Beiträge von dragonwog

    Okay. Also meiner wiegt eigentlich 45kg. Aber durch den Krankheitsverlauf hatte er vor zwei Wochen nur noch 34kg. Wieviel es jetzt gerade ist, keine Ahnung. Wir wiegen am Montag wieder :)

    Früher hatte ich immer um die 2000 kcal gefüttert. Jetzt gerade sind es 3000kcal. Wohlgemerkt er ist nicht gesund...vermutlich füttere ich viel mehr, weil er nicht genügend Nährstoffe rausziehen kann und momentan natürlich auch deutlich zunehmen muss.

    Der 30 plus Kilo Vizsla bekommt auch ca 2500 kcal

    Und ja, meinen Hunden schmeckts einfach besser, wenn das Futter warm und ordentlich gewürzt ist

    Wenn man ein Verhalten ändern will hat man ja nur die Option, ein anderes ALterntivverhalten, welches an die Stelle des unerwünschten treten soll, zu belohnen und das unerwünschte dadurch "verschwinden" zu lassen oder abzustrafen.

    Sprich..

    Ungewünschtes Verhalten: Hund pöbelt an der Leine bei Hundesicht

    Gewünschtes Verhalten: Hund hält die Klappe an der Leine bei Hundesicht
    ...das muss halt belohnt werden, damit Hundi auf diese Alternative zurückgreift

    Also muss man sich zwangsläufig darüber Gedanken darüber machen, wie und womit man den Hund belohnt, damit das Alternativverhalten auch wirklich "lohnenswert" für den Hund ist.

    Oder beim Üben eines sicheren Rückrufs...wenn ich weiß, dass Hundi gern schnüffelt und buddelt, dann kann ich als Belohnung durchaus mal ne kleine Wurstspur legen und suchen lassen oder einen Pansenstängelchen im Maulwurfshaufen versenken..

    Wenn das Bohei um die Belohnungsliste allerdings solche Ausmaße annimmt, dass man sich bei der hauptsächlichen Belohnung mit Futter als Hundehalter zweiter Klasse fühlen muss (weil positive Verstärkung ja so viel mehr als ein Keks ist und man den Hund ja soo viel toller mit hinterhergeworfenen Silben ala "Schnüffeln, Scannen blah" belohnen kann |) ) dann läuft da meiner Meinung nach was schief.

    Wenn der Hund kein Futter mehr nehmen kann, ist er situationsbedingt sehr gestresst..


    Der Hund, der da im Sinne einer Belohnung einen Dummy herumträgt (und nicht im Sinne von Management als Erregungsabbau), sprich so, dass das wirklich verhaltensverstärkend wirkt...sorry, da glaub ich nicht dran.

    Das ist mein ganz persönliches Problem mit der Liste..die Diskrepanz zwischen Wunschvorstellung und Realität.

    redditor?

    Also prinzipiell denke ich, dass ein Hund gut zu euch passen würde (mal so grob via der angegebenen Lebensplanung beurteilt).

    Ansonsten sehe ich eher die Schwierigkeiten in Sachen Säugling plus jungem Hund. Das kann beides enorm stressig werden und ich halte das für keine gute Idee.

    Als günstiger sehe ich da den Einzug eines erwachsenen Hundes.
    Im DRC oder LCD (nur von dort sollte der Retriever stammen) gibt es ältere Hunde, die ein neues Zuhause suchen.

    Die Rassewahl halte ich im Anbetracht der Familienplanung für super!

    Sunnys Vater wird auch jagdlich geführt, inzwischen wohl sehr selten bei Welsh Terriern. Er hat angeblich auch irgendeinen Champion-Titel erjagt, aber das habe ich nie nachgeprüft. Ihre vorige Besitzerin hat sie von daher jedenfalls nie frei laufen lassen, aus Angst, dass die Gene durchschlagen. Dabei ist sie eigentlich handzahm - klar läuft sie Spuren ab oder guckt mal in Mäuselöcher, aber sie ist dabei jederzeit ansprechbar.

    Es gibt keine "Champion" Titel bei den hiesig geführten Jagdhunden (Ausnahme Vorsteh und Apportierhunde auf Field Trials)