Beiträge von dragonwog

    Das habe ich schon verstanden, dass der Hund erst auf Empfang sein muss, um irgendwelche Signale zu verstehen. Trotzdem reagieren sie generell auf optische Signale wesentlich leichter und sensibler, als auf akustische. Siehe Richtungsanweisungen durch Gestik vs das ersmal bedeutungslose Rechts - Links. Oder Rückruf.

    Ja, deswegen hat man ja leicht Überschattungen beim Aufbau von Signalen (Klassiker...Handzeichen wird nicht vom verbalen getrennt und Hund lernt nur das Handzeichen...) Und natürlich reagiert der Großteil der Hund generell stärker auf optische als auf den Großteil akustischer Reize.

    Das ändert aber nix daran, dass der Hund akustisch in gewissen Situationen leichter zu erreichen ist. Also nein, ich versteh nach wie vor das Problem nicht :ka:

    Hä? Braucht er doch auch nicht, da er mit einer kleinen Kopfbewegung auch den raum hinten einsehen kann..... Oder meinst du das ironisch? :ka:

    Nein. Denn wenn Hundi vor mir rennt und ich das Handzeichen für "Sitz" gebe, wie soll er das dann sehen? Dann müsste ich die Erwartung haben, dass er sich aller paar Sekunden umdreht und zu schauen, was ich von ihm will. Das kanns ja wohl auch nicht sein...

    Themis hat mich verstanden^^

    Also ich finde es ja viel schwerer, den Hund ohne Körpersprache und nur mit verbalen Signalen zu führen.

    Schwer bis unmöglich. Aus verschiedenen Gründen.
    Warum sagt das eigentlich keiner?

    WIeso sagt das keiner? Nur weil es drei vier komische Hundeschulauswüchse gibt, die das anders sehen?

    Das ist doch allein schon "physikalisch" bedingt, da der Hund am Po nicht über ein zusätzliches Augenpaar verfügt

    Das ist eigentlich sehr typisch für eher unsichere Rüden. Sie waren vorher so in ihrem Hündinnenfilm, dass sie die Hälfte der Ümweltreize überhaupt nicht mitbekommen haben.

    Jetzt vergessen sie nicht mehr die Welt rundherum und nehmen viel mehr war. Das ist erstmal in anderer Hinsicht die totale Reizüberflutung und verunsichert. Das Umgucken und Starren etc. ist dann die Folge.
    Dauert meist eine längere Zeit, bis sich das alles einpegelt und der Rüde merkt, dass ihn all die neuen Dinge, die es so auf der Welt gibt, nicht auffressen.

    Ein Zusammenhang mit den niedrigen Schilddrüsenwerten ist allerdings auch sehr wahrscheinlich

    Kein Pointer steht einfach so minutenlang Wild vor, ohne Einzuspringen. Und ohne externe Verstärkung sinkt auch die Bereitschaft des Drahthaars, das gefangene Kaninchen sauber und ohne zu Knautschen beim Menschen abzuliefern..

    Bei Hütehunden sind eigentlich immer Mechanismen der negativen Verstärkung am Werk und so weiter halt...

    Meinetwegen ist in gewissen Fällen dann die "Erlaubnis", weiterzuarbeiten, dennoch sind da externe Eingrenzungen nötig

    Soweit ich weiß erhält man bei Gatterwild nur eine Entschädigung, wenn ein Untergrabungsschutz vorhanden ist

    Zitat

    Achten Sie bei stromlosen Festzäunen auf wirksamen Untergrabeschutz -entwederZaun 50cm in Boden einlassen oder ca. 100cm breiten Draht-Knotengeflechtstreifenvom Zaun nach außen flach auslegen und verankern (Abb. auf S. 53 der Broschüre)-und Mindestzaunhöhen ab 1,20m, besser um 1,50m.Sollte ein Untergrabeschutz nicht realisierbar sein, bieten außerhalb des Zaunesangebrachte stromführende Litzen (mindestens 2 Litzen, Maximalabstand derunteren Litze zum Boden 20cm) Schutz vor Untergraben durch den Wolf (Abb. auf S.54 der Broschüre).