Nein, ein Hund brauch kein Fleisch zum Überleben.
Unsere zu großen Teilen vegetarisch ernährten Hunde suchen auch draußen nicht nach Kadavern...so ein Quatsch. Wenn man ihnen die Wahl zwischen einer Putenkeule und einem Stück Tofu lässt, entscheiden sie sich nach wie vor für den Tofu...
Das nehme ich aber nicht als Grundlage für die Rationsgestaltung, denn ginge es nach ihnen, würden sie sich nur von Schokolade und Brötchen ernähren.
Anyway, es ist absolut möglich, einen Hund gesund im ernährungsphysiologischen Sinne mit einer vegetarischen Diät zu ernähren. Bei einer veganen Ernährung bewegt man sich wieder in einem Grenzbereich, aber es ist nicht unmöglich bei größerem Aufwand und nicht unerheblichen Kosten.
Man muss halt die Bedarfswerte der Mikro und Makronährstoffe beachten und bei der veganen Fütterung wegen der schlechteren Bioverfügbarkeit der Nährstoffe über den ermittelten Bedarf hinaus füttern
An einer ausgewogenen vegetarischen Fütterung gibt es überhaupt keinen Kritikpunkt, da geht mir persönlich "die Hutschnur" hoch bei Behauptungen, Fleisch sei essentiell für den Hund...ist es eben nicht