Beiträge von dragonwog

    Eine ungerechtfertigte Anzeige macht zwar massig Stress, aber bleibt ansonsten erstmal folgenlos.

    Vielleicht für mich als Privatperson. Aber mir als Trainerin mit dem §11 kann das mit sofortiger Wirkung die Existenz kaputt machen. Da ich diesen Weg auf Dauer anstrebe, mach ich mir auch darüber Gedanken. Das darf einfach nicht so schwammig formuliert werden, dass sich Gerichte damit befassen müssen.

    So den Fall habe ich seit heute, Mal sehen was passiert. Folgende Situation: War mit Kunden unterwegs (Jagdterrier). Der eine hatte gerade den Hund an der Leine und ich bin mit Person Nummer zwei ein Stück vorgelaufen. Daraufhin hat der Hund eine Terriertypische Kreischattacke bekommen und sich in die Leine gehangen weil er zu uns wollte. Als Reaktion hat die Person ihn zurückgeblockt, also ohne den Hund aktiv zu berühren, aber schon ernsthaft. Hund ist dann wieder normal zu uns gelaufen, Situationen in geklärt.

    Eine Straßenbahnfahrerin (an Kleidung erkennbar) hat die Situation gefilmt und uns angebrüllt, dass der Hund mit tierschutzrelevanten Maßnahmen erzogen wird. Sie hätte das aufgenommen. Daraufhin antwortete die Kundin dass sie in guten geprüften Trainerhänden wäre. Lalala. Ihre Antwort war, dass sie eine Anzeige beim Veterinäramt machen wird. Naja Mal sehen wir es weitergeht.

    Auch dieses Jahr findet die GeekWeek wieder online statt, von Samstag, 13.11. bis Mittwoch, 17.11.. Aufzeichnungen aller Sessions gibts dieses Mal allerdings wohl nur für 6 Monate, statt wie letztes Jahr für ein ganzes Jahr.
    Bis 31. August gilt noch der Early Bird-Preis von 250 USD für nicht-Mitglieder der PPG.

    Das Programm steht auch schon beinahe komplett, hier zu finden

    Für mich war letztes Jahr schon so viel genialer Input dabei (und ich bin erst so halb mit den für mich interessanten Vorträgen durch), dass ich mir auch dieses Jahr wieder ein Ticket gegönnt hab :pfeif:

    Puh, hast du da wirklich was für den Alltag mitnehmen können letztes Jahr? Ich überlege, so oft ist der Inhalt dann doch recht mau :/

    Nein, aber es erhöht die genetische Varianz wie bereits erwähnt. Und Mischlinge sind in der Tendenz langlebiger. Hart aber isso... Genauso wie Defektgene in geschlossenen Populationen mit höherer Wahrscheinlichkeit weitervererben.


    Dazu: http://www.instituteofcaninebiology.org/blog/the-myth-…n-dogsis-a-myth

    Mir gehts ähnlich. Ich bin mittlerweile dreimal auf Lillys Tracker angesprochen worden. Aber neutral und mit einer netten Erklärung wars dann auch getan. Und auf Ronjas Retrieverleine - vor 11 Jahren bin ich auf die umgestiegen - in der ganzen Zeit einmal. Da hab ich die Funktion des Stopps erklärt und gut wars.

    Maulige Begegnungen habe ich echt selten, und wenn, dann beziehen die sich auf unangeleinte Hunde im Wald. Aber auch da ist in meinem ganzen Hundehalterdasein erst einmal was so eskaliert, dass ich mich aufgeregt habe.

    Wie vielen Hund-Mensch Teams begegnest du so im Durchschnitt auf einer Runde? Hier habe ich allein auf einer Morgenrunde allein weit 10 dieser Begegnungen, ist also auch ein Ding der Quantität

    Und nochmal: Hä? :???: Wo habe ich geschrieben, dass Rechtsgrundlagen Müll sind (wobei ja, da gibts schon ein paar, aber das ist ein anderes Thema)? Ich habe geschrieben, dass Begründungen gerne schlampig formuliert sind (hat den ganz praktischen Hintergrund, dass sie verkürzt notwendigerweise verkürzt und der Komplexität des Sachverhalts nicht angemessen sind, sonst wären die Debatten darüber nämlich endlos. Ähm - noch endloser). Was in der Begründung steht, ist nicht die Rechtsgrundlage. Sondern die Rechtfertigung für die gewünschte Änderung. Und dass die nicht von Wissenschaftlern verfasst ist und Leute die frei interpretieren und sich darüber aufregen oder motiviert fühlen können, auf Kreuzzüge zu ziehen - mei. Ist halt so. Kommt immer wieder vor - ich erinnere mich noch lebhaft an die Einführung des Gesetzes zur Förderung der Steuerehrlichkeit und die Schlagzeile einer großen Zeitung mit vier Buchstaben „Kann der Pförtner vom Finanzamt künftig in Ihre Konten schauen?“.

    Es kommt darauf aber letztlich nicht an, sondern auf das, was in der Verordnung selbst steht. Der Text der Verordnung ist die Rechtsgrundlage. Und da steht, dass „Mittel, die Schmerzen zufügen“ künftig verboten sind.

    Ich habs lange beruflich damit zu tun gehabt, die Auswirkungen von Rechtsänderungen auf bestehende Prozesse zu prüfen. Da gewöhnt man sich einen gewissen Pragmatismus in dem Bereich an.

    In der "Rechtfertigung" wird aber explizit von wissenschaftlichen Ergebnissen gesprochen. Die gibt es so nicht. Und die dritte Novellierung des Tierschutzgesetzes von 2013 hat viele Existenzen kaputtgemacht bzw. bedroht sie nach wie vor noch und verlangt eine ideologische Anpassung je nach Behörde in die eine oder andere Richtung.

    Was schlampige Gesetzestexte verursachen können sieht man am Beispiel Sachsen. Es wurde vergessen, in der Landeshundeverordnung den Passus einzufügen, dass ein als gefährlich eingestufter Hund nach einem erfolgreichen Wesenstest die Einstufung verliert. In den meisten Bundesländern steht dieser aber in der Landeshundeverordnung. Kurzum, wegen eines Formfehlers kann ein Hund hier nicht den Status der Gefährlichkeit verlieren. Allein im Nachbarland Thüringen ist es anders.

    Durch die Bank weg nichts - auch keine Knochenbrühe zum Einweichen oder so? Dann wirds echt schwer.

    Die Schecker-Pulver kenne ich nicht, aber wenns helfen würde, würde ich das machen. Oder ein Glas Bio-Fleischextrakt kaufen und davon portionsweise zum Einweichen nehmen. Bei Ronjas Vestibularsyndrom habe ich starken Fond gekocht und in Eiswürfelbeuteln eingefroren und portionsweise zu allem gegeben.

    Ich hab mal die Pansenflocken bestellt. Bei ihm ist es halt echt so, dass er Kram nach ein paar Tagen nicht mehr frisst, auch was er eigentlich mag. Brühe wäre vielleicht noch was... ich hab noch Beinscheiben da, die ich auskochen könnte.

    Bei meiner Svenja konnte ich mir mit Katzenfutter manchmal helfen. Ein Löffel Gänse- oder Wildschweinschmalz hat auch geholfen. Das darf dein Opi aber wahrscheinlich nicht.

    Ja, das ist leider zu Protein/Eiweißreich :( Aber danke für deinen Vorschlag.

    Gehen die kleinen Hills Rekonvaleszenz Dosen? (Hills a/d)

    @BurisHand

    Solltest Du mich meinen: Nein, ich habe Dich nicht angesprochen. Ich hab seinerzeit mal am Rand die Diskussion um die unklare rechtliche Lage mitbekommen. Im Bereich des jagdlichen Einsatzes ist eine besondere Zuverlässigkeit und Impulskontrolle auch in der Arbeit auf Distanz gefordert. Damit kenne ich mich schlicht zu wenig aus, um beurteilen zu können, ob ein ERG erforderlich ist :smile: Deshalb habe uch geschrieben, dass ich mich da raushalte.

    dragonwog

    Ich zitiere zur Erklärung gerne nochmal meinen Beitrag, den Du zerpflücken wolltest (nicht umgekehrt):

    Rechtsänderungen mit der Begründung abzulehnen, dass es Missionare gibt, die sie überinterpretieren und Leute schikanieren, halte ich allerdings für genauso albern, wie sie damit abzulehnen, dass sie eh nicht befolgt werden - oder damit, dass es wichtigere Sachen zu regeln gäbe. Mit dieser Logik dürfte man ja fast nichts mehr rechtlich sanktionieren. Das Gesetz ist eine Sache, was Leute individuell daraus machen eine Andere. In allen Lebensbereichen

    Meine Begründung ist dass die Begründung auf welcher die Rechtsänderung basiert, fachlich absoluter Quatsch ist und Raum für Verschlechterungen bietet. Dein Argument ist, ist egal, andere Rechtsgrundlagen sind auch Müll. Das kann es ja nicht sein...

    Ich verstehe ehrlich nicht, worauf Du hinaus willst. Ich halte mich an den Text der Verordnung. Was individuelle Leute daraus für sich interpretieren (und fordern), ist - siehe meinen ersten Beitrag - wieder eine Sache für sich. Aber kein Argument für einen rechtsfreien Raum.

    Geht's noch? Wo hab ich sowas gefordert?