Beiträge von dragonwog

    Der Unterschied zu einem rein positiv arbeitenden Hundetrainer ist meiner Ansicht nach das medizinische Fachwissen, das der "normale" Hundetrainer in der Regel nicht hat. Und ja, es gibt auf beiden Seiten gute und schlechte Kandidaten. Aber ich hab bisher noch nicht einen Trainer getroffen, der in der Lage war, ein Blutbild zu lesen und als ich mit dem ersten SD-Profil in unserer Hundeschule war hieß es: "ich würd der mal zwei 400er geben" was ich als Aussage eines Laien schon echt gewagt finde.

    Ein Hundetrainer hat gar nix zur Dosierung zu sagen, das ist natürlich unseriös. Geht auch nicht, die Medikamente müssen ja von einem Tierarzt verschrieben werden. Ich würde immer den Weg zu einer Kleintier Endokrinologin gehen im Falle einer vermuteten SDU

    Ich hatte einige Pflegehunde, die wegen diverser Baustellen(oft Aggressionsproblemen) in langfristiger Betreuung von Verhaltenstierärzt:innen waren und oft Medikation erhielten. In der Regel SSRIs und MAO Hemmer oder trizyklische Antidepressiva. Nach Absetzen der Mediktion und Umstellung des Trainings könnten größtenteils die Probleme gelöst werden. Bei Aggressionsfällen bin ich mehrheitlich nicht begeistert. Außerdem gab es einige Hunde mit absurden Thyroxin Dosierungen, von einem negativen hormonellen Feedback Loop war wohl nichts bekannt...

    Also bei Aggressionsfällen sind meine Erfahrungen mehrheitlich schlecht. Anders bei einigen konkreten Angstproblemen und deren medikamentöse Herangehensweise.

    Die Vorgehensweisen von einem Verhaltenstherapeuten kannst du dir auf der MDR Mediathek anschauen, Dr. Lindner und selbst entscheiden, inwiefern sich das von einer rein positiv arbeitenden Hundeschule unterscheidet (mit Ausnahme der Medikation)

    Und ich frage mich, warum nicht erstmal einfach für nen Tag Antibiose gegeben wurde, und dann am nächsten/übernächsten Tag entschieden wurde, ob ne Kastra überhaupt nötig ist, falls die Antibiose nicht angeschlagen hätte. Hat der Doc Dir das nicht vorgeschlagen? Weil Du geschrieben hast, IHR habt entschieden.....

    Weil dieses Vorgehen oft genug bei einer Pyo tödlich für den Hund ausgeht?!

    Also bitte, der Hund ist ein domestiziertes Tier. Und es gibt einfach Hunde mit Verhaltensstörungen, ganz unabhängig von seriöser Zucht und Aufzucht. Z.b. extrem übersteigertes ressourcenverteidigendes Verhalten. Wenn dich der Hund versucht, über eine Minute lang in den Kopf zu beißen, weil er gerade einen spezifischen Grashalm als seine Ressource ansieht, dann hat das nichts mit als "normal" definiertem Verhalten zu tun. Genauso wie das massive Verletzen bei geringen Distanzüberschreitungen.

    Sorry, ihr redet da einfach wie blinde Personen von Farbe

    Achja und ich habe dem Pointer auch beigebracht, vom Trab in den Galopp zu wecheln, um den Radius in wildreichen Gebieten zu verkleinern und das Erregungsniveau zu senken, nur nicht so wirklich so ganz erfolgreich wie ich mir das gewünscht hatte. Wirklich dumm von mir, so eine Idee **insert viele smiles mit Kopf gegen die Wand hau**

    Hi, ich kann mir das gerade schwer vorstellen? Oder soll der Pointer vom Galopp ins Traben kommen? wie sieht das aus?

    Hab mich verschrieben hust...vom Galopp in den Trab, also langsamer laufen und nicht so rumballern

    Achja und ich habe dem Pointer auch beigebracht, vom Trab in den Galopp zu wecheln, um den Radius in wildreichen Gebieten zu verkleinern und das Erregungsniveau zu senken, nur nicht so wirklich so ganz erfolgreich wie ich mir das gewünscht hatte. Wirklich dumm von mir, so eine Idee **insert viele smiles mit Kopf gegen die Wand hau**