Empfinde ich gar nicht so. Ich begleite Welpen von der 8. Woche an, auch ganz frisch eingezogene und es gibt drastische Unterschiede bei den Wesenszügen. Aktuell ein Doodle der superfokussiert auf seine Halter:innen ist ohne viel Zutun und das komplette Gegenteil (Sennenhund). Gerade bei den Labradoren gibt es echt anspruchsvolle Exemplare rein von der genetischen "Hardware", oft besonders schlimm bei Dissidenzwelpen. Klar kann man sich als Mensch viel drauf einbilden wie toll man alles macht und die anderen nicht (machen wir ja eh...fundamentaler Attributionsfehler), aber ob es immer so der Realität entspricht...
Ich kann das für mich nicht bestätigen. Die Labradorhalter, die ich kenne, die führen ihre Hunde als Blindenführhunde, Therapiehunde, Jagdbegleiter, machen ambitioniert Dummy und Man-Trailing und es sind alle tolle, liebe Familienhunde.
Dessidenzwelpe musste ich erstmal googlen. Wir haben bewusst einen VDH Welpen gesucht, von wesensfesten, gesunden Elterntieren. Den haben wir bekommen. Das bedeutet noch lange nicht, dass dadurch schon der perfekte Hund dabei raus kommt, das ist ja klar. Aber ich denke, dass er zumindest genetisch damit gute Voraussetzungen mit bekommen hat und es jetzt an uns liegt, ihn zu einem tollen Begleiter zu erziehen.
Das ist auch echt nicht immer leicht - s.o. : wir Menschen haben unsere Schwächen.
Genau deswegen sprach ich von Dissidenzhunden?!