Beiträge von dragonwog

    Naja, aber da die Threadsteller ganz bestimmt kein Teletak anwenden wollen (ich dachte die sind in D Verboten auch im Jagdgebrauch oder ist das eine Sonderregelung wie mit dem kuppierten Schwanz?) und auch sonst keine Schmerzstrafe (was ich voll verstehe), würde ich mir zumind. mal angucken, wie da das Down aufgebaut wird.

    Mehr als nicht funktionieren kanns ja nicht und dann muss eh ne andere Lösung her.

    kamue

    Du scheinst ja jagdlich unterwegs zu sein.

    Was ist den "Brauchbarkeitsprüfung auf Nieder- und Schalenwild in NRW" und "R/SwP (Vereinsschweißprüfung des DRC)" für eine Art zu jagen und wo würdest du den ungarischen Drahthaar einsortieren bei den Jagdgebrauchshunden (so rein aus interesse, auch gern per PN, wenn OT)?

    Das heißt, dass der Hund nicht zur anspruchvollsten Prüfung für Vorstehhunde (das gilt sowohl für Ungarische als auch Deutsche Vorstehhunde), der VGP, nicht angetreten ist.

    Um die Zuverlässigkeit des Downs in dem hohen Maß der Jagdhunde zu erreichen wird das bei so ziemlich allen in letzter Instanz mit E-Gerät abgesichert, wurde mir unabhängig voneinander von zwei Jägern erzählt.

    Also normaler Aufbau und wenn der Hund es auch in höheren Reiulagen kann nochmal mit Strom absichern damit der Hund sich auf jeden Fall immer fürs Ablegen entscheidet.

    Dh so super zuverlässig wird man das als Privathundhalter nicht hinkriegen weil man zum einen nicht gezielt an Wild üben kann und (hoffe ich zumindest) kein E-Gerät verwendet.

    Mit E Gerät oder Gerte. Also Gerte (bzw. Weidenrute), mit der der Hund dann auch geschlagen wird, damit wirklich massive Schmerzen mit dem "nicht sofortigen runtergehen" verknüpft werden.
    Und es muss regelmäßig nachgearbeitet werden.

    Es geht also auch ohne E-Gerät, aber über die Risiken und Nebenwirkungen des Verprügelns von Hunden brauch man glaub ich nichts groß zu sagen

    Damit alleine bekommt Du das Problem nicht in den Griff. Denn der Ruf rekrutiert sich nicht nur durch Medienpräsenz, sondern eben auch durch Mundpropaganda (Netzwerke). Wobei man hier anführen muss, dass es grundsätzlich nicht verkehrt ist, auch solche Themen in den Medien aufzugreifen. Man kann ja nicht hingehen und formulieren: "Medien sollen das Thema aussparen, dann passiert so etwas nicht mehr". Ja, Medienpräsenz kann das verschärfen. Aber warum?

    Mundpropaganda geht deutlich langsamer und ist auch oft regionaler.

    Natürlich KANN man Medienpräsenz nutzen. Dann MUSS man nur gewappnet sein. Und muss auch "Nein" sagen können.

    Ich weiß nicht, ob es Erfahrungen gibt - ob es Menschen gibt, die solche Hunde betreuen/resozialisieren, die wenig bis gar nix in den Medien machen - die einfach an entsprechender Stelle vernetzt (gibt es ja auch noch analog) sind. Wie sieht es bei denen aus?

    Erfahrungen von Verein mit quasi Null Medienpräsenz...jeden Tag! mehrere Anrufe sowohl von Privatpersonen als auch von Vereinen (Tierheime, Auslandstierschutzvereine) betreffs Hunde, die ganz dringend sofort schnell übernommen werden müssen (sonst oft Eutha). Wie das bei Medienpräsenz ist, will ich mir gar nicht vorstellen.

    Wenn man danach gehen würde...das ist ja ein Fass ohne Boden. Wenn man sich informiert, kommt man an entsprechende Stellen.

    In allen erwähnten Situationen gibt es Möglichkeiten...temporärer Dauermaulkorb, räumliche Trennung oder anderweitige Managemtmaßnahmen. Selbst wenn langfristig mehr Möglichkeiten geschaffen werden, einen Hund innerhalb weniger Stunden von heut auf morgen irgendwo unterzubringen wird auch in Zukunft zum Glück nicht möglich sein

    Ja aber es geht sehr häufig um das Wörtchen..."Status". Und sehr viele Hunde werden als "statusaggressiv" bezeichnet, und es wird auch konkret damit argumentiert, dass statusaggressive Hunde in der Hierarchie aufsteigen wollen, und deswegen an zahlreichen Auslösern "Konflikte aufmachen" um dann ihren höheren! Status zu demonstrieren. Ist nichts anderes als die Rangtheorien mit hübschen neuen Wörtern.