Beiträge von dragonwog

    Nicht Geruch vergessen, gerade Leder riecht ja auch recht stark. Ich hatte mal einen Vermittlungshund der nur auf einen bestimmten Geruch aggressiv reagierte. Zum Glück haben die neuen Besitzer das ganz fix erkannt. Der Hund war ansonsten tiefenentspannt und total nett, das Problem ist dann auch nie wieder aufgetreten, nachdem der Auslöser trainiert wurde.

    Er reagiert ja auch auf Geschirr und Halsband

    Ich habe mal eine kleine Frage an die, die den Wisdomepanel-Test zur DNA Bestimmung benutzt haben:

    Wart ihr zufrieden mit dem Test? Ich frage deshalb weil der Test so viele schlechte Bewertungen auf Amazon hat. Oder liegt es eher daran das die Leute einfach eine absolut falsche Vorstellung von so einem Test und der Auswertung haben? :???:

    Ist vermutlich auch etwas OT weil die Überschrift ja Ergebnisse und Fotos heißt, aber wen soll ich sonst fragen wenn nicht diejenigen die es selber genutzt haben :tropf:

    Liebe Grüße

    Kathrin und blushing-dog-face Tikki

    Ich war zufrieden, weil die Rassen meines Mischlings von denen ich hundertprozentig durch die Elterntiere wusste auch im Test auftauchten. Bei dem reinrassigen Hund kam auch genau die Rasse raus^^. (beide Male wisdom Panel)

    Der Vorteil von einem aversiven Abbruch ist, dass der Hund (nahezu) jederzeit danach bestrebt ist, sein körperliches Wohl aufrecht zu erhalten und aversiven Reizen zu entgehen. Bei der positiven Verstärkung gibt es jeweils hinter einem Verhalten eine spezifische Belohnungshistorie, die konkreten Situationen sind auch mit konkreten Belohnungen verknüpft (z.B. Futter aus der Hand, Futterbröckchen gesucht, als Fährte gelegt usw.). Aversive Abbrüche sind daher unabhängiger von der akuten Bedürfnislage. Gleiches gilt für die gern genannten "bedürfnisbefriedigenden" Umweltverstärker. Ich kann sie nur innerhalb eines Belohnungskontinuums bei einer Gegenkontrolle anwenden, also ich muss aktiv verhindern können, dass sich der Hund einfach selbst die jagdnahe Belohnung holt (Spuren verfolgen z.B.). Das geht also nur mit Leine oder aversiver Gegenkontrolle in Form einer konditionierten Strafe.

    Uns wurde gesagt, dass der Hund halt lernen soll, dass es nichts Schlimmes bedeutet, wenn der Mensch ans Essen geht. Das bedeutet wir haben immer mal zusätzliches in den Napf gegeben und dabei kurz das Futter umgerührt.

    Beim Zergeln üben wir das "Aus" und geben es dann wieder, Kauartikel nehmen wir weg, wenn sie zu klein werden, aber zu groß zum Schlucken (sie schluckt leider sehr große Stücke und hat sich einmal fies verschluckt dabei). Das war alles bisher nie ein Problem. Sie hat uns auch Knochen oder Holz gebracht zum Festhalten, damit sie besser drauf kauen kann. Diese Ressourcenverteidigung kam also aus heiterem Himmel.

    Kinder und Hund nicht alleine lassen: Darum habe ich die Situation ja so genau beschrieben, er war im Haus und kam dann raus als ich mit dem Rücken zum Haus stand. Mit 13 ist er ja auch nicht mehr ganz klein.

    Dann kann er ja verstehen, dass man nicht die Kauartikel des Hundes (viel höherwertiger als ein Stück Holz...) wegnimmt und den Hund in Ruhe fressen lässt und ihn dabei nicht stört und streichelt. Es gibt übersteigerte Formen von Ressourcenaggression, da wurde euch der Hund in diesem Alter nicht mehr in die Küche lassen oder hätte euch bei euren Napfaktionen schon ernsthaft! verletzt.

    Das hier ist hingegen normales Hundeverhalten.

    Ich würde ein gut sitzendes Geschirr oder Halsband erstmal mit einer Hausleine dran lassen, damit nicht immer dieser Konflikt entsteht. Allerdings beim Greifen nach der Hausleine dann sehr drauf achten, dass der Hund möglichst gesichert ist.

    Kenne unabhängig von den Schmerzen Hunde, die ihr Equipment als Ressourcen verteidigen.

    Bei den Pfoten gibt es auch Unterschiede, manche haben Schmerzen, manche sind einfach empfindlich und manche reagieren extrem trotz fehlender Schmerzen auf Pfotenberührungen. Als reiner Erfahrungswert! kommt das bei Hunden mit starken Ressourcenproblemen häufig vor.

    Ich würde in der Gesamtheit einen Trainer oder eine Trainerin draufschauen lassen.

    oh mein Herz weary-dog-face :herzen1: - genau so einer schwebt mir ja im Kopf rum als Zweithund und dann auch noch im Süden... ich sag mal so, wenn ich nicht so vernünftig wär wie ich bin, dann wär der Preis da definitiv der am geringsten abschreckende Punkt :omg: .

    Wieso wird da kein Abgabegrund genannt? Diese Selbstverständlichkeit mit der ein Familienmitglied da angeboten wird macht mich echt sprachlos :no: :fear:

    und kein Alter. Ist weit aus dem Fenster gelehnt, aber ich finde die Zähne deuten auf einen < 3jährigen Hund.

    Nee so kleine Spitze haben oft ganz schnell schlechte Zähne. In unserer einen Hündin ist auch Spitz mit drin, ihre Zähne sehen mit zwei schlechter aus als die vom 14jährigen und sie hatte schon mit 6 Monaten ordentlich Zahnstein

    Ich hab irgendwann ein Webinar einer Jagdhundeexpertin (vergessen wer) geschaut, die meinte, Mäuseln und Buddeln sei eher Pseudojagdverhalten und gehöre nicht wirklich zum klassischen Jagdverhalten inkl. der bekannten Kette.

    Ich persönlich arbeite nicht ernsthaft aversiv am Jagdverhalten mit meinem Jagdhund. Ich fände das ehrlich einfach fies einen genetisch derart ausgerichteten Hund wildrein zu trainieren über Abbruch und Co. Macht für mich keinen Sinn. Und ich glaube auch ehrlich nicht, dass es erfolgreich wäre.

    Wie denkst du denn, wird der Hund in Jägerhand vom Hetzen gestoppt?

    Das ist eine super Herangehensweise!

    Ich fahre Cyclocross/Gravel, aber hauptsächlich Asphalt, also schon bissi zügiger. Jetzt hab ich auch endlich die richtige Hose gefunden, 60km waren jetzt am Sonntag schon mal kein Problem für den Popo :D

    Das längste waren mal etwas über 70km, da war ich schon gut bedient danach.. aber ich denke auch, die 100 sind zu schaffen. Ich würd dann zwischendurch mal ne Pause machen. Die größte Herausforderung wird vorab das Thema Streckenplanung sein. Da bin ich so schlecht drin :ugly:

    Ah ok das ist natürlich was anderes!