Beiträge von dragonwog

    Dann aber lokal bei dir begrenzt. Einige Vereine für dich ich Notpflegestelle war, haben schon immer viele Katzen importiert, z.B. Streunerhilfe Bulgarien. Auch bei südlichen Vereinen. Also zumindest in den letzten Jahren

    Welches Buch würdet ihr für „mein Hund hat Spaß an Dummy, ich möchte das mit Hand und Fuß aufbauen, muss aber nicht sehr ambitioniert einen Blumentopf gewinnen“ empfehlen?

    Wäre da das „Dummyfieber“ Buch geeignet? Oder lieber dir Retrieverschule?

    Ich hab schon Lust auf Herausforderung und einen sauberen Aufbau. Es soll bei uns beiden aber immer eher um eine ab-und-zu Beschäftigung gehen und was nicht klappen will, wird nicht so eng gesehen.

    DVD von Imke Niewöhner

    Bonnie ist sehr träge, läuft nur hinterher, statt vorne weg. Vllt liegt es auch daran, dass sie älter wird. Die wird im August 3 Jahre und ich habe de öfteren gehört, dass sie ab diesem Alter ruhiger werden...

    Ansonsten wie immer

    Was ist Bonnie denn für eine Rasse? Mit 3 nur hinterherlaufen klingt jetzt mit Ausnahme von sehr schweren Rassen wie Mastiff oder anatomisch eingeschränkten Rassen eher ungewöhnlich.

    Also das mit dem Zusammenreißen und anschließend schlechter werdenden Frustrationstoleranz bzw. Inhibitionskontrolle ist die ego depletion Theorie (oder Löffelchentheorie oft im Zusammenhang mit Hund genannt). Die trifft aber so nicht zu (es gibt einfach ganz viele andere Variablen/Mediatoren, welche die Impulskontrolle beeinflussen. Ich weiß, dass einige Trainer/innen das so verbreiten und ich hab z.B. den Pointer früher an der Leine ziehen lassen, damit die Impulskontrolle dann im Wald ausreicht und versucht, frustrierende, impulskontroll-benötigende Aufgaben im sonstigen Alltag auf ein Minimum zu reduzieren.

    Auch wenn angenommen wird, dass das Maß Inhibitionskontrolle/Frustrationstoleranz zu großen Teilen durch die Genetik beeinflusst wird, kann sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wie Befunde zeigen durch Training erhöht werden. Also zu deiner letzten Frage: https://link.springer.com/article/10.1007/s10071-018-1224-9

    Zitat

    Inhibitorische Kontrolle ist eine Sammlung verschiedener Prozesse, die darauf abzielen, impulsive Reaktionen in unangemessenen Situationen zu unterlassen. Es gibt Hinweise darauf, dass die inhibitorische Kontrolle bei Hunden durch den Domestikationsprozess beeinflusst wird, aber auch Erfahrungen während der Ontogenese könnten ein wichtiger Treiber beim Erwerb der inhibitorischen Kontrolle sein. Ziel der Studie war es, die Leistung von stark trainierten Hunden (z. B. Wasserrettungshunden) und Familienhunden in der A-nicht-B-Aufgabe zu vergleichen. Bei diesem Verfahren müssen die Tiere ihren Drang hemmen, zu einem zuvor verstärkten Ort zu gehen. Die Ergebnisse zeigten, dass die trainierten Hunde weniger Fehler bei der Aufgabe machten als die Familienhunde, was auf eine bessere inhibitorische Kontrolle hindeutet. Dieses Ergebnis könnte darauf hinweisen, dass die inhibitorische Kontrolle eine flexible Fähigkeit ist, die von ontogenetischen Prozessen wie der Trainingserfahrung beeinflusst wird.



    Wie man Frustration vermeidet? In dem man halt die ganze Umwelt so strukturiert, dass der Hund wenig gefrustet wird. Nur auf Wegen gehen, in denen die Ablenkung und kritische Umweltreize minimiert sind, Hundebegegnungen ganz stark managen (aka Umdrehen bevor es den Hund überfordern könnte), immer nur ganz kleinschrittig und gezielt an Auslöser herangehen, sensorische Diät für den Hund usw.