Das Wobbler Problem gibt es auch bei Show Pointern mit extremen Schwanenhälsen
(Beispiel für die Physiologie)
Das Wobbler Problem gibt es auch bei Show Pointern mit extremen Schwanenhälsen
(Beispiel für die Physiologie)
Wenn ich mir als Laie den Dobermann anschaue frag ich mich halt wo der Hals nun so besonders sein soll das er Schwierigkeiten machen soll.
Einige Faktoren (aus der Diss)
ZitatDie Schwankungsbreite der berechneten Quotienten aus dorsaler und ventralerWirbelkörperlänge ist beim Dobermann auffällig groß. Bei einzelnen Patientenerreicht der sechste Halswirbel annähernd die doppelte Länge im Vergleich zuC7, während bei anderen der siebte Halswirbel länger ist als der sechste
ZitatWährend das Verhältnis bei allenanderen untersuchten Rassen von C3/4 nach C5/6 zunimmt, um sich ab C5/6bis C6/7 wieder zu verkleinern, vergrößert sich beim Dobermann das Verhältnisder dorsalen und ventralen Längen bis zum sechsten und siebten Halswirbel,um sich erst von C7 zu T1 wieder zu verkleinern
ZitatDurch den ungewöhnlich langen fünften und kurzen siebten Halswirbel beiHunden der Rasse Dobermann ist eine biomechanische Fehlbelastung,insbesondere der Bandscheiben zwischen C5 bis T1 denkbar, wobeiAuswirkungen auf weiter kranial gelegene Disci intervertebrales durchveränderte Hebelkräfte ebenfalls möglich sind.
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Wäre interessant, wo die ganzen Wobbler Hunde dann stecken...
Ich kenne in all den Jahren genau 4 Tiere bei denen Wobbler diagnostiziert wurde.Aber nach er Logik müsste bei ständiger Überlastung des lumbosakralen Übergangs eher die CES Neigung steigen.
Das sind doch zwei völlig getrennte Probleme/Problemstellen?! Wie kommst du da zur Annahme einer verknüpfenden Logik?
In der Diss stehen die dobermannspezifischen anatomischen Auffälligkeiten der HALSWIRBELSÄULE.
Die Überlastungen gewisser Strukturen durch den Passgang ist rassenunabhängig und relevant für die Lendenwirbelsäule.
Zur Prävalenz
ZitatIt was found that 48.8% of the dogs investigated had some abnormal radiological sign associated with wobbler disease
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16031787
Aber bei deutschen Dobis ist das natürlich gaaanz anders
Bezüglich Wobbler
ZitatAus unseren Ergebnissen kann der Schluss gezogen werden, dass der Dobermann durch die typische Wirbelmorphologie und erhöhte Beweglichkeitder Halswirbelsäule eine Prädisposition zur Entwicklung des Wobbler Syndroms besitzt. Die Prädisposition kann radiologisch dargestellt werden.
ZitatIn Verbindung mit den Abweichungen von der anatomischen Normalform der Halswirbel bei Hunden der Vergleichsgruppen muss davon ausgegangen werden, dass nicht nur einzelne Tiere, sondern die Rasse Dobermann in ihrer Gesamtheit für die Entstehung des Wobbler-Syndroms prädisponiert ist. Ob der Dobermann amWobbler-Syndrom erkrankt, ist demnach nur abhängig von zusätzlichen negativen Einflüssen und damit prinzipiell eine Frage der Zeit.
http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/…-2002-09-17.pdf
Passgang geht immer mit einer verstärkten Belastung des LSÜs einher
Mein jetziger Trainer ist kein richtiger Trainer.. Beziehungsweise hat kein Studium oder dergleichen absolviert.
Du weißt schon, dass es weder ein offizielles Studium oder eine Ausbildung für "Hundetrainer" gibt..?
Zitatalso ich hab meine jetzige am anfang nie geschumpfen fürs reinmachen, später war ich leider gefrustet und hab dann doch mal ein schnauziges oder auch einfach nur ruhiges "nein" gesagt,
Sehr souverän...
Also bei dem Sitzpfiff würde ich darauf achten, dass der Hund immer frontal zu dir ausgerichtet ist. Ansonsten hast du später beim Einweisen ein großes Problem. Die Reaktionszeit ist aber sehr gut!
Also, Whippets sind ja ähnlich gebaut, dürre lange Beinchen, ein sehr schmaler, recht langer Hals und Temperament haben sie draußen auch.Da gibts halt sehr oft Bänderprobleme wenn der Besitzer der Typ "Leine ab, machmal" ist und der Hund dann losfetzt wie irre weil er sonst nicht genügend freie Bewegung bekommt.
Ein Hund der an sich körperlich ausgelastet ist kann und wird die verschiedenen Untergründe auf seine Art testen und eben nicht blind losfetzen als gäbs kein Morgen.
Das ist doch eine völlig andere Ausgangslage. Ich kenne fast keinen DV Hund, der nicht massiv passt.
Generell stimmen meine Beobachtungen ziemlich genau mit @JarJarBinks überein.
Welche Erfolge hat Cardassia denn bisher im Sport (hab das nicht so verfolgt..)?
Ich mag Chihuahuas und hätte gern einen. Definitiv eine meiner Lieblingsrassen und bei ordentlicher Zucht/Aufzucht haben sie häufig ein ganz tolles Wesen und sind gut motivierbar.
Aaaber, durch die kleine Größe sind sie einfach superempfindlich. Ich müsste die anderen Hunde immer trennen beim Alleinebleiben und sie dürften nicht miteinander spielen.
Das geht dann für mich schon in den Grenzbereich zur Qualzucht.
Patellaluxation seh ich leider bei fast allen Chihuahuas, die mir begegnen.