Beiträge von dragonwog

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    Übersprungshandlungen/Übersprungsbewegungen/Übersprungsaktivitäten sind in der Verhaltensbiologie obsolete Auffassungen.

    Klar, und wir schmeißen gleich mal sämtliche tinbergsche funktionale Verhaltensanalyse obsoleterweise über Bord :lol: , Alter, nee

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    Deine Abhandlungen kommen bei mir zäh, fehl am Platz und irgendwie diskussionsabwürgend an. Vielleicht geht es anderen anders. Ich habe zumindest keine Lust mehr was zu sagen...

    Nachvollziehbar, aber schade, da es den Informationsgewinn erheblich senkt.

    hansgeorg hält sich für allwissend, auch wenn er es nicht explizit erwähnt. Daher ist jegliche Gesprächsführung/Diskussion sinnlos, denn egal wie viele Quellen man im Sinne einer Gegenargumentation anbringt, man hat sie entweder nicht verstanden (da wird dann regulär Gerhard Roth zitiert: "Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht") oder sie sind nicht valide :hust: .
    Dafür gibts forenunabhängig immer die gleichen Totschlagzitate.

    Es soll Leute geben, die haben auch mal ein Biologiebuch gelesen...

    Ähm, du hast aber schonmal was von displacement activity gehört? Bzw. dem aktivieren verschiedener emotionaler Funktionskreise ausserhalb des Kontexts bei steigendem Erregungsniveau?

    Flying Paws Erklärung klingt plausibel und ist konsistent mit den derzeitig etabliertesten Erklärungen von Verhalten.

    Meine jüte, ich will mich nicht festbeissen, sondern lediglich darauf hinweisen, dass Zylkene halt ein Medikament ist, und man bei der Gabe genau auf den Hund achten sollte.

    Is genauso wie beim "Nahrungsergänzungsmittel" Tryptophan, es gibt potentielle Nebenwirkungen und das kann man ja im Hinterkopf behalten, oder? Da muss man halt verstärkt auf Kopfschmerzsymptome achten (Augenblinzeln etc.). Bei Zylkene, das hab ich hier schonmal geschrieben, kenn ich mehrere Hunde, die darauf paradox mit mehr Angst reagiert haben.

    Ändert doch nix daran, dass es bei vielen Hunden bei wenig bis gar keinen Nebenwirkungen enorm hilfreich ist/sein kann.

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    Ich habe jetzt nur das gelesen, also Hunde mit HD und Goldakupunktur und ich glaube, da liegt es eben an den Besitzern was sie sehen wollen, denn nur sie haben es beurteilt.

    Gerade weil Fussel Gold in Hüfte und Rücken hat, kann ich schon deutlich den Unterschied sehen und das wäre bestimmt nicht so, wenn man nur so getan hätte aber das hat jetzt mit dem Thema Zylkene nichts zu tun und wir driften somit nur ins O.T. ab.

    LG Sabine

    Öhm nee, du hast eben nicht gelesen, was da steht

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    The current study indicated a significant placebo effect, since significantly more owners guessed erroneously that gold bead was given than placebo, and since those who guessed that gold bead was given reported more improvement in pain signs than those who guessed that placebo was given.

    Die Personen, die dachten, ihr Hund hätte eine Goldakkupunktur erhalten, haben signifikant häufiger von einer Verbesserung der Schmerzproblematik berichtet, auch wenn der Hund gar keine wirkliche Goldakupuntkur erhalten hat. Placeboeffekt halt ;) .

    Es gibt mehrere Studien zur Goldakupunktur, in keiner gibt es wirkliche Erfolge, schon gar nicht in den Studien, in denen nach objektiven Kriterien Arthrosezubildungen, Schmerzgrade und Range of Motion von Tierärzten getestet werden.

    Was allerdings festgestellt wurde...viele Personen, die sich für eine Goldakupunktur entscheiden, machen hinterher mit ihrem Hund Physiotherapie, welche enorm hilft (im Gegensatz zur wirklungslosen Goldakupunktur).

    Mehr zum Thema Goldakpunktur findest du bei http://www.lehmanns.de/buchhandlung/140-berlin : Hüftgelenksdysplasie des Hundes von Sylvia Linnmann