Beiträge von dragonwog

    Das ist kein Blogeintrag sondern ein Facebook Kommentar...und Facebook darf hier nicht verlinkt werden. Wenn du eine Zeile in die Google Suchmaschine gibst, bekommst du das Ergebnis. Wahlweise kannst du dem guten Menschen direkt eine Mail schreiben. Ich habe auch nicht geschrieben, dass Trial and Error die "effektivste Art des Lernens ist". Wo soll das stehen?

    Hast du den nicht schonmal zitiert? Bitte mit Link, dass man das auch besser überprüfen kann.
    Diese Art der Schreibe ist auch nicht wissenschaftlich, momentan schaut mir das sehr nach einer Meinung mit einigen Belegen aus, so ein Anti "R+ only"-Traing-Blgeintrag eben. Dabei bin ich das selbst, lol...

    Das ist nun ein einziger Wissenschaftler in der Richtung und wo ist das dann wissenschaftlicher Konsens? Ich will nicht alle Einzelmeinungen durch Google suchen müssen, sondern ich möchte einen Beleg für deine Behauptung, dass dies wissenschaftlicher Konsens sei.

    "Clearly scientists have not completed their work with the practitioners. The cognitive and neuroscience revolutions have not happened in that field yet, and it is time it does!"
    Dies hier erscheint mir eher als Widerlegung deiner Konsens-Behauptung.

    Google is your friend...

    Ich frag mich auch gerade, ob du mich absichtlich falsch verstehen möchtest...
    In dem Zitat geht es um Hundeerziehung...da sieht es mit vergleichenden Studien eher mau aus. Das ist also keine wissenschaftliche Aussage sondern ein Kommentar..was ich explizit vorher erwähnt habe :sleep:

    Was möchtest du denn in diesem Kontext jetzt lesen? Studien zum Thema der kognitiven Aspekte vom Spracherwerb? Lernen nach Schlaganfällen? Neural Networks?

    Recherchieren...is ja nun nicht so viel Aufwand..

    Aber falls es jemanden interessieren sollte, was ein Neurowissenschaftler, der sich speziell mit dem Sozialverhalten von Caniden und der Hundeausbildung für innerhalb komplexer Arbeitsgebiete befasst, zu sagen hat

    Zitat

    "
    We use positive methods, with a modern theoretical framework (it is called "cognitive psychology and ethology") and uses concepts from Information Theory and neuroscience. The brain has figured it out: Learning is faster if positive and negative feedback is given. It does not need to be a kick in the nuts, or yelling "NO!", it can be a gentle "no", or "nah", or "huh huh" or whatever. The brain, your dog, your child, your friend want to know what is going on, "tell me what to do, and tell me what not to do (gently)" and that will accelerate learning.

    I find it repulsive when I see trainers that spend hours trying to R+ only, when clearly ignoring behaviours they don't want clearly frustrates the dog to no end, not to mention confuses the dog to the point of learned helplessness. And that is ETHICAL!!? When a gentle informative "no" to an undesired behaviour would have eliminated that behaviour once and for all in one trial. Explain to me the logic of your ethics, 'cause science and common sense ain't with you on that one.

    I think maybe we forget that learning is as much about pruning out information that is not useful, as it is to acquire new information. Neural networks (artificial and natural) are fundamentally based on those principles: Weaken the connections that are not adaptive, strengthen the ones that are. Why is that not common knowledge in the dog training world is beyond me. Clearly scientists have not completed their work with the practitioners. The cognitive and neuroscience revolutions have not happened in that field yet, and it is time it does!" -- Simon Gadbois

    Ehrlich, zu dem "Konsens" hast du auch eine Quelle, nehme ich an? Oder ist das sowas wie das "Beim Teletakt hat der Hund weniger Stress als bei einem Abbruchsignal über negative Strafe"-Dingens, was kein Konsens ist, sondern eine schlichte Untersuchung mit fragwürdigem Vergleich.

    Ich meine da, anderes gelesen zu haben, zumindest sehe ich DA keinen wissenschaftlichen "Konsens" im Sinne einer universellen Regel.

    Autsch. Du vergleichst die kleine, schlecht aufgebaute Diss von Imke Böhm mit einer etablierten Theorie der Neurowissenschaften?

    Da weiß ich dann auch nicht, was ich zu sagen soll... :ugly:

    Hunde lernen halt kontextbezogen... das ist ein Beispiel dafür.

    In der Hundeschule ist ein Hund an einen Stromzaun gekommen (fragt mich mal, warum ich da ständig vor waren...), als wir in einer bestimmten Gruppenkonstellation Gassi waren. Der Hund jagt alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Gehen wir in der Gruppe, schleicht der Hund unangeleint bei Frauchen und das jetzt seit vielen Monaten.

    Kenne keinen "gebuzzten" Hund, der nicht irgendwo eine unschöne Fehlverknüpfung aufgebaut hat :(

    Hilf mir mal, wie alt ist Einstein und und wie lange hast du ihn schon?
    Ich habe Elvis jetzt knapp 8 Monate und habe langsam den Verdacht, dass (zuindest bei mir) das erste Ersthundjahr wirklich eine Zeit des eigenen Wachstums und des Erlernens einer Grundcoolness ist. Wäre ich ein Hund, würden wir sagen, ich müsse Ruhe lernen.
    Denn ich habe mich auch die ganze Zeit irre gemacht, ich würde einfach nur rummurksen. Mir hat jetzt gerade geholfen, dass ich am Wochenende auf einem Seminar war (Antijagdtraining) und jetzt weiß, dass einige Sachen, die wir geübt haben, gut waren (und nicht nur ich das denke), wie es weitergeht und ich habe gerade aufgrund der Trainerin dort ein Vorbild für mich vor Augen, wie ich gerne mit meinem Hund und mir selbst als Hundehalterin umgehen möchte.
    Ich bin keine Naturtalent-Hundehalterin.

    Auf welchem Seminar seid ihr gewesen?

    @KasuarFriday
    Danke für deinen Beitrag! Mir geht es ganz gleich wie dir! Ich weiß, er macht es nicht um mich zu ärgern, ich gebe ihm nicht die Schuld, nur mir. Es verunsichert, wenn er an keiner Zusammenarbeit mit mir interessiert ist, vorallem wenn er die Tage vorher so freudig mitgearbeitet hat. Er hat sogar vergessen, was sitzt überhaupt ist. Er sieht mich an, als würde er nicht verstehen, was ich meine.
    Ich denke oft, dass ich die schlechteste Hundehalterin bin, ich habe einen Pudel, der ist ja leicht zu erziehen.

    Diese Denke ist kompletter Quatsch, sorry. Wieso gibst du dir allein die Schuld?

    Es gibt soo viele Hunde, die unabhängig von dem Maß an Bockmist, den man so verzapft, super Vorzeighunde ohne Probleme werden. Und andere, an denen man sich die Zähne ausbeißt...da kann man noch so talentiert sein.

    Das gilt rasseunabhängig

    Aber eines muss noch: Fehlerfreies Lernen gibt es nur im Labor. In einer Umwelt, in der es zig Faktoren gibt, die man nicht kalkulieren kann bis sie tatsächlich passieren, ist es unmöglich fehlerfrei zu agieren.

    Der derzeitig wissenschaftliche Konsens (da gehen komplizierte Berechnungen in der neural network Forschung voraus) ist, dass trial and error die schnellere und effektivere Lernform ist

    Es sollte ja wohl ein leichtes sein, eine solch kurze Sequenz einigermaßen objektiv besonders im Hinblick auf autonome Stresssignale, Konfliktzeichen und Intentionsbewegungen die Furcht indizieren zu beschreiben.

    Alles andere ist genauso ein Hokuspokus wie wenn Ceasar Millan irgendwas von Energie und ruhigen unterwürfigen Hunden schwafelt bzw. ein tolles Beispiel von conirmation bias.