Beiträge von dragonwog

    Nein, da steht nicht, was du geschrieben hast (denn es weiß eben noch keiner ganz genau, auch deine Studie nicht). Aber mit dir kann man sowieso nur schwer diskutieren. Außerdem ging es gar nicht darum.

    Bravecto ist etwas, dass die Hundewelt nicht braucht, denn bei den relevanten Krankheiten kann man genauso vorbeugen oder auch nicht, indem man eine bereits zugestochene Zecke entfernt. Braucht man kein Gift dazu.
    Es wird einfach eine unnötige Panik um Zecken geschürt, damit man das Zeugs ja kauft.

    Wenn es nicht um den Prozentsatz der borrelientragenden Stechmücken, also ihren Durchseuchungsgrad, ging, war genau was der Grund für die Verlinkung des Artikels?

    Hä? Was soll wie nicht stimmen??

    Ich habe geschrieben, dass Stechmücken einen nur geringen Durchseuchungsgrad haben und eine entsprechende Quelle (Studie) verlinkt. Du schreibst mir, dass das nicht stimmt und schickst mir einen Artikel, in dem genau das steht, was ich gesagt habe

    Zitat

    Andere Übertragungswege sind zwar selten, kommen aber vor. So scheint Borrelia burgdorferi auch durch eine stechende Fliegenart, die sich vorwiegend in der Nähe von Viehweiden aufhält, übertragen zu werden. Eine Übertragung von Borreliose durch die Stiche von Fliegen, Mücken, Bremsen, Wespen und Flöhen wird für möglich gehalten. Für Bremsen ist eine Übertragung bestätigt. Bei Stechmücken wurde festgestellt, dass ein geringer Prozentsatz mit Borrelien belastet ist und diesen Erreger zumindest übertragen könnte. Eine Übertragung wurde bisher aber nicht bestätigt.

    Die Borreliengefahr ist durch Mücken genauso gegeben. Da vergiftet man sich aber nicht auf Raten prophylaktisch...
    Ich habe nicht gesagt, dass Zecken total ungefährlich sind, aber wesentlich ungefährlicher als argestellt. Alleine dass nur ein geringer Prozentsatz überhaupt Krankheiterreger in sich hat, und die auch nicht unbedingt übertragen werden...

    Nö, das stimmt nicht..die Durchseuchungsrate von Stechmücken ist vernachlässigbar gering...

    https://web.archive.org/web/2007060808…df/aaem0208.htm

    Außerdem ist nicht die Borreliose sondern die Anaplasmose und bei uns vor allen Dingen die Babesiose das Problem

    Ach, so o.k.
    Und wenn du einfach umdrehen würdest und in die andere Richtung weiter läufst?
    Ich habe das anfangs mit Pino so gemacht. Hat ganz gut funktioniert. Zumindest hatten wir so keine selbstbelohnenden Begegnungen mehr. Ich habe dann darauf aufgebaut.

    Ist z.B. bei uns häufig nicht umsetzbar. Wenn einem Hunde entgegen kommen, dann sind häufig noch mehrere auf der anderen Straßenseite und hinter einem auch noch. Und in Luft auflösen geht ja leider nicht.

    Achso, also so wie ich es mir dachte. Ich kenne mich mit dem Prüfungswesen bei den Retrievern nicht wirklich aus, denke aber, dass es weniger am Talent der Retriever (oder anderer Rassen) als am Ehrgeiz der Hundehalter scheitert.

    Jemand, der sich einen AL Retriever holt, hat in der Regel auch Interesse an Dummyarbeit und kommt da nicht "über Umwege" zu.

    Hm nee, als da bestehen enormste Unterschiede...
    Es ist Wahnsinn, was so ein Arbeitslinienretriever an Anlagen mitbringt in ganz vielen Bereichen

    kinder mit hormonstörung bekommen Hormonpräparate .... Sonst klappt das mit dem Erwachsenwerden nämlich nicht ohne Defizit

    Und das frühkastraten damit klarkommen, dass sie so früh kastriert wurden, schön. Trotzdem hat es Auswirkungen auf Wachstum, Verhalten und ist ein enormer Eingriff in den hormonhaushalt.


    Mit einfach nur nicht mehr zeugungsfähig ist es nicht soweit.

    Nö...dazu gibt es bereits Untersuchungen. Die geistige Entwicklung verläuft genauso wie bei Kindern mit Gonaden, weil die für die Hirnentwicklung benötigten Steroide (Geschlechtshormone) im Hirn selbst produziert werden...

    In der körperlichen! Entwicklung gibt es Unterschiede

    Ja aber du tust ja gerade so, als wären alle Bezirksgruppengänger sofort potentielle O-Kandidaten.
    Das ist doch illusorisch. Und es geht auch nicht um die Teilnahme an Workingstests, sondern die Teilnahme von Nicht-Retrievern am Dummytraining. Und da ist doch so viel Spielraum, dass ich die Aussage "schnell an Grenzen stoßen" irgendwie fehl am Platz meiner Meinung nach.

    Da müssten ja auch sämtliche Showies aussortiert werden.

    Ich bin sicher kein Experte, aber wie gesagt... bei uns in der Gegend gibt es zurzeit ein paar.. und sogar in der Verwandschaft eine 2 jährige Hündin, so ist es nicht das ich hier nur Halbwissen verbreite auch wenn ich selber KEINEN führe...
    Aber hier war die Fragestellung:

    - will to please bzw relativ leicht erziehbar
    - soll nicht sehr leicht hochdrehen/hibbelig werden, gerne etwas ruhiger
    - kein bzw eher leicht kontrollierbarer Jagdtrieb

    Sei mir nicht Böse, aber "relativ leicht erziehbar" "etwas ruhiger" und "kein bzw. eher leicht kontrollierbarer Jagdtrieb" passt sicherlich nicht unbedingt zu einen Chessie das musst sogar du zugeben. Und nur darauf hab ich geantwortet - ein Chessie läuft sicher nicht einfach mal so nebenbei.

    Äh, ich finde alle Eigenschaften treffen auf den Chessie zu.

    Natürlich sind die nicht "selbsterziehbar", aber im Vergleich zu anderen Rassen sehr leicht zu motivieren/belohnen, führig, nicht schnell hochdrehend (mal die lustigen Hüpfer ausgenommen) und ein doch recht leicht kontrollierbares Jagdverhalten.

    Ist eben doch ein Retriever..

    Das Problem der meisten Hundeschulen wird sein, dass sie keine entsprechenden Reviere haben. Der Reviergeber verlangt ja normalerweise immer eine Gebühr für die Nutzung. Richtiges Dummytraining ist eben für die meisten "Nicht-Retriever" nicht interessant, da man schnell an die Grenzen stößt - das hat mit in den anderen Hundesportarten oft nicht. Genauso wie es z.B. sehr selten Retriever gibt, die gut im IPO sind, genauso selten gibt es Natural Marker bei Nicht-Retrievern.

    Hast du schonmal HPR Rassen und Spaniels gearbeitet? Die kommen teilweise schon ganz schön nah an das Niveau von Retrievern.