Beiträge von dragonwog

    Ich sagte nie, dass Sturheit selten ist - sondern "so eine Sturheit", bezogen auf dein Beispiel.Die Sturheit der Eurasier zeigt sich meiner Erfahrung nach anders :smile:
    Auf meine Fragen bist du nicht eingegangen :???:

    Sorry, hab dich falsch verstanden. Das ist natürlich ein Extrembeispiel, aber generell ist die Rasse AFAIK wenig kooperativ.

    Umweltänderungen...na Änderungen in der Umwelt halt...in Art und Intensität variierende Stressoren, die Adaption nötig machen.

    Meine Eurasier Stichprobe enthält ausschließlich VDH Tiere, wie groß die Dissidenzszene bei der Rasse ist, ist mir nicht bekannt

    Achso..noch zur Sturheit ...ja ich empfinde sie auch als "stur". Ein mir bekannter Eurasier hat sich über eine halbe Stunde lang gewehrt, kurz auf der linken und nicht der rechten Seite des Weges zu gehen, wie er es gewohnt ist. War das ein Drama. Aber..die Kategorie bzw. Eigenschaft "Sturheit" ist ja sehr vermenschlicht. Ich denke eher, dass die Tiere größere Probleme mit Umweltänderungen haben, eine Eigenschaft, die für Familienhunde äußerst wichtig ist. Bei einigen Ausgangsrassen (ChowChow z.B.) wurde aber auf adaptive Fähigkeiten nicht wirklich Wert gelegt, kein Wunder, dass dann sowas rauskommt. Ich denke nicht, dass es den Hunden damit gut geht.

    Die mir bekannten Eurasier haben im Vergleich zum Spitz deutlich mehr Jagdmotivation, sind sehr unkooperativ (während man mit dem Spitz lustig mit Belohnungen ewig arbeiten kann, sind dem Eurasier nordisch-typisch viele Sachen schnell "zu doof") und sie sind deutlich reservierter und abweisender gegenüber Fremden. Zusätzlich fällt mir zumindest oft ein Thema in Sachen Distanzunterschreitung auf.

    Ich kann nur für mein Umfeld sprechen: Da werden Junghunde mit Bedacht aufgebaut und DSH mit Froschgang gibt es da überhaupt nicht. Die LZ DSH laufen ganz normal.

    Und trotzdem öfter Probleme in Sachen lumbosakrale Stenose. Tritt bei dieser Rasse unabhängig vom LZ/HZ Gebäude häufiger auf. Auch bei nicht im SD geführten Tieren.

    Wenn ich sage, dass ich einen Hund "schön" finde, dann entspricht der halt meinem ganz persönlichen Schönheitsideal.

    Geht bei mir nicht mit irgend nem bestimmten Bemuskelungsgrad einher oder dem Pflegezustand, sondern dem Typ an sich. Finde z.B. einen frisierten Bichon Frise hässlich, ungepflegt mit Zotteln aber schön.

    Show Springer und Spaniel finde ich auch alles andere als ansprechend, egal wie toll gepflegt die sind. Die Working Varianten gefallen mir auch mit Kletten und Dreads.

    Wölfe finde so gar nicht ansprechend...sondern halt hässlich.

    Eigentlich ganz banal^^

    Esoterischer Humbug. Du weißt nicht ansatzweise, wie sich der Hund wesens- und gesundheitstechnisch entwickelt.

    Warum genau wollt ihr einen Hund , der zu Ressourcenverteidigung neigt, oft massive Probleme mit fremden Menschen und Hunden hat und das auch mit deutlichen Bissen unterstreicht?