Beiträge von dragonwog

    Das einzige, was mich an dem Video echt gestört hat war, dass er seine Hunde nicht zurückgepfiiffen hat. Schiessen konnte er nicht am Haus, also musste er rein und mit dem Messer abfangen. Das hat er unter Riskieren seiner eigenen Gesundheit mit dem Messer versucht, erst in die Seite um den Brustkorb zu öffnen, was zu einem Einströmen von Luft führen soll. Die Lunge kollabiert und es ist dann schnell vorbei. Die Halsschlagader direkt zu eröffnen wäre sicherlich schneller gegangen, war aber wohl nicht ohne weiteres möglich.

    Nachsuchenführer riskieren ganz schön viel. Ihre eigene Gesundheit und die ihrer Hunde. Und das nicht, weil sie töten so toll finden, sondern weil sie Leiden verkürzen und beenden.

    Nein, Fehlschüsse sollen nicht passieren, tun sie aber. Weil Jäger Menschen sind und Tiere keine starren unbeweglichen Objekte.

    Ganz ehrlich, kenne keine Nachsuchenhunde, die direkt am gestellten Stück zurückgepfiffen werden können.. glaub auch nicht, dass man das so zuverlässig beibringen kann und muss, aber ja, andere Diskussion

    Hier gibt es zum Glück quasi keine erholungssuchende Großstädter im Wald und wenn ich mir so anschaue wie ruhig sich hier Rehe zum Teil wenige Meter neben dem Weg hinlegen und auch liegenbleiben, selbst wenn ich mit Hund dran vorbei gehe, machen die hier auch wenig Erfahrung mit wildernden Hunden. (Aber hier im Wald sind insgesamt kaum Menschen unterwegs, egal ob mit oder ohne Hund). Vielleicht sind die Jäger auch deshalb recht entspannt, wenn sie mich mit Hund im Wald treffen. Allerdings gab es vor ein paar Jahren einen menschlichen Wilderer hier in der Gegend, der aber nicht gefasst wurde.

    Also die Rehe im Stadtwald bei uns liegen auch neben den Wegen, die voll von der Spezies erholungssuchender Goßstädter ist....

    Wesentlich unentspannter sind die Rehe im Revier, wo viel viel weniger los ist und fast keine Zivilisation, dafür dann doch einige Wölfe.

    Die aktuelle Woche wurde nach einem GA1 Lauf abgebrochen, weil ich mit Sonic einen kleinen Spaziergang/Dogtrekking im Zug machen wollte. Nach 5 km habe ich jetzt so einen starken Muskelkater, dass ich kaum Laufen kann, Treppen runter ist auch schwierig. Also nur Spinning. Ich hoffe das wird dann nicht immer so nach den gemeinsamen Läufen. Denis und Co meinten ja schon, sie können eine Woche nach Wettkämpfen lang nicht mehr laufen...

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    GL1 Läufe sind jetzt immer bis 4:55, nicht langsamer

    Aus meinen Kreisen kenne ich das auch nicht, änderte sich dann mit dem persönlichen Kennenlernen von Forenusern (allerdings anderes Forum) und auch hier klingt es in diversen Beiträgen durch, mal exemplarisch

    dragonwog
    8. September 2013 um 04:34

    oder die Diskussion mit Buris Besitzerin usw.

    haha und ganz verdrängt habe ich Thüringen..das hat alle Vögelchen abgeschossen..LK Sömmerda. Mit Abschuss drohen, aber die eigenen Hunde mussten aller drei Tage herrenlos eingesammelt werden. Es ist tatsächlich kein Witz...

    Wo hab ich denn 2013 was zitiert? Da war ich noch gar nicht hier im Forum, irgendwas stimmt da mit dem Zitat nicht.

    Ich weiß nicht, was du von mir willst? Wo sollst du was zitiert haben?

    Hab ich persönlich ehrlich gesagt so von noch keinem Jäger gehört.

    Aus meinen Kreisen kenne ich das auch nicht, änderte sich dann mit dem persönlichen Kennenlernen von Forenusern (allerdings anderes Forum) und auch hier klingt es in diversen Beiträgen durch, mal exemplarisch

    dragonwog
    8. September 2013 um 04:34

    oder die Diskussion mit Buris Besitzerin usw.

    haha und ganz verdrängt habe ich Thüringen..das hat alle Vögelchen abgeschossen..LK Sömmerda. Mit Abschuss drohen, aber die eigenen Hunde mussten aller drei Tage herrenlos eingesammelt werden. Es ist tatsächlich kein Witz...

    Ja was für mich dann halt nicht passt ist die Aufrechterhaltung von Drohkulisse bezüglich freilaufender Hunde. Dafür wird ein anderes,euphemistisches Bild konstruiert, was der Realität, die durch solche Aufnahmen nach draußen dringt, nicht standhält.

    Was wird da beschönigt? Wenn ein freilaufender Hund Wild jagt ist das, wie wenn du nem Bauern die Felder zertrampelst. Du schadest dem Wild und damit letztendlich dem Jäger, der sich darum kümmert. Gerade wenn man Jägern unterstellt die machen das nicht aus Hege und Naturschutzgründen finde ich es sehr einleuchtend, dass die es nicht gut finden, wenn der Hund unter diesen Tieren schaden anrichtet.

    Wäre ich Jäger (scheitert bei mir aber schon an fehlender Zeit, da muss ich mir das nicht ernsthaft überlegen), würde ich das aus ganz egoistischen Gründen machen, nämlich an Fleisch zu kommen, das ich selbst gejagt habe und fände es dann auch echt blöd, wenn mir ein Hund da das Wild entsprechend stört (und auch Schaden anrichtet).

    Vernünftige Jäger sind für eine effiziente Bestandsregulierung (jaja die bösen ÖJV Bambitotschießer). Es wird oft argumentiert, dass die gehetzen Tiere leiden und daher entsprechende Hunde inflagranti zur Verminderung von Leid abgeschlossen werden "müssen". Das kann man schön in Relation dazu setzen, welche Szenen zwangsläufig auf Drückjagden und bei Fehlschüssen entstehen.