Beiträge von dragonwog

    Als Abschluss zum Thema Bracken: Tolle Hunde, aber ohne jagdliche Arbeit ein absolutes NoGo.

    Das Modell den Hund von jemand anderen führen zu lassen hat sich bewährt, derjenige ist dann aber auch für die Ausbildung verantwortlich.

    Wenn Bracken (und auch Schweißhunde) aufgrund mangelnder Auslastung unleidlich werden, dann meine ich damit, dass es wirklich eklig mit denen wird. Die steigen dir aufs Dach, und das "Aggressionspotential" (Schärfe, unbedingter Wille zum Ziel zu kommen - finde gerade das passende Wort nicht) was ihnen angewölft ist richtet sich dann gegen den Hundeführer, gegen Artgenossen (besonders bei den Solojägern), gegen sich selbst. Das ist die Kehrseite der Medaille, die selbst Brackenleute nicht so gerne erwähnen.

    Etliche Bracken die bei uns in der Gruppe abgeladen werden zeigen Zwangsverhalten. Daher auch die oft durchaus berechtigte Frage, ob Bracken in der deutschen Jagd noch zeitgemäß sind.

    Das war dann jetzt erstmal mein Wort zum Sonntag. Sorry für den Roman. |)

    Genau danke.

    Eine Bracke ist für die Solitärjagd auf sehr großen Distanzen gezüchtet. Das ist nunmal das spezielle Aufgabengebiet von Bracken und ich habe als Pflegestelle mehr als genug abgegebene Bracken betreut, weil die Besitzer:innen die massive Jagdmotivation eben unterschätzt haben.

    Das kannst du gerne ignorieren, werden dir aber auch alle Brackenzüchter erzählen, es sei denn du kaufst aus der Dissidenz..


    Wenn unbedingt vom Züchter, würde ich einen Beagle aus Familienzucht empfehlen

    @BurisHand wir haben zwar keine bracke

    sondern einen klm

    aber ich würde mich super gerne über bracken informieren.wir möchten unserer klm hündin wieder einen gefährten geben .mehrfach hatten wir schon eine bracke in der auswahl,sind uns aber nicht sicher ob das eine rasse für uns wäre.

    vielleicht kannst du da ein bischen weiterhelfen.

    lg

    Es gibt für mich keinen Grund für eine nicht jagdlich geführte Bracke. Das solitäre Jagen ist etwas ganz anderes als bei kooperierenden Vorstehhunden. Wenn du den Hund lebenslang an der Leine haben willst, go for it.

    Da gibt es viele Exemplare aus dem Tierschutz die sich auf ein Zuhause freuen würden

    Entschuldigung dass ich versucht habe, irgendwas positives und motivierendes zum Stillen zu schreiben. Wie komme ich nur dazu, hab ja schliesslich noch keine Erfahrung.

    Macht ihr es wie ihr denkt und lässt euch nicht unter Druck setzen von mir.

    Übrigens war ich auch Flaschenkind (ich weiss nicht, ob ich jemals gestillt wurde, wenn dann aber nicht lange) und bin heute sehr hochallergisch und war als Kind immer sehr viel und stark krank, was bei mir bis heute nachwirkt.

    Wir wurden alle drei extrem lang gestillt, weil mein Vati starker Allergiker ist und meine Mama vorbeugen wollte. Trotzdem sind zwei meiner Geschwister stark allergisch gegen alles mögliche und haben schwere Neurodermitis und Asthma. Ich hatte einfach Glück in der Genlotterie. Ich wäre da sehr vorsichtig mit entsprechenden Kausalschlüssen. Retrospektive Studien zum Thema Stillen haben auch oft sozioökonomische Kofundierungen

    Ich würde meinen 5 Monate alten Vizsla gerne prophylaktisch an einen Maulkorb gewöhnen. Glaube zwar nicht dass sie mal einen brauchen wird, aber besser geübt und nicht gebraucht und dann muss es doch aus irgendeinem Grund mal sein und es gibt Theater.

    Gibt es Maulkörbe die mit wachsen, also einstellbar sind? Wie gut der schützt ist erstmal egal, sie soll sich nur dran gewöhnen da was zu tragen

    Ne, ich glaube nicht, dass es sowas gibt. Es reicht auch, wenn du das ganze Aufbaust wenn dein Hund ausgewachsen ist ;) Also ich sehe jetzt keinen Grund dies einem 5Monatigen Hund anzutrainieren. Ich denke sowas würde ihn eher stark verunsichern :sweet:

    Wie? Das ist super, je früher der Hund das lernt einen Maulkorb zu tragen, desto besser. Es kann immer mal notwendig sein (Tierarzt, Öffis usw.). Für einen wachsenden Vizsla würde ich dieses Modell zum Üben empfehlen : https://www.chicundscharf.com/product_info.p…aflex-blau.htmlWenn man dem Hund das ordentlich angewöhnt, verunischert das überhaupt gar nicht, im Gegenteil, es macht dem Hund Spaß

    Ich empfehle auch immer den Tabel..... nicht wegen der Methodik, aber wegen der Didaktik..... passt aber eher für Vorsteher

    Man mag mich dafür schlagen, aber ich lese den Tabel immer wieder gerne. Setzt man das Buch in den Kontext in dem es geschrieben wurde, hat er seine Hunde wahrscheinlich mehr geliebt als so manch anderer.

    Ähm, ja bestimmt wurden die Hunde mit sehr viel Liebe von ihm mit der Gerte geschlagen

    Das ist es halt bei mir auch...

    Wenn ich starte, dann will ich wenigstens im oberen Mittelfeld sein und nicht irgendwo unten rum dümpeln.

    Mich kaputt machen für ein Wochenende will ich aber auch nicht.

    Wenn es also im Training nicht klappt, dann erst recht kein Rennen.

    Hm, wenn ich das so sehe, sind auf den ersten Plätzen doch oft Leute, die langjährig rennen, das nebenbei als Leistungssport machen (exemplarisch mal Süleyman) und dann noch die passenden Hunde haben. Da muss schon viel stimmen, ich mach aber trotzdem bei ein paar Veranstaltungen mit, aus Spaß an der Freude.