Beiträge von dragonwog

    Ich weiss ich mach mich bei einigen Boxerhalter nun unbeliebt, aber ich bin der festen Überzeugung, auch wenn die Boxer immernoch Leistung erbringen können, die zu kurze Nase ist eine Einschränkung und vielleicht gibt es sogar den ein oder anderen Boxer, der tatsächlich Probleme damit hat, weil in seiner Zucht (oder Vermehrerei) es dann die Grenze überschritten hat.

    Der Boxer hat deutliche Einschränkungen. Da gibt es nichts drumherumzureden, da reicht die Schädelform. Und insgesamt ist eine eine sehr sehr kranke Rasse, Rasse mit höchster Prävalenz von Spondylose, sehr hohes Aufkommen von Autoimmunerkrankungen (man pachtet quasi Allergien und Mage-Darm Beschwerden mit) und zahlreiche Krebserkrankungen. Die Rasse ist einfach kaputt

    Ob man den Hund wirklich in sein Herz lassen kann und lieben, hängt meiner Meinung auch nach ganz stark damit zusammen, ob man sich die richtige Rasse ausgewählt hat.

    Wenn man sich zb aus Unkenntnis einen Jagdhund holt, aber diese ganze Jagdsache einen total nervt.

    Hm, habe das ganze Spektrum und wusste vorher nicht so richtig, worauf man sich da einlässt. Pointer, der eigentlich nie bei einem beim Spaziergang ist (hatte ich in diesem Ausmaß nicht erwartet), superwuseliger durchgeknallter Springerspaniel (nein, das Maß an Wuselikgeit hatte ich auch hier nicht erwartet) und ein viel zu viel denkender Akitamix. Wahl erfolgte nüchtern gesagt 100 Prozent nach Optik. Ich hab sie alle gleich lieb und nach wenigen Tagen. Da musste nichts "großartig wachsen". Wortloses Verständnis wird es hier glaub ich niemals geben, ich weiß, davon berichten hier viele im Dogforum. Mein Senior war bis zum letzten Tag zur kreativen Lebensgestaltung motiviert, Wortlosigkeit würde hier Chaos bedeuten.

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    Ich finde es eher befremdlich, wenn jemand sagt, ich hab den Welpen zwar erst seit zwei Wochen, aber ich liebe ihn schon heiss und innig.

    War bei mir bei jedem Welpen nach wenigen Tagen so und die ersten Wochen hab ich auch jeweils übermäßig viel an den jeweiligen Hund gedacht^^. Das Phänomen gibt es eigentlich bei frischen Eltern.

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    Zum anderen finde ich persönlich aber die romantische Vorstellung, alles ist immer rosarot und passt perfekt von Anfang an, man versteht sich nur mit Blicken und hat keine Probleme, sehr verklärt.

    Für mich persönlich sind Probleme und meine Bindung zum Hund irgendwie vollständig dissoziiert. Ich weiß aber, dass tendenziell verschiedene Faktoren dazu führen, dass die Bindung zum Hund schwächer wird. Laut Studien sind das eigene Kinder, die Verwendung als reine Arbeitshunde , als problematisches empfundenes Verhalten, wenig miteinander verbrachte Zeit und wenig vom Hund gegenüber dem Menschen gezeigte Affektivität.

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    Jeder kennt sie wohl, die Momente, wo man den eigenen Hund gern an die Wand klatschen will. Das hat für mich nichts mit „nicht mögen“ zu tun, sondern sind einfach Phasen und Momente. Man ist ja auch nicht immer gut drauf und hoffentlich nicht immer mies gelaunt.

    Nope

    Bei meinen eigenen muss ich sagen..ich empfinde da keine Unterschiede. Ich mag alle drei eigentlich gleich gern. Bei Pflegehunden gibt es größere Unterschiede. Ich hatte jetzt länger einen Pflegi, den ich mir nicht selbst ausgesucht hatte und mit dem ich nichts anfangen konnte. Ich fand ihn optisch gar nicht meins, sein Wesen auch nicht und mich hat eigentlich so ziemlich alles an ihm genervt obwohl er eigentlich ein netter Kerl war. Er wurde gut versorgt, aber ich konnte keine emotionale Bindung zu ihm aufbauen. Wäre er irgendwie warum auch immer bei mir gelandet, hätte ich ein neues Zuhause gesucht. Den diesen Zustand hätte ich ihm gegenüber nicht fair gefunden. Allerdings waren meine Erziehungsleistungen bei ihm deutlich besser als bei meinen..Schatzis...husthust

    So viel Geld könnte man mir gar nicht zahlen, dass ich einen Hund betreue, dessen Besitzer mir und meiner Einschätzung nicht von 12 - Mittag vertraut ... aber deswegen bin ich ja auch kein professioneller Hundesitter

    Ich würde meinen Hund auch nicht zu jemandem geben, bei dem ich mich genötigt fühlte eine schriftliche Anweisungsliste zu hinterlassen.

    Also ich kann bisher nicht mittels Kristallkugel oder ähnlichem erkennen, wie stark die Jagdmotivation und die Reaktion auf verschiedenste Auslöser wie Schussgeräusche, Böller, Heißluftballons etc. sowie die Ansprechbarkeit bei Fremdpersonen und das Verhalten an Ressourcen ist. Daher erfrage ich sowas detalliert. Aber gut, scheint ja andere zu geben, die das können

    Also normalerweise erwarte ich bei solchen Threads nicht umsetzbare Erwartungen an die Betreuungsperson aber ahhh das geht überhaupt gar nicht! Solche Absprachen sind wir bereits gesagt heilig, wie kann man so dreist sein, und den Hund einfach ableinen. Das ist grob fahrlässig und unterste Schublade.

    Weil unterschiedliche Tumorarten unterschiedliche Behandlungsmethoden erfordern und Resektionen mit unsauberen Schnitträndern beispielsweise bei einigen Tumorarten dazu führen, dass schnell ein höhergradiges Rezidiv kommt. Auch kirschkerngroße Geschwüre können nicht sichtbare zentimeterlange Auswüchse haben. Aber ja, in der Regel handeln Ärzte nach wissenschaftlichem state of art, wird wohl Quatsch sein

    Anstechen ist doch schlimmer als rausschneiden, oder? Wie gesagt, Kirschkern groß.

    Nein ist es nicht, wie kommst du auf so einen Schmarrn?? Nochmal, die Größe des Tumors sagt je nach Art nix über dessen Ausläufer aus. Die Konsequenzen sind irgendwie nicht klar? Sowas kann über Leben und Tod entscheiden :face_with_rolling_eyes:

    Warum macht man bei einem Kirschkern großem Geschwür/Gewächs im Magen denn eine Biopsie, anstatt es gleich zu entfernen?

    Kann mir da jemand eine Erklärung dafür geben? :ka:

    Weil unterschiedliche Tumorarten unterschiedliche Behandlungsmethoden erfordern und Resektionen mit unsauberen Schnitträndern beispielsweise bei einigen Tumorarten dazu führen, dass schnell ein höhergradiges Rezidiv kommt. Auch kirschkerngroße Geschwüre können nicht sichtbare zentimeterlange Auswüchse haben. Aber ja, in der Regel handeln Ärzte nach wissenschaftlichem state of art, wird wohl Quatsch sein