Beiträge von dragonwog

    Den einen Wurf eben nicht weiter verfolgen?

    Wobei ja nicht gesagt ist, dass der Hund die Hüfte so weitervererbt.
    Aber gerade bei einer so beliebten Rasse ist es auch in einem guten Zuchtverband ein leichtes, andere Würfe zu finden.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei allen DRC Zuchtstätten eines der Elterntiere C Hüften hat.

    Selten ist es nicht und die gesamte Zucht hier in Deutschland baut auf Labs mit C-Hüften auf.
    C-Hüfte wäre mir auch tatsächlich nicht halb so wichtig wie die ED-Auswertungen. Das ist das größere und gravierendere Problem der Rasse.

    neben der Nährstoffzufuhr (irgendwie frage ich mich, was das für einen Arzt ist, der das für unbedenklich hält, aber wenn die Blutwerte noch stimmen...):
    oben hatte ich auch wirklich nach Fettabnahme gefragt: nimmst du auch tatsächlich nur Fett ab? Hast du da eigentlich eine Kontrolle?

    Also die Blutwerte sind da jetzt nicht so relevant. Wenn die schlecht sind, besteht schon ein eklatanter Mangel.

    das gibt mir Hoffnung @flying-paws .
    ich habe mich mich auch gegen den klicker entschieden, weil das meinen Hund zu sehr hochpusht. Ich verwende jetzt ein ruhiges markerwort. Konnte heute morgen ganz gut die ohrentropfen verabreichen, allerdings hat er kurz aufgeschrien, ich weiß nicht ob es schreck war oder ob es ihm wehgetan hat. Alles andere werde ich ganz langsam aufbauen, aber das mit den ohren muss leider sein :(

    Sehr gut..ich denke, es ist sowieso besser, beides zu haben.,...ein aktivierendes Markersignal (bei euch wahrscheinlich Clicker) und eins, was eher mit ruhigen Sachen verknüpft ist.

    Das heißt nicht, dass Hunde, die durch therapierbare Motivationen, übersteigert aggressiv sind, einfach zu vermitteln sind und es da genug Plätze gäbe (gibt es nicht). Denn gerade die kompetenten Leute sind voll, weil sie vielleicht sogar so ein Exemplar auf Lebzeit haben.

    Genau das. Es gibt zu wenig Plätze für sie. Und man kann neue Reaktionen auf Auslöser erarbeiten, aber in Schlüsselsituationen greift halt ein gewisser Prozentsatz der Hunde wieder auf die Strategie "Beißen" zurück. Dessen muss man sich bewusst sein und den Hund entsprechend durch den Alltag führen.

    "Positiv" trainieren ist meiner Meinung nach alleinig in diesem Fall nicht sinnvoll.
    Früher oder später wird jeder Hund in der Tierarztpraxis mit schmerzhaften Einwirkungen konfrontiert. Und die tun weh und das ist blöd, egal wie viele Kekse es dafür hagelt.

    Also mag ich eher sowas in Richtung...Ankündigung der Manipulation "Ohr"....Einwirkung (Hände in Richtung Ohr/Ohr anfassen/Tropfenflasche in Richtung Ohr/Ohr kneifen..je nach Leistungsstand)....Click....Keks und Einwirkung hört auf

    @dragonwog
    Also Hunde die alles angreifen ohne Vorwarnung gibt es halt nicht so häufig oder kennst du viele solcher Hunde?

    Nicht "ohne" Vorwarnung, aber sie haben eine kurze Eskalationsleiter. Das heißt das mitunter das einzige, was man sehen kann, größer werdende Pupillen sind.

    Und Vorwarnung gut und schön, es gibt Hunde, die mögen keine fremden Personen oder haben Angst vor denen und greifen diese so an, dass es massive Verletzungen gibt. Ja, kann man managen, aber ist schwierig.

    Und ja, solche Hunde gibt es zahlreich und auf jeden Fall in größerer Menge, als dass es Stellen für sie geben würde. Es gibt nichtmal genug Stellen, die diese Hunde temporär in einer Pension/Zwinger aufnehmen würden..