Beiträge von dragonwog

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    Letzte Warnung in diesem Thread beim Thema zu bleiben! Danke.

    Das gehört doch zum Thema :???: . Hunde haben auch nur ein Säugetiergehirn, ok, wir sind ausgestattet mit einem größeren Cortex, aber die Auswirkungen auf die verschiedenen Strukturen sind quasi die gleichen.

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    Grenzen ziehen und den Kindern beibringen, sie einzuhalten, sowie der Umgang mit Emotionen ist nicht so grad Waldorf-Stärke - ich hab da ähnliche Erfahrungen. Insofern passt der Vergleich für mich auch ;)

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    Zahlreiche Studien zeigen, dass Kinder und Jugendliche, die Gewalt von Seiten ihrer Eltern erfahren, ein deutlich höheres Risiko haben, später selbst Gewalt auszuüben (vgl. u.a. Ra- bold/Baier 2007, Pfeiffer et al. 1999). Eltern, die Gewalt anwenden, sind Verhaltensvorbilder, die den Eindruck vermitteln, dass gewalttätiges Verhalten ein legitimes Mittel zur Konfliktlö- sung darstellt. Darüber hinaus kann wiederholte Gewaltanwendung in der Kindheit zu Beein- trächtigungen der Entwicklung bestimmter Hirnregionen und daraus folgend zu Schädigungen der sozio-emotionalen Entwicklung führen. Gewaltanwendungen in der Erziehung beeinflussen darüber in negativer Weise die Herausbildung verschiedener Persönlichkeitsfaktoren (z.B. Empathie, Selbstkontrolle), wie Wilmers et al. (2002) gezeigt haben.

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    Ich schrieb ja, geht nicht. Wir sitzen ja daheim, während draußen Feuerwerk ist. Abstellen kann ich da nichts und weg auch nicht. Ein paar Zentimeter mehr in die Bettmitte bringen da null.

    Wie gesagt, ich bin für Vorschläge offen, aber es gibt eben Situationen, da kann keine Belohnung den Hund rausholen, da muss man anders rangehen.

    Jo, das Problem von Geräuschängsten.
    Man kann mit ähnlichen Geräuschen eine klassische Gegenkonditionierung durchführen, um bei dem "ernsthaften" Auslöser einen Puffer zu besitzen. Im Ernstfall hilft da aber nur die Arbeit an der Entspannung (konditionierte, direkte..) und das wird ja mit dem Hund gemacht. (Couch...Kuscheln...Oxytocin=angstlösend, da stresshormonabbauend und Herzfrequenz/Blutdrucksenkend)

    Allerdings muss die Berührung als angenehm empfunden werden, Zwangskuscheln geht nicht, da andere Nervenfasern aktiviert werden müssen.

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    Darf ich fragen wie man das als Mensch (egal ob wissenschaftlich oder anderswie) feststellen kann ob sich beim Hund die Angst steigert oder nicht????

    Ich wüsste nicht woran man das sehen sollte?

    lg JackBlack

    Als Hundehalter kannst du das an kleinsten körpersprachlichen Veränderungen (Bewegungsmuster und autonome Stresszeichen), Atemfrequenz und Herzfrequenz erkennen, als Wissenschaftler kann man dann noch den Speichelcortisolwert (plus weitere Katecholamine) bestimmen und bildgebende Verfahren hinzuziehen.

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    Wozu die Aufregung? Weder ich noch sonstwer hat Murmelchen diese Argumentation unterstellt. Aber man trifft sie öfters, auch bezüglich anderer Erkältungskrankheiten von Mensch und Tier. Drum kann es nicht schaden, in Erinnerung zu rufen, dass die betreffenden Kankheiten von Bakterien oder Viren verursacht werden, und nicht von Unterkühlung.

    :gut:

    Weiß gar nicht, was es da noch zu diskutieren gibt??

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    Wenn sie seit wirklich kleinauf miteinander umgehen, dann ist das durchaus familienähnlich (deshalb waren sie aber dennoch nicht in der ersten Prägephase beieinander). Zusammengewürfelte Hunde aber können per definitionem kein Rudel bilden, wenn wir Hunde wirklich unbedingt zu einem Rudel erklären wollen.

    Es gibt auch per Definition keine Prägephase bei Hunden.

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    Auch wenn der Thread schon aelter ist ... ich zitiere mal eine gute Freundin: "Der Besitz, die Verwendung von ... Rehlaeufen, Hasenfell, Federdummys, Rehdecken, etc., etc ..... also aus der Natur entnommen ... ist fuer Nichtjaeger verboten, kommt dem Diebstahl und der Wilderei gleich ...., ist daher strafbar!"

    Das stimmt so nicht, Nichtjäger dürfen weiterhin mit Felldummys und Rehdecken losziehen ;) . (Zumindest in Deutschland)

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    VORSTEHHUNDE stehen vor, SPANIELS stoebern,

    Njein, da wurde die FCI Kategorie ein wenig flapsig übersetzt. Spaniels sind in erster Linie "Flushing dogs", mit ganz anderen Aufgaben als der "klassische" deutsche Stöberhund wie die Wachtel. Es gibt ein paar wenige Züchter in Deutschland, die mit Spanielshowlinien Stöberhunde züchten wollen, mehr oder weniger erfolgreich.