Beiträge von dragonwog

    Ja, das ist furchtbar. Aber so doof wie das klingt - ist das nicht Selbstüberschätzung, wenn man 8 Hunde gleichzeitig führt?

    Ich seh es doch schon bei mir - ich würde gern einen dritten, evtl. auch 4. Hund haben, aber bei meinen beiden Jungs muss ich schon zu 100% bei ihnen sein - mehr könnte ich nicht gleichzeitig wirklich kontrollieren. Und bei 2 ist die Rudeldynamik schon wirklich deutlich. Da wird sich gegenseitig hochgepusht. Wie muss das erst mit 8 Hunden aussehen?

    Es gibt allein in Deutschland tausende von Dogwalkern. Sowas kann ein Hund auch ganz allein verursachen..

    Also ich hab mal eben ins Tierheim Siegen geguckt, die ersten fünf oder sechs Einträge. Zwei sind vermutlich wegen dem Alter schwer zu vermitteln. Der Rest - joah, jetzt nicht unbedingt was für den Hundeanfänger, aber auch keine schweren Kaliber. Für Leute mit Hundeverstand kein Problem. Und wenn ich mal nach Hunden geguckt habe, liefen mir nur selten die wirklich schwierig zu Vermittelnden über den Weg. Anforderungen waren meist hundeerfahren, braucht noch Erziehung/Beschäftigung.

    Ähm...ich hab jetzt auch Mal geschaut und frag mich, wie du zu dieser Schlussfolgerung kommst? Ganz ehrlich, ich bin entsetzt...wie viel soll da noch zwischen den Zeilen verpackt werden.

    "Fremde Personen werden geduldet wenn diese ihn einfach nur ignorieren. Leider ist dieses im alten Zuhause nicht eingehalten und Akila falsch verstanden worden, sodass es zu Beissvorfällen gekommen ist. Daher muss Akila einen Maulkorb tragen und an der Leine geführt werden"

    "Teils wirkt Hunter etwas reserviert. Wenn die Bindung zum Menschen noch nicht voll und ganz gegeben ist, hat er Grenzen die man nicht überschreiten sollte. Durch deutliche Signale die er gibt, kann man ihn aber sehr gut lesen"

    "Odin kam als Sicherstellung zu uns ins Tierheim und musste lange warten, doch nun ist es endlich soweit und er sucht seine passenden Menschen. Um Odin kennenzulernen bedarf es viel Zeit, Geduld und Erfahrung. Fremde Menschen werden anfangs überhaupt nicht akzeptiert und von Odin sehr deutlich gebeten sich fernzuhalten"

    "Pipax würde für ihre Familie durchs Feuer gehen. Das Zuhause wird bewacht und auch Besucher werden gründlichst unter die Lupe genommen. Fremden Menschen gegenüber zeigt sie sich anfangs reserviert. In ihr unbekannten Situationen reagiert sie teils sehr unsicher, sodass es zu Schnappvorfällen im alten Zuhause kam."

    "Ihr Heim und ihre Familie wird natürlich rassebedingt beschützt. Diese Eigenschaft ist bei ihr deutlich ausgeprägt. Pünktchen ist einerseits eine sehr selbstbewusste, stolze, freundliche, verschmuste, verspielte und anhängliche junge Hündin, aber in Situationen die ihr fremd sind auch sehr unsicher, zurückhaltend, vorsichtig und skeptisch."

    "Bis vor Kurzem war Rambo in ein wirklich sehr schönes Zuhause vermittelt, doch leider kam er zurück, da er sich nur zu einer Person sehr stark hingezogen fühlte und der anderen Person deutlich zu verstehen gab, dass er diese nicht um sich rum haben möchte"

    "Balou kam als Abgabehund zu uns ins Tierheim. Er hat eine Weile gebraucht um hier richtig anzukommen und jeden Tierpfleger und Mitarbeiter zu akzeptieren. Fremde Menschen reagiert er sehr skeptisch gegenüber und verbellt und bedroht diese vehement. Auch beim Thema Futter ist er sehr speziell. Leckerchen und Trockenfutter ist kein Problem, doch wenn es um Nassfutter o.ä. geht, zeigt er eine starke Futteraggression."

    "Leider hat Spike in seiner Vergangenheit viel Schlechtes erleiden müssen und hat gelernt seine Zähne einzusetzten, somit ist es auch im Tierheim schon zu Beissvorfällen mit Menschen gekommen"

    "Nur ist bei der Haltung einiges zu beachten. Fremden gegenüber zum Beispiel ist Lando anfangs sehr reserviert und “sein” Grundstück verteidigt er lautstark. Mit anderen Hunden hat Lando so seine Schwierigkeiten. Dieses Verhalten zeigt sich auch beim Spazierengehen. Durch seine Größe hat er einiges an Kraft, die er deutlich bei Hundebegegnungen zeigt. Dieses muss unbedingt trainiert werden, da er auch zu Übersprungshandlungen neigt."

    "

    Die ersten Tage im neuen Zuhause benimmt sich Max noch wie ein Musterschüler, doch dann testet er seine Grenzen massiv aus und stellt die Rudelordnung in seinem neuen Zuhause in Frage. Da wird geknurrt, gezickt, gefletscht und sogar auch gebissen.

    Grundsätzlich braucht Max Hundehalter, die konsequent sind und eine Ausstrahlung besitzen, die Max nie in Frage stellen würde."

    "Falco ist ein selbstbewusster, nicht ganz einfacher Hund, der nur in erfahrene Hände kann. In seinem früheren Leben ist ihm das Knurren abtrainiert worden, sodass er nicht mehr warnt, wenn ihm etwas nicht gefällt"


    Da krieg ich oft eher das Gegenteil mit: der versierte Jäger kriegt den DK nicht, weil Jagd böse ist und die Jäger ihre Hunde ja grausam "abrichten".

    Und das liegt aber teils mit am Auftreten. Nein, ich gebe Pflegis nicht an Personen, die als erstes den Hund einen so deftigen Leinenruck verpassen, dass sie Umfallen. Oder die direkt im Erstkontakt mit Zwangsapport anfangen. Ja, alles schon erlebt.

    Zu Hauf??

    Wo sind sie denn, die vielen Hilferufe von Welpenhaltern mit Welpen aus Verbandszucht mit Züchter den man im Backup hat?

    Ich kenne diese Threads nicht

    Also ich erlebe Rückläufer von Züchtern schon regelmäßig. Auch Leute, die eigentlich kurz vor der Abgabe sind, aber sich schon noch mit den Hund durchs Leben quälen...aktuelle viele Sennenhunde. Von einem Dalamtinerwurf eines Vereinsmitglieds sind 4 Welpen wieder zurück zum Züchter. Und ja, alles VDH

    Ich fühl mich irgendwie immer so ein bisschen unwohl damit wenn so viel in erste Läufigkeiten reininterpretiert wird (also allgemein, nicht irgendwas spezielles was jetzt jemand hier geschrieben hat). Das hat sowas von "zur Frau werden" durch die erste Regelblutung. Also klar haben die Hormone Einfluss auf Stimmungen und Verhalten, aber als geistiger Entwicklungsschritt? Also hat das wirklich irgendeine biologische Grundlage oder sind sowas eher anekdotische Schlussfolgerungen? Also ankedotisch gesehen war die Mutter von Cheese auch nach ihrem ersten Wurf mit knapp über einem halben Jahr immer noch ein Baby.

    dragonwog du hast doch so viel Ahnung von dem Thema

    Haha ja mein Thema, ich erwähne es immer wieder...es gibt keine Evidenz für eine plötzliche Reifung durch die Läufigkeiten. Und ich kann mir vorstellen, dass da ganz viel reininterpretiert wird. Und Persönlichkeitsreifung hat doch nun nicht zu solchen großen Teilen etwas mit den Hormonen der Gonaden zu tun (dann schon eher die Neurosteroide.) Und ja das cringe Gefühl hab ich auch :smirking_face:

    Das macht keinen Sinn, die Pubertät ist mit dem Eintreffen der Geschlechtsreife vorbei. Dann kommt die Endphase der Adoleszenz

    Da hieß es, dass es bist zum Erwachsen werden ca. 3 Läufigkeiten braucht :???: vielleicht so wie bei den Menschen. Erste Periode mit 12/13. Erwachsen erst mit ca. 18 Jahren.

    Zitat

    Puberty in male animals is defined by Lincoln [8] as the period when accessory organs and secondary sexual characters develop under the influence of the testes and the animal first becomes fertile



    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/P…North%20America.