Beiträge von dragonwog

    Mir hat kürzlich ein Biologe und Schäfer (Gerd Leder) erzählt, dass Altdeutsche Hütehunde wie Strobel, Harzer Fuchs und Co. ihr Leben lang nur Getreide mit Wasser bekommen. Also von Welpe an nur Wasser und aufgeweichte Haferflocken oder Brot/Teigreste. Wenn dann Mal Lammzeit ist, kriegen sie auch Nachgeburten, aber jeweils nur für eine kurze Zeit.

    Die Welpen und Junghunde dieser Rasse würden nicht Calzium, Protein oder Fett/Fettsäuren in einer bestimmten Menge benötigen. Brot bzw. Getreideflocken wären alles was diese Hunde lebenslang brauchen.

    Ich kann mir das so gar nicht vorstellen??

    Haben eure alten Hunde auch so plötzlich "aufploppende" kleine Knubbels auf der Haut? Die wachsen ziemlich schnell und sind hart.

    Es interessiert mich, weil Caron immer wieder mal irgendwo so ein Stecknadelkopf kleines Ding hat. Das stört dann und wird abmontiert - beziehungsweise würde er es gerne abmontieren.Wird natürlich verhindert. Es geht dann mit der Zeit wieder weg.

    Ja und nachdem wir die Horrordiagnose vom Spaniel bekommen haben wird jeder der Knubbel feinnadelaspiriert. Bisher unter zig Knubbeln nie was bösartiges. Die Dinger die wieder verschwinden sind hier Alterwarzen

    Danke, naijra . Ja, so ungefähr, außer

    Das Tiere nicht loslassen könnten, war tatsächlich sehr unglücklich formuliert, gemeint dürfte sein, dass ein Hund mit tiefer Bindung an den Halter spürt, dass DIESER nicht loslassen will, und daher Schmerzen und Leiden versteckt.

    Ich habe das mit dem Loslassen tatsächlich genau so gemeint, wie ich es geschrieben habe und glaube, dass Tiere u.a. deshalb oft eingeschläfert werden müssen.

    Ich weiß nicht, wo jetzt der Affront ist. :ka:

    Und ich habe absolut keine Lust mich so dumm von der Seite anmachen zu lassen, weil jemand meine Ansicht nicht in den Kram passt oder seinem Weltbild nicht entspricht. (Nicht auf dich bezogen).

    Ok dann hab ich es doch nicht so falsch verstanden. Genau den Punkt finde ich eben kritisch. Dieses "natürliche Sterben" vs. "einschläfern MÜSSEN" wertet unberechtigt das eine auf und das andere ab. Glücklicherweise gibt es bei Tieren die Möglichkeit, sie eben nicht unnötigerweise leiden zu lassen. Den Besitzern dann noch verdeckt Vorwürfe zu machen in Richtung "du kannst nicht loslassen, deswegen muss dein Hund jetzt eingeschläfert werden und schläft nicht friedlich zu Hause ein" finde ich persönlich nicht schön. Die höhere Quote an Einschläferungen entsteht nicht zuletzt aufgrund der höheren ethischen Standards und der Wahrnehmung von Tierleid. Der allerallergrößte Teil der Hunde wird irgendwann eingeschläfert werden müssen...aus medizinischen Gründen und solchen die das Tierwohl betreffen.

    Edit by Mod

    Ganz im Ernst..ich verstehe diesen "Natur-Euphemismus" nicht. Nun willst du ja nicht mehr antworte, dein gutes Recht, aber ich kann nicht nachvollziehen, was "wir" (wer soll das überhaupt sein..die Gesellschaft? Hundehalter? Hundehalter welchen Jahrzehnts?) verlernt haben sollen.

    Aus Tierarztpraxen kommt sehr sehr häufig die Rückmeldung, dass eben zu lange gewartet wird mit der Euthanasie. Mehrere Bekannte und Freundinnen sind durch solche wirklich wöchentlich stattfindenden Erfahrungen in ihren Praxen total belastet. Häufig wird der absolut todkranke Hund dann nochmal zum "Verabschieden" mitgenommen und den Tierärztinnen ist klar, dass sie ihn nicht mehr wiedersehen und er qualvoll zu Hause verendet.

    Wir haben das natürliche Sterben und sterben lassen verlernt. Tieren fällt es glaube ich auch schwer loszulassen, weil sie ihre Besitzer nicht allein lassen wollen.

    Sorry aber was ist das denn für ein Schmus?! Wir haben das "Sterben lassen" verlernt, weil man heutzutage nicht mehr unbeteiligt zuschaut, wie ein Hund erstickt oder anderweitig langsam qualvoll verendet sondern rechtzeitig euthanasiert? Ist dir also ein langer Leidensweg für den Hund lieber, so als toller Lernprozess? Zurück zur Natur? Hast du schonmal einem erstickenen Hund zugeschaut?