Beiträge von dragonwog

    Ja, das hatten wir schon etliche male.....ist zu spät und der Hund hat überlebt.

    Der Mann kann sein was er will aber, für mich, kein Tierkiller....also habe ich keine Angst.

    Hätte er jetzt gesagt da ist XY und Z drinnen, was hätte ich dann gewonnen, hätte ich das überprüfen können?

    Überprüft ihr jedes Medikament und wenn ja, wie macht ihr das?

    Indem ich Medikamente gebe, die klinisch mit dem RCT Standard an zuvor vielen Tieren auf ihre Wirkung und Nebenwirkungen hin geprüft worden sind. Das muss ich nicht immer selbst machen, das wurde dann bereits an genug Tieren getestet.

    Dafür gibt es Tierärzte und Tierheilpraktiker, die nachweislich schädigende Substanzen in Hunde kippen lassen

    Dem Pointer wurden heute nach dem Röntgen (wichtig, da hat man einen weiter unten zersplitterten Zahn entdeckt) diverse Zähne gezogen und eine Zahnsanierung durchgeführt sowie diverse Knubbel aus am Zahnfleisch entfernt (die sich hoffentlich als gutartig heraustellen werden)

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    das ist ja wirklich ungewöhnlich. Hunde werden wg eines nicht näher spezifizierten beissvorfalls eingzogen und einfach so ohne was weitervermittelt? Die Auflagen können doch auch von den hh erfüllt werden?

    Nein, da muss schon mehr passieren, wie du schon beispielsweise erwähnst...mehrfacher Verstoß gegen Auflagen (z.B. wiederholte Beißvorfälle nach Auflagen wie Maulkorb- und Leinenpflicht).

    An welcher Stelle habe ich gesagt dass die Hunde einfach einzogen werden? Und dass die so einfach weitervermittelt werden? Ich schrieb doch bereits dass manche Halter sogar klagen und die Tiere dann wegen Streitigkeiten bezüglich des Eigentums ewig lange nicht vermittelt werden können? Zeig mir bitte Mal entsprechende Stellen, an denen ich entsprechendes geschrieben haben soll.

    Nein, es gab teilweise richtige Dramen, weil Besitzer durch eine behördlich angeordnete Fortnahme ihren Hund nicht in ein präferiertes Tierheim des benachbarten Landkreises bringen durften. Und ganz ehrlich...da es in weiteren Gemeinden nicht besser aussieht, glaube ich nicht an spezielle Unfähigkeiten von Hundehaltern in den neuen Bundesländern. Das macht doch sachlich gar keinen Sinn. Ich denke eher, dass zu deiner Zeit analog zu den anderen Tierheimen eben weniger solcher Fälle auftraten. Welches Tierheim und welchen Landkreis hast du denn damals betreut?

    Ähm...in z:B. Leipzig Stadt sind es monatlich mehrere Fälle, LK Weimarar Land auch wesentlich mehr als drei Stück in 4 Jahren

    Monatlich mehrere behördliche Sicherstellungen wegen Beißvorfall?

    Was geht bei euch da oben bitteschön ab? Das haben wir nicht mal in München und Umland und das trotz einer der strengsten Landeshundeverordnungen des LAndes?

    https://www.tierheim-leipzig.de/Project/robin/

    https://www.tierheim-leipzig.de/Project/armani/

    https://www.tierheim-leipzig.de/Project/kira/

    https://www.tierheim-leipzig.de/Project/lucky/

    https://www.tierheim-leipzig.de/Project/pelle/

    https://www.tierheim-leipzig.de/Project/sammy/

    Hier nur eine Auswahl der Tiere aus Einweisungen nach Beißvorfällen von 2019, sind noch nicht alle online, weil bei vielen noch nicht die Eigentumsverhältnisse geklärt sind und noch Verfahren ausstehen (das kann sich ja manchmal über Jahre hinziehen). Der restliche Anteil setzt sich aus Hunden zusammen, deren Besitzer nicht die Auflagen zum Führen gefährlicher Hunde besitzen. "Einfache" Hunde sind wohl mittlerweile dort innerhalb weniger Tage weg, die Einweisungen nach Vorfällen nehmen zu (Aussage Tierheimleiterin)..achso und einige weitere Einweisungen aus 2019 sind auch schon vermittelt.

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass da vom Amt so viele beschlagnahmte Hunde kamen.

    Keine Ahnung, wie groß der LK dort ist, aber wenn ich mal auf meine aktive Zeit zurückschaue, hatten wir in vier Jahren gerade mal drei Hunde, die nach einem Beißvorfall sichergestellt wurden.

    Daher glaube ich es einfach nicht, dass da ständig das zuständige Amt bei ihr vor der Tür stand und da bissige Hunde abgeladen hat. Außer die haben dort überdurchschnittlich aggressive Hunde und überdurchschnittlich unfähige Hundehalter.

    Ähm...in z:B. Leipzig Stadt sind es monatlich mehrere Fälle, LK Weimarar Land auch wesentlich mehr als drei Stück in 4 Jahren

    Grad zufällig bei FB entdeckt, dass ihre auf der Website aufgeführte Mitarbeiterin ab Oktober in nem anderen Tierheim arbeitet. Steht sie jetzt dann also bald komplett alleine (zumindest für die Außenwelt) da? :ka: und warum versünnisiert man sich so plötzlich :???:

    Vielleicht kommt ja bald jemand daher, der ebenso erfolgreich zahlreiche Projekte in den Sand gesetzt hat , dafür aber umso mehr Groupies besitzt. santa-hat-dog-face

    Letzteres unterschreibe ich.

    Und zu Ersterem - aus meiner ganz individuellen Erfahrung heraus: Es gibt leider nun mal sehr wenige Menschen, die richtige Kaliber aufnehmen und konsequent mit ihnen trainieren, anstatt sie wegzusperren. Ich persönlich habs nicht so mit Druck und hartem Durchgreifen in der Hundeerziehung. Ich würde mir aber auch keinen ernsthaft menschenaggressiven Hund dauerhaft ans Bein binden wollen, hätte da schon bei ernsthafter Artgenossenaggression meine Probleme.

    Ist mit ein Grund, warum ich nicht urteilen mag. Ich war nicht für diese Hunde da. Die meisten anderen auch nicht. Sie schon. Aus welchen Motiven auch immer, von denen weiß ich nichts. Und damit ist man halt wieder beim Dilemma.

    Von der gemütlichen Couch mit den zwei eher netten Familienhunden aus urteilt es sich halt auch leicht.

    Aber auch da gibt es Unterschiede...zwischen Mal Blocken, Mal mit was bewerfen, selbst Mal treten ...und absolutem Vermöbeln.

    Und eine tierschutzrelevante Haltung ist nunmal tierschutzrelevant. Da spielen konkrete Erfahrungen keine Rolle. Analog ist auch Kindesmisshandlung stets zu kritisieren...nicht nur dann, wenn man selbst Kinder hat.