Hier wird doch sonst öfter empfohlen, dass junge Welpen/Hunde Kontakt zu älteren Tieren haben, die ihnen Grenzen aufzeigen. Passt irgendwie für mich nicht zusammen.
Diese Hunde sind also bereits geübt in Konfliktlösung wie ich sie gerne haben möchte, die kennen den Umweg über mich bereits, wenn milde Mittel der Grenzsetzung (abwenden, weggehen etc., Hunde können ja sehr dezent Grenzen setzen bevor sie sich prügeln) nicht fruchten, kommen die zu mir oder werfen mir hilfesuchende Blicke zu, ich kümmer mich dann drum die Situation aufzulösen.
Auf diese Weise lernen die lieben Kleinen auch gleich mit, wie die Großen das machen, wie unsere zivilisierte Kommunikation aussieht.
Das ist ein sehr anthropomorpher Ansatz...Hundemütter lösen auch diverse Dinge über kondtionierte Strafe, dort wird also schon der Grundstein zur Kommunikation gesetzt. Ich habe nichts gegen Hunde, die wissen, dass nach einem Knurren auch eine aversive Konsequenz folgen kann, und zwar direkt vom Artgenossen und nicht erst über die Umleitung Mensch.
Zwischen "weggehen" und "prügeln" gibt es btw noch ziemlich viele Graustufen oder ![]()