Beiträge von dragonwog

    Naja da kannst du dich auch fragen, warum der Konsum von Alkohol nicht rigoros verboten und bestraft wird. Da frag ich mich auch immer wieder...warum?

    Zumal ich die meisten alkoholisierten Menschen deutlich unangenehmer finde als die bekifften... :ugly:

    Genau, ich konsumiere beides nicht (OK hin und wieder Trüffelpralinen), aber alkoholisierte Personen sind so oft unangenehm und aus rein sachlicher medizinischer und suchtphysiologischer Perspektive ist Alkohol einfach die wesentlich gefährlichere Droge

    Wundert mich nicht bei der Ausbildung von Pointern. Nachsuche für Schalenwild ist ja mit genauso einer starker Erwartungshaltung verknüpft, oft müssen die Hunde ja am Ende das Wild töten. Die Ausbildungswege sind nicht ansatzweise zu vergleichen und da kann ich mir gut und gerne die hohe Stressbelastung bei den Pointern vorstellen

    Kann mir das jemand erklären? Wie werden denn Pointer ausgebildet und was für Unterschiede in der Ausbildung meinst du hier? Ich bin ja null heimisch im Jagdlichen.

    Also die Ausbildung von Nachsuchenhunden läuft ganz viel über Motivation, die Hunde haben eh schon eine sehr hohe Motivation, Spuren zu verfolgen, und am Ende lockt was Leckeres oder Fellstücke oder größere Tierstücke zum Zergeln etc. (mal ganz grob zusammengefasst). Es wird eigentlich fast gar nicht gestraft in der Ausbildung.

    Ganz ganz anders bei Pointern. Die sollen ja in irrer Geschwindigkeit über die Felder brettern, Federwild vorstehen und Hasen etc. ignorieren. Ja, bei Pointern ist das Vorstehen durch gezielte Selektion zu zurechtgezüchtet, dass sie es ewig ausdauernd machen. Allerdings..wollen auch Pointer Hetzen. Das wird regulär mit massivem Stromeinsatz herausgearbeitet. Etwas elaboriertere Ansätze gibt es in den USA bzw. mit der Methode über negative Verstärkung des E Collars, wird aber außerhalb eher selten angewendet und somit die Hunde derb mit Strom traktiert. Das gilt auch für die "Sportpointer", die nur auf Field Trials antreten.

    Steile These ohne Evidenz. Ich schließe mich den Beobachtungen! anderer Tierschützer:innen an, das selbst mit schlimmsten Haltungsbedingungen mir keine derartigen motorischen Probleme untergekommen sind. Mein Kettenhund hat sie auch nicht.

    Solange es keine objektiven Daten dazu gibt, ist es nur eine Behauptung ohne sachliche Grundlage.

    Huhu!

    Ich war gerade bei meiner Hausärztin wegen der von Stiko empfohlenen Keuchhusten-Impfung für Schwangere. Tatsächlich musste sie mich ablehnen. Ich habe erst vor kurzem nach einem Hundebiss (ich musste meinen Terrier bei einer Beisserei unter einem größeren Angreifer hervorziehen) eine Tetanus/Diphterie-Impfung erhalten. Tetanus sollte mindestens 5 Jahre Abstand haben zwischen den Impfungen. Das Dumme ist, dass es die Keuchhusten-Impfung nur als Kombiwirkstoff mit Tetanus gibt. Es kann wegen dem Tetanus zu stärkeren Impfreaktionen kommen, die sie für Schwangere absolut nicht empfiehlt. Sie verurteilt absolut, dass Hausärzte (in meinem Fall eine andere Praxis), diese Tetanus-Impfung nach einem Vorfall viel zu leichtfertig geben und es gerade Frauen im gebärfähigen Alter dann schwer machen, die empfohlenen Keuchhustenimpfung nachzuholen. Viel mehr sollte dann lieber gleich geschaut werden, dass man den Kombiwirkstoff nimmt, dann hat man alles in einem Rutsch.

    Da wir Hunde-/Tierbesitzer ja tendenziell öfter mal mit Tetanus-Impfungen in Berührung kommen, wollte ich diese Info mal weiter geben.

    Den Fall hatte ich im Freundeskreis kürzlich (wie das halt so bei Pensionsbetreiberinnen ist, die gefährliche Hunde aufnehmen). Einen Monat nach der Tetanus Impfung kann wohl problemlos gegen Keuchhusten geimpft werden.

    Hier steht es auch nochmal

    https://www.impfen-info.de/impfempfehlung…-pertussis.html

    Aber gut, deine Ärztin scheint das ja anders zu sehen

    Was zum Thema Stress und Jagd:

    Zitat

    Bei Hunden wurde nachgewiesen, dass eine Stressreaktion nicht nur durch Wildkontakt selbst ausgelöst wird, sondern dass das Erregungsniveau bereits in Erwartung der Jagd ansteigt. Eine Studie, in der Speichelcortisol bei Hunden gemessen wurde, ergab, dass die Cortisolwerte bei Pointern, welche die Aufgabe hatten, Federwild aufzuscheuchen, bereits vor Beginn der Jagd im Vergleich zum Basalniveau erhöht waren. Nach der Jagd war das Cortisol noch weiter angestiegen. Bei Hunden, die für die Nachsuche von Schalenwild eingesetzt wurden, wurden hingegen keine signifikanten Cortisolveränderungen verzeichnet (Colussi et al., 2018).

    Finde ich durchaus relevant zu wissen wenn es um Jagdersatz Arbeit und Training geht. Der ganze lohnenswerte Artikel

    Ist hier zu finden:

    Artikel Jagdverhalten Hund

    Wundert mich nicht bei der Ausbildung von Pointern. Nachsuche für Schalenwild ist ja mit genauso einer starker Erwartungshaltung verknüpft, oft müssen die Hunde ja am Ende das Wild töten. Die Ausbildungswege sind nicht ansatzweise zu vergleichen und da kann ich mir gut und gerne die hohe Stressbelastung bei den Pointern vorstellen

    Man muss es halt nicht mystifizieren mit "das ist etwas ganz anderes und das versteht nur ein Subset an eingeweihten Leuten" sondern kann es intersubjektiv nachvollziehbar beschreiben mit "wenn Verhalten mittels negativer Verstärkung etabliert wurde, haben Hunde ein niedrigeres Erregungsniveau bzw. dieses sinkt, weil keine Belohnungserwartung daran gekoppelt ist". tada

    Wenn es das ist, was gemeint ist, dann hab ich es jetzt zumindest mal ansatzweise verstanden.

    Das war das Ziel^^