Als Abschluss zum Thema Bracken: Tolle Hunde, aber ohne jagdliche Arbeit ein absolutes NoGo.
Das Modell den Hund von jemand anderen führen zu lassen hat sich bewährt, derjenige ist dann aber auch für die Ausbildung verantwortlich.
Wenn Bracken (und auch Schweißhunde) aufgrund mangelnder Auslastung unleidlich werden, dann meine ich damit, dass es wirklich eklig mit denen wird. Die steigen dir aufs Dach, und das "Aggressionspotential" (Schärfe, unbedingter Wille zum Ziel zu kommen - finde gerade das passende Wort nicht) was ihnen angewölft ist richtet sich dann gegen den Hundeführer, gegen Artgenossen (besonders bei den Solojägern), gegen sich selbst. Das ist die Kehrseite der Medaille, die selbst Brackenleute nicht so gerne erwähnen.
Etliche Bracken die bei uns in der Gruppe abgeladen werden zeigen Zwangsverhalten. Daher auch die oft durchaus berechtigte Frage, ob Bracken in der deutschen Jagd noch zeitgemäß sind.
Das war dann jetzt erstmal mein Wort zum Sonntag. Sorry für den Roman.
Genau danke.