Beiträge von dragonwog

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    dann unterhalte ich mich doch lieber mit "ungebildeten" Leuten, die verstehen, wenn ich sage, Kira hätte die Hosen an

    der Rest ist mir zu viel Geschwafel und drum rum gerede, um das Wort "dominant" nicht mehr zu gebrauchen :ugly:

    Ja mein Gott, so wird nunmal das ressource holding potential in der Verhaltensbiologie angewendet. Ärgert mich gerade wieder, dass ich dir überhaupt auf eine Frage geantwortet habe, die wieder mal nicht ernsthaft gemeint war. :muede:

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    Es gibt auch Hunde die unter ihrem ständigen Trieb sehr leiden. Die nur noch auf Fortpflanzung geeicht sind und mit keinem anderen Gedanken auf Hunde treffen können. Die dadurch ständig unter Strom stehen und alle Körperfunktionen auf Hochtouren laufen.
    Zudem ist Prostatakrebs auch eine häufige Krankheit bei älteren Hunden. Muss ich dann einen alten Hund operieren kann es aufgrund des Alters Komplikationen geben.

    Ich bin nicht generell für Kastration, aber man muss den einzelnen Fall sehen. Es gibt für alles ein Pro und Kontra.

    Das Prostatakrebsrisiko wird nicht durch eine Kastration verringert (aber auch nicht erhöht, weil in der entsprechenden Studie vergessen wurde, den Altersfaktor herauszurechnen). Was verhindert wird, sind Hodentumore, die viel häufiter auftreten und gutartige Prostatahyperplasien, die für die Hunde sehr belastend sind (Rückenschmerzen, Kotabsatzschwierigkeiten...)

    Ich kenne sehr viele Hunde, die sehr darunter leiden und die es stark stresst, in Ballungsgebieten mit vielen Hündinnen zu leben. Viele werden krank (Magengeschwüre ist da ein Klassiker) und die Lebensqualität ist stark beeinträchtigt.

    Wie gesagt, man redet dann überhaupt nicht mehr von "Dominanz" also auch keiner situativen, sondern sagt (stark vereinfacht) Hund A ist in Situation B unter weiteren Umweltbedingungen D die Ressource E so und so wertvoll und die Risikobereitschaft, die Ressource zu verteidigen ist so und so groß.

    Kastraten sind doch kein Neutrum, sie haben trotzdem noch "männliche" oder "weibliche" Gehirne und Merkmale...

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    Natürlich ist das eine Folge der chemischen Kastration.
    Genauso wie Hunde nach einer Kastration mit dem Messer, schlagartig altern, weil ihnen die Hormone fehlen - siehe Artikel von Gansloßer.

    Das ist eine absolut unwahre, keineswegs belegte Aussage. Kastrierte männliche Tiere haben übrigens nachgewiesenermaßen! eine längere Lebenserwartung.

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    So wie es sich liest, ist man nun auch beim Hund von den absolut fix festgelegten Hierarchie-Verhältnissen weggekommen (ich schreibe Hund, nicht Wolf). Interessant. Bei den Pferden hat man diese Erkenntnisse schon länger gemacht. Scheint dass der Mensch am unflexibelsten ist - wieder mal :)

    Und das gesamte Dominanz/Hierachiemodell wird immer häufiger in der Verhaltensbiologie durch das Ressouce Holding Potential abgelöst.

    yane: Hat Frau Dr. Schalke bei dir auch erzählt, dass kein Diensthundeführer der Gruppe "negative Strafe" Lust dazu hatte, dieses Abbruchsignal aufzukonditionieren und nur eine kleine Gruppe überhaupt mit der Erarbeitung anfing (die, die direkt betreut wurde)? Es gab also an sich kein mit negativer Strafe aufkonditoniertes Abbruchsignal..
    (aber da steht ja wie gesagt eigentlich auch im Text..)

    Deswegen wird ja unter anderem die Einnahme von Algenöl empfohlen ;)

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    Hey


    Muss ich das so verstehen, dass du die drei Fragen die ich dir gestell habe, nicht beantworten kannst?


    Der wahre Egoist kooperiert.

    Die Antworten findest du tatsächlich allesamt im Text. Da du des Lesens mächtig bist, dürfte ein Durchlesen der Diss wohl nicht zu schwer sein.

    Oh man, in der Studie sollten zwei Abbruchsignal, die mit positiver Strafe aufgebaut wurden mit einem über NEGATIVE STRAFE aufgebauten Abbruchsignal verglichen werden. Das hat nicht wirklich funktioniert, da keiner der Hunde die dritte Variante beherrschte, bzw. konsequent trainiert wurde. Warum und wieso ist in der Dissertation zu finden.

    Ergebnis der Studie war übrigens: Malionis haben eine geringer Frustrationstoleranz und zeigen daher eine starke Stressreaktion, wenn sie physisch mittels Leine vom Hetzärmel abgehalten werden (negative Strafe).

    Schön, dass du die Arbeiten, die du so vorstellst auch liest :pfeif: ...

    Die Ergebnisse sind auch überhaupt nicht überraschend ausgefallen und das wurde auf der Dissbesprechung von Dr. Esther Schalke auch explizit erwähnt.