Beiträge von dragonwog

    Zitat

    Zitiere aus der Prüfungsordnung: "Der Führer des Hundes muss den Besitz seines gültigen Jagdscheines nachweisen. Der Prüfungsleiter kann Ausnahmen in Einzelfällen zulassen, wenn sie aus züchterischen oder jagdlichen Gründen erforderlich sind." Also um den Jagdschein komme ich drum herum.

    Wie dort steht, wird das nur in Einzelfällen und ganz ganz selten zugelassen.

    Möchtest du die Prüfungen in Frankreich ablegen?

    Dann kannst du dich an diesen Aufgabenstellungen orientieren.

    Ansonsten dürften die Brauchbarkeit, die Verbandsprüfung nach dem Schuss und wahrscheinlich insbesondere die Bringleistungsprüfung interessant sein.

    Dort wird quasi alles bis auf das Vorstehen geprüft. Auf der Bringleistungsprüfung werden dann noch spezifischere Apportieraufgaben abgefragt, wie beispielsweise das Einweisen.

    Bei allen JGHV Prüfungen muss man im Besitz des Jagdscheins sein oder sich gerade in einem Kurs befinden.

    In Frankreich kann man zumindest bei den Vorsteh- und Apportierhunden viele Prüfungen ohne Jagdschein ablegen

    Ich denke, für den Barbet wären die Dummy-Prüfungen und Workingtests des DRCs auch interessant. Dort kann man ohne Jagdschein mit einem Hund der JGHV Liste und FCI Papieren teilnehmen und alles ist einfach im Alltag mittels Dummys trainierbar.

    Es gibt halt, wie bereits mehrfach hier erwähnt, nicht "die Jäger" und "die Hundehalter".

    Ich würde nur gern ein paar Aussagen mickysfraule korrigieren...

    a) Nein, hetzende, wildernde Hunde müssen nicht abgeschossen werden. Natürlich ist es mehr Arbeit, den Halter zu ermitteln, um entsprechende Bußgelder zu verhängen. Auf lange Sicht ist dies aber der effektivere Weg und eine Differenzierung zwischen Vorfällen, die aus unglücklichen Umständen entstehen und solchen, deren Ursache in mehrfach grober Fahrlässigkeit liegt, ist möglich.

    b) Natürlich müssen die meisten eingesetzten Jagdhunde auch töten. Wie sollen sie sonst schwere, schlegelnde Feldhasen apportieren? Oder verletzte Füchse? Wozu wird der Härtenachweis bei vielen Rassen zur Zuchtzulassung gefordert? Wie sollen Nachsuchen ohne wildscharfe, effektiv tötende Hunde bei Rehwild durchgeführt werden?

    Mangelnde Kenntnis, besonders was das Nachsuchenwesen betrifft, in Kombination mit der Aussage, dass "man ja im Fall der Fälle den Hund erschießen muss" führen dann zu unschönen Vorfällen.
    So wie es beispielsweise im Fall des Hannoveranschen Schweißhundes vom Präsidenten des Jagdgebrauchshundeverbandes Heinrich Uhde geschehen ist. Der Hund befand sich im Rahmen einer Nachsuche auf einer Hetze und wurde von einem Jäger als wildernder Hund erlegt. Das passiert leider regelmäßig, trotz quietschegelber Warnwesten und -halsungen.

    c) Wildschweine sucht man, sofern nicht ein Anschuss vorzufinden ist, der eindeutig eine Totsuche indiziert, erst am nächsten Tag bzw. nach einer gewissen Wartezeit nach. Stapft man so einem mobilen Schwein sofort hinterher (am besten noch in der Dunkelheit mit Taschenlampe...), sind schwerste Verletzungen bei Hund und Halter vorprogrammiert.

    d) Genauso wie jeder einzelne Hundehalter verantwortlich für das Image ist, so ist dies auch jeder einzelne Jäger. Die Hilfssheriffsmentalität ist diesem garantiert nicht zuträglich.

    Aus purem persönlichen Interesse: Was passiert mit den Kitzchen, wenn sie größer sind, bzw. ist ein Böckchen unter ihnen?

    PS: Ich kenne keinen EINZIGEN "jagdlich geführten" Jagdhund, der nicht irgendwann mal aus der Hand gegangen ist. Sollen die dann auch abgeschossen werden? Oder heiligt da der Zweck die Umstände?

    Zitat

    4,5 Monate ist bereits grenzwertig.

    Bisher hatten alle unsere Hündinnen mit derart kurzem Zyklus über kurz oder lang eine Gebärmutterentzündungen bzw. Teilweise sogar Vereiterung.

    Bei der einen Hündin bin ich mir im Nachhinein sicher, dass sie nach jeder Läifigkeit zumindest eine Entzündung hatte, wenn nicht umgekehrt sogar die Entzündungen sich auf den Zyklus auswirkten.

    Ich würde abklären lassen, ob sie ne Gebärmutterentzündung hat. Und dann weiter beobachten.

    Mal ne Frage, die zum Thema passt: Wir wollten Bubbles jetzt kastieren lassen, da sie bei der ersten Läufigkeit eine leichte, offene Pyometra hatte. Termin stand, wir sollten 4 Monate nach der Läufigkeit kastrieren. Was ist der genaue Grund dafür? (Prolaktinabfall?)

    Jetzt wurde sie aber einen Tag vor der OP nach genau 4 Monaten seit der ersten Läufigkeit wieder läufig. Wie mach ich das am besten jetzt für die anstehende Kastration. Die Ärztin riet um sicher zu gehen zum Termin in zwei Monaten nach der Läufigkeit. Welche Schwierigkeiten können dann erwartet werden?

    Brauchst du mir nicht zu erzählen, wir haben unser eigenes Revier.

    Dort wird aber kein Hund geschossen. Weil es a) verboten ist und b) es viele andere Wege im Falle eines hetzenden Hundes gibt.
    Der Zusammenhang zwischen Verbiss- und Ackerschäden und unangeleinten Hunden im Wald erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

    Und Leute, sobald euch ein Jäger bedroht, sollte sofort eine Meldung an die entsprechende Behörde gehen.