Alles anzeigenTahlly es ist immer schön, deine Beiträge zu lesen, halt vollkommen aus der Praxis mit Tierschutz/Tierheimhunden
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Danke
Ich überlege immer, ob ich's wirklich schreiben soll
Weil das sicherlich auch dem ein oder anderen "von oben herab" erscheint
Ist aber gar nicht so gemeint, wie gesagt, ich finde es interessant einfach Mal zu sehen, dass es da so starke Unterschiede gibt.
Was ich eigentlich sagen wollte, ich hab bei Axel ja geschrieben "mit Zeit und Geduld kein Problem" ohne dass ich weiter über meine Aussage nachgedacht habe
Natürlich wird der Hund vermutlich nie die Selbstsicherheit in Person und natürlich muss man da anders mit umgehen, auf gewisse Sachen aufpassen. Aber wenn man sich darauf einlassen kann, kann man auch mit so einem Hund einen Status erreichen, wo man stressfrei miteinander leben kann.
Also bitte nicht so auf die Goldwaage legen.
Ich kenne viele, die mit solchen Hunden wunderbar klar kommen. Und viele, die schlimmer als Axel waren, die - fast - "normale" Hunde geworden sind.
Man muss sich auch bewusst machen, manche der vermeintlichen "Angsthunde" machen eine komplette Kehrtwende, sobald man sich das Vertrauen erarbeitet hat.
Wenn du gerne Erfolgsstorys von Angsthunden liest, ein paar hab ich auf Lager 😂
Wir haben die ja selbst im Verein regelmäßig gezähmt (also teils auch solche, die sich zunächst überhaupt nicht anfassen lassen und/oder sogar deutlich nach vorn gehen) und ich nehme auch hin und wieder solche Hunde auf. Und durch relativ rigoroses Training, dass durchaus auch viel Konfrontation beinhaltet, kriegt man auch viele von denen sehr alltagstauglich. Meine 5 Cents.