Beiträge von dragonwog

    Nen Hund der den TA fressen will, damit kann man leben, ein Hund der beim Aufreger anfängt mich fressen zu wollen ist da eine ganz andere Nummer.

    Aber ist das bei Schäferhunden wirklich so selten?

    Mein Rüde (nicht von Welpe ab bei mir) würde das auch machen. Nicht so extrem wie Nova, aber Maulkorb braucht es trotzdem in vielen Situationen.

    Dass rückgerichtete Schnappber bei der Bezugsperson über ambulant versorgbare Wunden hinausgehen, würde ich nicht als gewöhnlich für Schäferhunde bezeichnen, dann wären entsprechende Rassen ja gar nicht haltbar

    Achso und falls von Interesse...es gibt keinen! wissenschaftlichen Beleg für die Wirksamkeit der Goldakpunktur über Placebo hinaus. Wäre es mein Hund würde ich intensive Physiotherapie mit ihm machen und ganz viel Gerätetraining zum Muskelaufbau (gibt auch hier einen Thread dazu), aber nur mit engmaschiger Anleitung.

    PPS: Ihr tut mir Leid, genauso ging es mir vor 12 Jahren :/, man fühlt sich einfach nur noch verloren

    Alsoo...Röntgenbild meines Pointers....1. Arzt....sofort operieren, HD E (er wollte dreifache Beckenosteotomie durchführen)....2. Arzt Tierklinik Leipzig, orthopädische Sprechstunde...nicht schlechter als B-Hüfte, zusätzliches Distraktionsröntgen...sieht gut aus...3. Arzt Goldakpunktur Mensch.:C Hüfte bis D--sofort Goldakupunktur...offizielles Gutachten vom für Pointer zuständigen Tierarzt: B Hüfte, Obergutachten B Hüfte...


    Hund war bis zum 12. Lebensjahr arthrosefrei, wie es jetzt ist, weiß ich nicht.

    Man muss auch fairerweise sagen, dass ich bei doch einigen Kandidaten von den Züchtern nicht erwarten würde, sie zurückzunehmen. Gerade bei den Hunden, die eben nichtmal von der Bezugsperson nach Monaten gefahrlos gehändelt werden können, muss man halt eine Anlage aufbauen, für Urlaubsbetreuung sorgen usw. Kann man meines Erachtens nicht vom jedem Züchter ewarten. Vor einiger Zeit wären solche Hunde dann halt auch einfach eingeschläfert worden. Jetzt werden sie halt zunehmend irgendwo verwahrt.

    Beispiel: Rottweiler von sehr renommiertem Arbeitslinienzüchter...trotz kompententer Sporthände dreht dieser völlig am Rad. Züchter und Besitzer sind sich einig, dass Eutha das Beste wäre. Aber nein, es kann ja nicht sein, was nicht sein darf und übermäßig enthusiastische Leute wollen den Hund "retten". Stellt sich heraus, dass sie den Hund nicht nur nicht retten können, sondern nichtmal aus seiner Box kriegen. Sämtliche Stellen für ebensolche Hunde wurden abtelefoniert, eine hat ihn übernommen. Joa der Hund ist absolut unführbar, sprich, auch nach Monaten kann eine Einzelperson ohne zusätzliche Sicherung keinen Maulkorb draufkriegen und er vegetiert jetzt halt so vor sich hin. Superleistung... Warum sollte der Züchter diesen Hund zurücknehmen?

    Bezüglich dieser ganzen "Resozialisierungsgeschichten" und Verwahranstalten (damit meine ich nicht die seriösen Stellen mit gutem Personalschlüssel) habe ich kürzlich ein paar sehr treffende Worte gelesen

    Zitat

    Most rescue hoarders are female, intelligent, articulate, driven, media wise, good at accumulating animals, litigious—and excruciatingly hard to stop. In large part that’s because we all enable them. To understand how a self-proclaimed “savior” of animals becomes the prime agent of their misery is to explore the intersection where personal pathology meets the public’s blind faith that there’s an easy, happy ending for our society’s endless stream of discarded, sick, stray, overbred, takes-up-too-much time, shouldn’t-have-been-born dogs and cats. Everything will be OK, we tell ourselves, as long as they get out of the shelter alive.

    https://www.lamag.com/longform/when-is-a-rescuer-a-hoarder/