erlöst werden.

    Die Vorwürfe schießen gerade in eine sehr merkwürdige Richtung..

    Zitat

    ich habe mich ja heute mal bei den Jägern ( 2 an der Zahl habe ich getroffen) umgehört - keiner der beiden hat jemals davon gehört, dass diese Vorgehensweise "Gang und Gebe" ist.

    aber ich werde mich noch weiter umhören, vielleicht bestätigt mir ja irgendwer eurer "Ende der Nachsuche" - die Gelegenheit ergibt sich bestimmt...

    Sarah - aus Niedersachsen ( wo dies doch angeblich so gehandhabt wird)

    Frag doch bitte bei Personen nach "die sich damit auskennen"..... nämlich bei bestätigten Nachsuchenführern. Davon gibt es genügend in Niedersachsen http://www.ljn.de/index.php?id=2…le=212&uid=2439

    Schlimm genug, dass es anscheinend viele Jäger gibt, die in puncto Nachsuchenwesen ihr Wissen auffrischen sollten.

    Zitat

    Nö - die Antwort wäre dann Nein - denn Ziel einer Nachsuche ist es ja nicht, dass der Hund das Wild erlegen soll, sondern es ist nur eine Möglichkeit.
    also ist der hund nicht gezüchtet um zu erlegen ( oder abtun oder wie auch immer ) sondern um anhand der Schweissfährte ( Blutspur?) das Wild zu finden, das Töten ist aber nicht sein hauptsächlicher Job - oder sehe ich das jetzt falsch ?

    Wurde doch bereits geklärt. Ein Hund, der nicht in der Lage ist, kleineres Schalenwild zu töten, dass sich nicht stellt, gehört auf keine Nachsuche bzw. nur dann, wenn ein Loshund/Hetzhund/Beihund mitgeführt wird, der diesen Part übernehmen kann.

    Damit der Hund das ohne Üben "kann", gibts die konsequente Zucht auf Leistung...

    Ich versteh nach wie vor nicht, was jetzt so schwer verständlich ist...

    Eine weitere Quelle des österrreichischen Brackenvereins:

    Zitat

    Jedem denkenden Menschen muß es lieber sein, daß ein krankes Reh nach einer kurzen Hatz durch einen Drosselbiß erlöst wird, als stunden- bis wochenlang dahin siecht!

    http://www.bracken.at/uploads/tx_pdforder/Schaerfe.pdf

    Zitat

    Allein von den rechtlichen Anforderungen des Tier- schutzgesetzes her muss der Jagdgebrauchshund über eine angemessene Wild- schärfe verfügen. Bindet er ein gefundenes oder gestell-
    tes Stück nicht am Platz, bis der Hundeführer das Leiden des Tieres schnellstmöglich beenden kann, so sind die Forderungen des Tierschutz- gesetzes nicht erfüllt. Glei- ches gilt selbstverständlich für ein lauf krankes Stück Rehwild, welches vom Jagd- gebrauchshund nicht kom- promisslos niedergezogen und mittels Drosselgriff ab- getan wird.

    http://www.jagd-bayern.de/fileadmin/_BJV…ildschaerfe.pdf