Hm aber im Gegensatz zu Librela erhöht CBD die Leberenzyme. Librela ist auch ein jahrelang in RCTs gut überprüftes Medikament.
Beiträge von dragonwog
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Bonadea Wie gesagt, da widerspreche ich Dir nicht. Den Zusammenhang mit Corona sehe ich hier tatsächlich eher nicht, diese Kritikpunkte treffen den Auslandstierschutz schon seit Jahren.
Ich habe noch nicht so viele Zahlen zu der Entwicklung der Haustierhaltung in 2020 gesehen. Aber - ohne Gewähr, wie gesagt, wirklich Stichhaltiges habe ich noch nicht. Die, die ich gesehen habe, deuten eher darauf hin, dass man eher von einer kleinen „(Papier-)Welle“ als von einer richtigen „Schwemme“ sprechen kann. Es gibt eine erhöhte Nachfrage. Die kurbelt aber vor allem die Preise an, soweit ich das bisher verfolgen konnte.
Hier mal ein Beispiel für frei Verfügbares (aber noch nicht wirklich Aussagekräftiges):
Ich habe keine stichhaltigen Zahlen, weil ich natürlich keine Studie darüber führe.
Aber die Schwemme an Neuanschaffungen egal ob aus dem Ausland oder vom Vermehrer, die uns und viele andere Tierärzte aktuell überrollt kann kein rein subjektiver Zufall sein.
Mittlerweile sind es ja nicht nur Hunde. Ich bekomme aktuell sogar regelmäßig Katzen aus dem Ausland präsentiert - "Tierschutz". Das war vor Corona defintiv eine ganz ganz seltene Ausnahme. Mittlerweile scheint das aber gängig zu sein, Katzen aus Spanien, Ägypten und auch aus Rumänien etc. zu importieren.
Dann aber lokal bei dir begrenzt. Einige Vereine für dich ich Notpflegestelle war, haben schon immer viele Katzen importiert, z.B. Streunerhilfe Bulgarien. Auch bei südlichen Vereinen. Also zumindest in den letzten Jahren
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Also hier wird gerne Greta gefressen, Lebensvreude und Vegdog Green Crunch
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Welches Buch würdet ihr für „mein Hund hat Spaß an Dummy, ich möchte das mit Hand und Fuß aufbauen, muss aber nicht sehr ambitioniert einen Blumentopf gewinnen“ empfehlen?
Wäre da das „Dummyfieber“ Buch geeignet? Oder lieber dir Retrieverschule?
Ich hab schon Lust auf Herausforderung und einen sauberen Aufbau. Es soll bei uns beiden aber immer eher um eine ab-und-zu Beschäftigung gehen und was nicht klappen will, wird nicht so eng gesehen.
DVD von Imke Niewöhner
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Bonnie ist sehr träge, läuft nur hinterher, statt vorne weg. Vllt liegt es auch daran, dass sie älter wird. Die wird im August 3 Jahre und ich habe de öfteren gehört, dass sie ab diesem Alter ruhiger werden...
Ansonsten wie immer
Was ist Bonnie denn für eine Rasse? Mit 3 nur hinterherlaufen klingt jetzt mit Ausnahme von sehr schweren Rassen wie Mastiff oder anatomisch eingeschränkten Rassen eher ungewöhnlich.
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Ich war damals sehr froh über das Dogforum, denn im Polar Chat wurde man dafür, diesen völlig hanebüchenen Müll auch als solchen zu bezeichnen, eingestampft und ein guter Teil der Mitschreibenden hatte das für bare Münze genommen. Hier im Forum wurde das Thema deutlich kritischer gesehen (mit ganz wenigen Ausnahmen).
Ansonsten: Haarseife

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Pechschwarzer Kot auch in kleinen Mengen bei gleichzeitiger Gabe von NSAIDs ist immer ein Grund für sofortigen Tierarztbesuch
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flying-paws - okay, ich bin da in sofern bei dir, (und bei dir KayaFlat) dass der Hund dann eben irgendwann keine Erwartungshaltung mehr aufbaut, wenn ich Würstchen auf den Boden lege. Aber wenn ich mal Würstchen auf den Boden lege, die gegessen werden dürfen und mal Würstchen auf den Boden lege, die dann wieder kommentarlos abgeräumt werden, dann bleibt der Hund ja trotzdem in der Erwartungshaltung und das erzeugt doch ggf. mehr Frust als nützlich?
Es geht hier ja um bewusstes und inszeniertes Training.
Hier ist zum Beispiel auch allen Hunden klar, mein Essen ist mein Essen. Da hat niemand Frust weil niemand erwartet, dass es was gibt.
Aber das übertragen nie mitnichten auf irgendwelche anderen sinnvollen Zusammenhänge. Und ich glaube, das würden sie auch nicht, wenn ich ihnen ständig etwas auf den Boden legen würde, was sie dann nicht haben dürften.
Erstrecht hilft mir das nicht bei Eichhörnchen. Oder beim Alleinebleiben. Oder bei Hundebegegnungen. Ich glaube sogar, dass es kontraproduktiv ist, wenn mein Hund zuhause Würstchen anstarren muss, die er dann nicht kriegt und dann draußen mit Reizen konfrontiert wird, für die er sich dann wirklich zusammennehmen muss (Giftköder, Katzenfetzen, Freuden der Sexualität oder Artgenossenaggression)
Was ich halt, wenn es irgendwie geht, gern vermeiden würde, wäre das Thema so Richtung "Grundgehorsam" zu verwässern (obwohl es natürlich zusammenhängen kann).
Die Kernfrage ist für mich eigentlich "Kann Frust abhärten?" bzw. "Kann jede Art von Frust gegen jede Art von Frust abhärten?" oder "gibt es eine generalisierte Toleranz gegenüber Frust, die erlernt werden kann und nicht in der Disposition des Tiers verankert ist?" - das fand ich aber blöd für einen Einstiegspost.Also das mit dem Zusammenreißen und anschließend schlechter werdenden Frustrationstoleranz bzw. Inhibitionskontrolle ist die ego depletion Theorie (oder Löffelchentheorie oft im Zusammenhang mit Hund genannt). Die trifft aber so nicht zu (es gibt einfach ganz viele andere Variablen/Mediatoren, welche die Impulskontrolle beeinflussen. Ich weiß, dass einige Trainer/innen das so verbreiten und ich hab z.B. den Pointer früher an der Leine ziehen lassen, damit die Impulskontrolle dann im Wald ausreicht und versucht, frustrierende, impulskontroll-benötigende Aufgaben im sonstigen Alltag auf ein Minimum zu reduzieren.
Auch wenn angenommen wird, dass das Maß Inhibitionskontrolle/Frustrationstoleranz zu großen Teilen durch die Genetik beeinflusst wird, kann sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wie Befunde zeigen durch Training erhöht werden. Also zu deiner letzten Frage: https://link.springer.com/article/10.1007/s10071-018-1224-9ZitatInhibitorische Kontrolle ist eine Sammlung verschiedener Prozesse, die darauf abzielen, impulsive Reaktionen in unangemessenen Situationen zu unterlassen. Es gibt Hinweise darauf, dass die inhibitorische Kontrolle bei Hunden durch den Domestikationsprozess beeinflusst wird, aber auch Erfahrungen während der Ontogenese könnten ein wichtiger Treiber beim Erwerb der inhibitorischen Kontrolle sein. Ziel der Studie war es, die Leistung von stark trainierten Hunden (z. B. Wasserrettungshunden) und Familienhunden in der A-nicht-B-Aufgabe zu vergleichen. Bei diesem Verfahren müssen die Tiere ihren Drang hemmen, zu einem zuvor verstärkten Ort zu gehen. Die Ergebnisse zeigten, dass die trainierten Hunde weniger Fehler bei der Aufgabe machten als die Familienhunde, was auf eine bessere inhibitorische Kontrolle hindeutet. Dieses Ergebnis könnte darauf hinweisen, dass die inhibitorische Kontrolle eine flexible Fähigkeit ist, die von ontogenetischen Prozessen wie der Trainingserfahrung beeinflusst wird.
Wie man Frustration vermeidet? In dem man halt die ganze Umwelt so strukturiert, dass der Hund wenig gefrustet wird. Nur auf Wegen gehen, in denen die Ablenkung und kritische Umweltreize minimiert sind, Hundebegegnungen ganz stark managen (aka Umdrehen bevor es den Hund überfordern könnte), immer nur ganz kleinschrittig und gezielt an Auslöser herangehen, sensorische Diät für den Hund usw.